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So finden Sie die richtige Schraube zum Dübel

So finden Sie die richtige Schraube zum Dübel
geschrieben von Bettina Eichhorst

Bestimmt kennen Sie das: Sie haben Dübel und jede Menge Schrauben, aber irgendwie passen Dübel und Schrauben nicht zusammen. Aber welche Schraube ist nun die Richtige für den Dübel? Lesen Sie, wie Sie die passende Schraube zum Dübel finden, das richtige Bohrverfahren wählen und die Stärke des Bohrers ermitteln.

Schraubenlänge und Schraubendurchmesser ermitteln

Die richtige Schraubenlänge und der Durchmesser der Schraube sind ausschlaggebend dafür, dass der Dübel beim Eindrehen der Schraube richtig aufspreizen kann. Die Schraube sollte daher mindestens den Durchmesser des Dübels aufweisen. Wenn zum Beispiel der Dübel einen Durchmesser von 10 mm hat, dann ist eine Schraube mit ca. 8 mm die Richtige. Sie können auch eine etwas dickere Schraube nehmen, aber niemals eine dünnere.

Die Länge der Schraube richtet sich nach der Länge des Dübels. Ist der Dübel 61 mm lang, dann nehmen Sie eine Schraubenlänge von ca. 64 mm. Länger darf die Schraube sein, aber niemals kürzer.

Tipp: Durchmesser und Länge des Dübels finden Sie auf der Verpackung. Diese Angaben finden Sie normalerweise auch auf die Dübel selbst. Auf den meisten Verpackungen wurden zusätzlich noch die Angaben zur passenden Schraube aufgedruckt.

Den Dübel in Randnähe platzieren – darauf müssen Sie achten

Bevor sie anfangen zu bohren, müssen Sie den richtigen Platz für den Dübel finden. Bedenken Sie, dass ein Dübel nur dann seine maximale Tragfähigkeit erreicht, wenn er richtig platziert wurde.

Wenn Sie einen Dübel in Randnähe platzieren möchten, dann achten Sie darauf, dass der Dübel mindestens eine Dübellänge vom Rand entfernt montiert wird. Wenn Sie einen Spreizdübel in Randnähe befestigen müssen, drehen Sie ihn so ein, dass die Spreizrichtung des Dübels parallel zum Rand verläuft.

So ermitteln Sie die richtige Bohrerstärke

Bei der Ermittlung der Bohrerstärke gilt die Regel: Dübeldurchmesser gleich Bohrerdurchmesser. Wenn Sie allerdings in sehr weichen Baustoffen bohren beispielsweise in Porenbeton, ist es empfehlenswert, das Loch um 1 mm kleiner zu bohren, um eine bessere Tragfähigkeit zu erhalten.

Tipp: Normalerweise ist auf jedem Bohrer der Durchmesser eingeprägt. Sie können aber auch auf Nummer sicher gehen, indem Sie Dübel und Bohrer nebeneinanderlegen. Haben beide denselben Durchmesser, haben Sie sich für den richtigen Bohrer entschieden.

Mit Schlag oder ohne Schlag – so wählen Sie das richtige Bohrverfahren

Als Erstes müssen Sie ermitteln, um welchen Baustoff es sich handelt. Denn ein Bohraufsatz für Holz ist ungeeignet für Bohrungen in Beton oder Stein. Als Nächstes wählen Sie das Bohrverfahren. Für einen weichen Baustoff reicht es aus, wenn Sie ohne Schlag bohren. Für massive Wände ist es ratsam, wenn Sie Ihre Bohrmaschinen auf Schlagbohren umstellen. Wenn der Baustoff aus Beton ist, sollten Sie einen Bohrhammer verwenden.

Bildnachweis: Philip / stock.adobe.com

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Bettina Eichhorst