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Tomaten gedeihen auch ohne Kunstdünger und Pestizide – so geht’s

Tomaten gedeihen auch ohne Kunstdünger und Pestizide – so geht’s
geschrieben von Albertine Sprandel

Ja, Tomaten sind Starkzehrer und brauchen für eine gute Ernte viel Dünger. Und ja, Tomaten können anfällig sein gegen Krankheiten. Wie Sie eine gute Tomatenernte völlig biologisch, also ohne Kunstdünger und Pestizide erreichen, erfahren Sie hier.

Düngen Sie reichlich und regelmäßig

Verwenden Sie für einen natürlichen Anbau organische Dünger, am besten solche mit Langzeitwirkung. Im Handel gibt es viele Präparate, die speziell für Tomaten ausgezeichnet sind.

Organische Dünger sollten von guter Qualität sein und alle Haupt- und Spurennährstoffe enthalten. Zu den Hauptnährstoffen gehören Stickstoff (N), Phospor (P) und Kali (K). Für einen Tomatendünger sollte das Verhältnis ausgewogen sein. Sie erkennen es an den Angaben auf der Packung. Zum Beispiel: Organischer NPK-Dünger 7-3-10. P ist immer niedriger als N, für einen guten Tomatendünger sollte der Wert für K hoch sein. Organische Dünger enthalten Mikroorganismen und sorgen so für ein gesundes Bodenklima und für Spurennährelemente.

Tomaten mögen es nicht, ständig feucht zu stehen oder zu sehr auszutrocknen

Wählen Sie daher für die Pflanzen im Kübel einen regensicheren, und gleichzeitig sonnigen Standort, oder schützen Sie sie in einem Gewächshaus. Je mehr Sonne Ihre Tomatenpflanzen erhalten, desto reicher werden Sie blühen und fruchten! Gießen Sie regelmäßig. Gerade wenn die Früchte schon groß sind, schützen Sie sie so vor dem Platzen oder dem sogenannten „Gelbkragen“. Mehr zur Tomatenernte finden Sie hier: Die Tomate: Ernten Sie jetzt die Früchte Ihrer Arbeit.

Gießen Sie nur die Erde, die Blätter der Tomatenpflanzen sollten möglichst trocken bleiben.

Verwenden Sie Jungpflanzen, die gegen die Kraut- und Braunfäule resistent sind

Kraut- und Braunfäule ist die Hauptkrankheit an Tomaten. Wenn die Pilzsporen einmal im Boden sind, kann man nur den Zeitpunkt herauszögern, zu dem diese Pilzkrankheit ausbricht. Gerade in feuchten Jahren können diese Maßnahmen helfen:

  • nur resistente Pflanzen verwenden oder
  • Tomaten nur im Kübel halten oder
  • gegen Pilzkrankheiten mit biologischen Mitteln auf Algenbasis oder auf der Basis von Ackerschachtelhalm vorbeugen.

Treten dennoch weitere Pilzkrankheiten oder tierische Schädlinge auf, in diesem Artikel finden Sie Tipps: Die Tomate: Nie wieder braune Flecken auf den Blättern.

Bildnachweis: travnikovstudio / stock.adobe.com

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Albertine Sprandel