Haustiere

Gesunde Katzenernährung: Katzen-Pasten sind meist nicht gesund

Gehören Katzen-Pasten zur gesunden Katenernährung? Multivitaminpaste, Malzpaste oder auch Leberwurstpaste sind bei Katze und Halter gleichermaßen beliebt. Leider sind diese Nahrungsergänzungen für die Tiere nicht wirklich gesund und können im Übermaß zu schweren gesundheitlichen Störungen führen. Das ist zu beachten, wenn Sie Katzen Pasten füttern.

Katzen–Pasten mit Vitaminen
Multivitaminpaste geben viele Katzenhalter gerne, um ihre Tiere mit zusätzlichen Vitaminen zu versorgen, durch die fälschliche Annahme, dass man von Vitaminen nie genug geben kann. Allerdings sind im Katzenfutter bereits alle Vitamine in ausreichender oder auch häufig übermäßiger Menge enthalten.

Gerade bei fettlöslichen Vitaminen, die bei einer Überdosierung nicht einfach wieder ausgeschieden werden, kann es hier zu schweren gesundheitlichen Schäden, wie etwa Missbildungen/Krankheiten am Skelett der Tiere kommen.

So steht die deformierende Zervikalspondylose beispielsweise in Verbindung zu einer Übervitaminisierung mit Vitamin A und Krankheiten wie Hyperkalzämie, Knochenresorption und eine Verkalkung der Weichteile im Zusammenhang mit einem Überschuss an Vitamin D3. Auch Arthrose kann aus einer Übervitaminisierung resultieren.

Zum anderen enthalten die handelsüblichen Multivitaminpasten häufig eine Vielzahl an ungesunden Bestandteilen, wie etwa Zucker, EG-Zusatzstoffe oder pflanzliche Bestandteile. Multivitaminpaste eignet sich gut, um Katzen-Pasten zu verabreichen, in denen Medikamente versteckt sind, jedoch sollten Sie hier auf Vitaminpasten ohne fettlösliche Vitamine, wie etwa von Beaphar zurückgreifen.

Katzen-Pasten mit Malz
Ähnlich wie bei der Multivitaminpaste mögen Katzen Pasten mit Malz meist sehr gerne und beim Abgang verschluckter Haare sind diese Produkte in der Regel auch recht erfolgreich. Dennoch enthalten sie zum einen Zucker und andere schädliche Bestandteile, weshalb die Alternativen weitaus besser für Ihren Stubentiger geeignet sind. So können Sie den Abgang der Haare beispielsweise mit Katzengras oder auch mit Butter unterstützen.

Katzen-Pasten mit Leberwurst oder ähnlichem
Leberwurstpaste und Co. eignet sich hervorragend zur Gabe von Medikamenten, sollte aber auch nur zu diesem Zweck (also selten) eingesetzt werden.

Fazit
In geringem Maße ist es nicht schlimm, wenn Katzen Pasten fressen. Jedoch sollten Sie dabei genau auf die Menge achten.

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Anika Abel