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Instrument lernen im Alter: Sinnvoll oder nicht?

Lesezeit: 2 Minuten Viele Menschen trauen sich im Alter nicht mehr zu, noch ein Instrument zu lernen. Dabei ist die größte Hürde dabei der eigene Kopf. Wir verraten, was hilft.

2 min Lesezeit
Instrument lernen im Alter: Sinnvoll oder nicht?

Instrument lernen im Alter: Sinnvoll oder nicht?

Lesezeit: 2 Minuten

Der Schlüssel ein neues Instrument zu lernen, ist einfach anzufangen und sich zu trauen. Zu musizieren hält den Geist fit und auch im fortgeschrittenen Alter können mit regelmäßiger Übung schnelle Erfolge erzielt werden.

Keine Ahnung von Noten, aber Lust zu musizieren? Im Kindergarten mal Blockflöte gespielt, aber seit 50 oder 60 Jahren kein Instrument mehr in der Hand gehabt? Selbst im fortgeschrittenen Alter ist es kein Problem, noch ein Instrument zu lernen.

Wer musiziert beugt Demenz vor und fördert die Lebensqualität.

Mit regelmäßiger Übung können im Alter schnelle Erfolge beim Lernen eines Instruments erzielt werden

Selbst wer noch nie ein Instrument gelernt hat, kann im Alter noch damit anfangen.

Die Fingerkraft nimmt mit dem Alter nicht ab, einzig das Lernen der Noten und Bewegungen dauert im Alter etwas länger als in jungen Jahren. Dennoch: Wer regelmäßig übt, erzielt schnelle Erfolge.

30 Minuten Übung pro Tag helfen schon, sich mit dem neuen Instrument anzufreunden und das Lesen der Noten und Übersetzen in Töne zügig zu lernen.

Rund 10 % aller Schüler in Musikschulen sind Erwachsene, darunter viele komplette Neueinsteiger, Wiedereinsteiger und Familienmitglieder, die durch ihre musizierenden Kinder auch für sich die Musik entdecken.

Für Erwachsene, die ohne Vorkenntnisse beginnen zu spielen, eignen sich vor allem folgende Instrumente:

  • Trommel
  • Gitarre
  • Klavier
  • Flöte

Doch auch Saxophon oder Klarinette können im fortgeschrittenen Alter noch gelernt werden, ebenso wie Geige, Trompete oder Kontrabass.

Die meisten fangen jedoch mit den etwas gängigeren Instrumenten wie Klavier, Gitarre und Flöte an, die leicht zu bedienen sind und an jeder Musikschule unterrichtet werden.

Am meisten Sinn macht das Erlernen eines Instruments unter Anleitung

Erwachsene sollten sich beim Erlernen eines Instruments unbedingt Verstärkung durch einen Lehrer holen.

Nur so kann vermieden werden, dass sich Fehler in der Haltung, der Atmung oder beim Bedienen des Instruments einschleichen, die sich dann festsetzen und nach einiger Zeit nicht mehr zu korrigieren sind.

Zudem hilft ein Lehrer beim Notenlesen und beim Erlernen bestimmter Melodien.

Viele Erwachsene wollen mit dem Erlernen eines Instruments etwas für sich machen, etwas das ihnen gut tut und sie persönlich fordert. Häufig geht es ihnen gar nicht um schnelle Ergebnisse, sondern für viele steht auch die Geselligkeit im Vordergrund.

Nicht nachdenken, sondern einfach anfangen!

Gerade zu Beginn sind Zweifel wie „Schaffe ich das überhaupt?“, „Ich kann doch gar nicht spielen“ und „Ich bin doch gar nicht musikalisch“ üblich. Dabei ist die größte Hürde der eigene Kopf, bevor die erste Unterrichtsstunde beginnt. Kinder machen sich diese Gedanken oft gar nicht, sie legen einfach los.

Erwachsene denken zu viel und beginnen dann ihre Fähigkeiten in Frage zu stellen. Dabei ist der erste Schritt der wichtigste und der lautet: Einfach anfangen. Der Rest ergibt sich dann von ganz allein.

Schließlich muss niemand schon in der ersten Stunde perfekt sein. Sowieso sollte Perfektion nicht der Anspruch sein, wenn es um das Erlernen eines Instruments geht.

Der Spaß sollte im Vordergrund stehen. Zwar sind Disziplin und konstantes Üben wichtig, um weiterzukommen und auch wirklich etwas zu lernen, dennoch geht es nicht darum innerhalb weniger Wochen ein perfekter Musiker zu sein.

Ein Instrument zu spielen hält fit

Selbst mit 70 oder 80 Jahren kann noch ein Instrument erlernt werden, denn die Fähigkeit zu lernen bleibt dem Gehirn ein Leben lang beibehalten.

Lernen hält fit und gerade die vielen kleinen Fortschritte, die beim Erlernen eines Instruments regelmäßig gemacht werden, schulen den Geist und auch das Selbstbewusstsein.

Bildnachweis: Budimir Jevtic / Adobe Stock

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