Hobby & Freizeit Praxistipps

Immer mehr Online-Casinos befolgen die neuen Regeln der Bundesländer: Jetzt auch Karamba

3 min Lesezeit
Immer mehr Online-Casinos befolgen die neuen Regeln der Bundesländer: Jetzt auch Karamba

Immer mehr Online-Casinos befolgen die neuen Regeln der Bundesländer: Jetzt auch Karamba

Lesezeit: 3 Minuten

Offiziell tritt der neue Glücksspielstaatsvertrag erst im Sommer 2021 in Kraft. Doch die Bundesländer haben sich geeinigt, dass sie die Casinos im Internet schon jetzt dulden. Sie folgen damit einer Forderung, die direkt aus der Glücksspielindustrie kommt. Schließlich können die Casinos bald offizielle Lizenzen erhalten. Eine Verfolgung der Casinos, die sich schon jetzt an die neuen Regeln halten wollen, erscheint somit rechtlich unangemessen.

In Deutschland ist das Glücksspiel staatlich reguliert und ist im Internet eigentlich illegal. Lediglich für Sportwetten gibt es eine Ausnahmeregelung. Der alte Glücksspielstaatsvertrag ist im Jahr 2011 ausgelaufen, er galt aber weiterhin, weil noch keine neue Fassung verabschiedet wurde.

Seitdem haben die Länder, wie sie das Glücksspiel im Internet regeln wollen. Lange Zeit haben sie sich nicht einigen können. Die Neuregelung ist notwendig, weil der alte Vertrag gegen europäische Richtlinien verstößt.

Schleswig Holstein hat seit 2011 das Glücksspiel im Netz mit einem eigenen Gesetz erlaubt, allerdings galt diese Ausnahme nur für Bewohner von Schleswig Holstein. Dieser Sonderweg hat immer wieder für Kritik gesorgt, schließlich ist das Internet nicht an die physischen Grenzen von Bundesländern gebunden.

Neuer Glücksspielstaatsvertrag tritt 2021 in Kraft

Nach langjährigen Verhandlungen haben die Bundesländer im Frühjahr 2020 eine Einigung erzielen können. Dieser neue Glücksspielstaatsvertrag soll ab Juli 2021 in Kraft treten. Von da an können Anbieter von Online-Casinos eine entsprechende Lizenz erhalten. Sie müssen ein umfassendes Regelwerk beachten, um die geforderten Kriterien zu erfüllen. Wer diese Regeln nun schon vorab einhält, soll von den Behörden nicht verfolgt werden, darauf haben sich alle Bundesländer inzwischen geeinigt.

Einige Online-Casinos haben sich bereit erklärt, diese Vorgaben schon jetzt zu befolgen. Dazu gehört der Anbieter Karamba, der auf seiner deutschen Seite eine große Auswahl von Spielautomaten anbietet. Für deutsche Spieler dürfte dieser Anbieter besonders interessant sein, weil er einen relativ hohen Willkommensbonus in Höhe von bis zu 200 Euro anbietet. Hinzu kommen noch 100 Bonus-Spins, die den Kunden geschenkt werden.

Umfassendes Regelwerk

Die Regeln, an die sich Karamba und andere Casino-Anbieter halten müssen, werden im Glücksspielstaatsvertrag dargelegt. Diesen haben die Bundesländer im März 2020 verabschiedet. Nun muss der Vertrag noch von der EU-Kommission genehmigt werden.

Aufgrund der langjährigen Uneinigkeit überrascht es, dass die Bundesländer übereingekommen sind, schon vorab ein Auge zuzudrücken. Das kleine Saarland war das Letzte, dass dieser Einigung zugestimmt hat. Die Anbieter der Glücksspiele im Netz wird es freuen. Bisher waren diejenigen im Nachteil, die legal operieren wollten, weil sie keine Lizenz bekommen konnten. Das kehrt sich jetzt um: Wer sich freiwillig an die Regeln hält, hat Vorteile.

Bewährte Anbieter werden bevorzugt

Bei der Vergabe der Lizenzen im Sommer 2021 sollen diejenigen Anbieter bevorzugt werden, die sich bereits bewährt haben. Also Anbieter, die schon vorab mit dem neuen Regelwerk arbeiten. Insofern ist zu erwarten, dass sich nach und nach immer mehr Online-Casinos den neuen Regularien unterwerfen werden. Außerdem werden ausländische Anbieter verstärkt den deutschen Markt ins Visier nehmen.

Die neuen Regeln wollen den Jugendschutz gewährleisten und gleichzeitig den Markt liberalisieren. Zu den Regeln gehört es, dass Spieler nur 1.000 Euro im Monat einzahlen dürfen. Dabei sollen technische Vorrichtungen geschaffen werden, die das Einloggen bei mehreren Anbietern gleichzeitig verhindern. Hat ein Nutzer 1.000 Euro eingezahlt, wird sein Konto für neue Einzahlungen gesperrt. Seine Gewinne kann er natürlich trotzdem erhalten, sie sind von dem Limit nicht betroffen.

Spieler, die an einem Suchtverhalten leiden, können sich in einer Sperrdatei vermerken lassen. Insgesamt sollen die Daten der Spieler von einer zentralen Stelle kontrolliert werden, unter anderem um zu verhindern, dass Jugendliche am Glücksspiel online teilnehmen.

Schon vorab die regelkonformen Online-Casinos von der Strafverfolgung auszunehmen, ist auf eine Initiative von vier Bundesländern zurückzuführen. Die Verwaltungen stehen vor einer schwierigen Aufgabe, schließlich wollen sie sich selbst an geltende Gesetze halten. Es ist zu erwarten, dass in Kürze eine Vollzugsanweisung erlassen wird, um für die ausführenden Behörden Rechtssicherheit zu gewährleisten.

Eine gute Sache für alte und neue Spieler

Fraglich bleibt, ob die staatliche Kontrolle gemäß dem neuen Glücksspielstaatsvertrag tatsächlich so weit reichen wird, wie es die Bundesländer wünschen. Den Spielern dürfte das egal sein, für sie ist einzig die Legalität und Seriosität wichtig.

Für deutsche Kunden wird es demnächst leicht sein, seriöse Casinos zu erkennen. In jedem Fall ist es eine gute Sache für die Kunden, wenn sich Online-Casinos wie Karamba freiwillig an die Regeln halten. Mit Sicherheit wird der Erfolg im Internet für die Glücksspielanbieter gesteigert werden.

Die Tatsache, dass man nun auch außerhalb von Schleswig-Holstein legal online die Spielautomaten bedienen kann, wird sicher auch neue Spieler anlocken. Viele von ihnen hatten zwar schon lange Interesse, wollten sich aber nicht in eine legale Grauzone begeben. Während der Übergangszeit können sie sich nun schon einmal an das Spielen im Online-Casino herantasten. Ab dem Sommer 2021 gibt es dann keinen Grund mehr, es nicht zu versuchen.

Bildnachweis: Aliaksandr Marko / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: