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Zahnpflege beim Hund: 5 Tipps für gesunde Zähne

Zahnpflege beim Hund: 5 Tipps für gesunde Zähne
geschrieben von Burkhard Strack

Hundezähne sind von den gleichen Probleme bedroht wie auch unsere Zähne: Parodontose, Zahnstein und Karies. Wenn diese nicht rechtzeitig behandelt werden, führen sie nicht nur zu schmerzhaften Erkrankungen im Hundegebiss, sondern auch zum Ausfallen der Zähne. Lesen Sie hier, was Sie bei der Zahnpflege Ihres Hundes beachten sollten.

Genauso wie beim Menschen ist auch die Zahnpflege beim Hund wichtig. Wenn seine Zähne nicht regelmäßig geputzt werden, können Karies oder Zahnfleischblutungen die Folge sein. Das wiederum kann zum einen dazu führen, dass Ihr Hund nicht mehr fressen kann, zum anderen dazu, dass Ihr Hund vielleicht Zähne verliert. Eine regelmäßige Zahnpflege ist daher ein Muss. Nutzen Sie dazu die 5 folgenden Tipps.

1. Gehen Sie zu regelmäßigen Zahnkontrollen beim Tierarzt

Vor allem bei einem Welpen sollten Sie auf regelmäßige Zahnkontrollen beim Tierarzt nicht verzichten. Durch den Zahnwechsel können Fehlstellungen entstehen, die ein Tierarzt direkt erkennen und behandeln kann. Bei älteren Hunden müssen Sie nicht unbedingt zur regelmäßigen Zahnkontrolle. Hier sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen, wenn mehrere der folgenden Anzeichen auftreten: gelblich-braune Ablagerungen, leuchtend rotes Zahnfleisch, Zahnfleischblutungen, unnatürliche Speichelproduktion oder schlechtes Fressverhalten.

2. Putzen Sie Ihrem Hund täglich die Zähne

Zur Zahnpflege beim Hund gehört wie beim Menschen als wichtigste, vorbeugende Maßnahme das tägliche Zähneputzen. Bestenfalls sollten Sie bereits Ihren Welpen ans Zähneputzen gewöhnen. Aber auch ein älterer Hund lässt sich mit Geduld noch das Zähneputzen beibringen.

Fangen Sie damit an, dass Sie Ihrem Hund beibringen, sich das Maul ohne Probleme öffnen zu lassen. Dies ist auch für spätere Tierarztbesuche von Vorteil. Wichtig ist zudem: loben, loben, loben. Egal, ob Ihr Hund ein Welpe oder älter ist, loben Sie ihn während der Übungen oder des eigentlichen Putzens. Das Zähneputzen trainieren Sie am besten anfangs mit einem Fingerling, meistens aus Mikrofaser, den es in jedem Tierfachhandel gibt. Massieren Sie Ihrem Hund den Gaumen und das Zahnfleisch, bis dieses von ihm ohne Probleme angenommen wird.

Als nächstes können Sie zu einer Zahnbürste übergehen. Wichtig ist: benutzen Sie hundegerechte Zahnbürsten und Zahnpasta. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen zu kaufen, ob als normale Stielzahnbürste oder als Fingerüberzug. Zahnpasta gibt es für Hunde in speziellen Geschmacksrichtungen, beispielsweise mit Rindergeschmack. Vielleicht können Sie Ihrem Hund auch damit die Zahnpflege schmackhafter machen.

3. Wählen Sie das richtige Futter aus

Auch die richtige Futterwahl gehört zur Zahnpflege beim Hund. Hochwertiges Trockenfutter sorgt beim Fressen für eine Abreibung von noch weicher Plaque. Zudem haben manche Trockenfutter auch spezielle Zusatzstoffe, die die Zahnpflege günstig beeinflussen. Außerdem können bestimmte Kauartikel, wie beispielsweise Kaustangen oder Dentalknochen, bei der Zahnpflege beim Hund helfen.

4. Nutzen Sie spezielles Dentalspielzeug

Dentalspielzeug gibt es verschiedenen Ausführungen. Zum einen hilft schon ein einfaches Kauseil, die Zähne Ihres Hundes zu reinigen und Zwischenräume zu säubern. Es gibt jedoch auch spezielles Spielzeug für die Zahnpflege beim Hund. Dies besteht meist aus weichem Gummi, oft in Zackenform, damit Zahnzwischenräume gut erreicht werden. Informieren Sie sich am besten über die verschiedenen Varianten in Ihrem Tierfachhandel.

5. Informieren Sie sich über Alternativen zum Zähneputzen

Wenn sich Ihr Hund partout nicht die Zähneputzen lässt, dann sollten Sie sich bei Ihrem Tierarzt über Alternativen informieren. So gibt es beispielsweise Zahnpflege-Gel für Hunde, dass Sie einfach auf die Zähne auftragen und das ohne Zähneputzen wirkt. Auch eine Mundspülung, die man dem Trinkwasser zugibt, wäre eine alternative Methode für die Zahnpflege beim Hund.

Fazit: Wie beim Menschen ist auch die Zahnpflege beim Hund wichtig für die Gesundheit unseres Vierbeiners. Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie vorgehen sollen, dann sollten Sie sich ausführlich von Ihrem Tierarzt beraten lassen.

Bildnachweis: goodluz / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.