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Pflaumen oder Zwetschgen: Was Sie über das Obst wissen sollten

Pflaumen oder Zwetschgen: Was Sie über das Obst wissen sollten
geschrieben von Cornelia Wriedt

Auf dem Lande gehörte früher zu jedem Bauernhof auch ein Obstgarten. Damals war den Leuten der Unterschied zwischen Pflaumen, Mirabellen, Renekloden und Zwetschgen vollkommen klar. Heute haben wir da schon eher Probleme damit, sie auseinanderzuhalten. Auch wenn sie alle zur Familie Prunus gehören, sind sie nicht nur im Geschmack verschieden, sondern auch darin, wie man sie verwendet.

Besonders saftig: Die Pflaumen

Pflaumen haben besonders saftiges Fruchtfleisch und lassen sich nicht so einfach vom Kern lösen. Sie sind groß, rund und haben ein wirklich tolles Aroma.

Wofür können Sie Pflaumen verwenden?

Weil sie sehr saftig sind, sind sie nur bedingt als Kuchenbelag zu empfehlen. Dafür schmecken sie am besten, wenn man sie gleich vom Baum nascht. Zum Einkochen sind sie auch nicht so geeignet, dafür kann man aus ihnen hervorragend Pflaumenmus machen.

Zwetschgen verwenden Sie für…

Zwetschgen werden oft ebenfalls als Pflaumen bezeichnet. Sie haben ein festes Fruchtfleisch und der Kern lässt sich ganz leicht herausnehmen, wenn man sie teilt. Ihre Form ist länglich und sie sind kleiner als die „richtigen“ Pflaumen. Sie sind zuckersüß und eignen sich hervorragend zum Kuchenbacken. Außerdem kann man sie noch problemlos Einfrieren, Dörren oder Einkochen.

Welche Pflaumen gibt es noch?

Renekloden sind die Größten der Pflaumen-Geschwister. Sie gibt es in vielen verschiedenen Farben von Grün über Gelb und Rot bis ins dunkle Violett. Durch das süße und saftige Aroma eignen sie sich besonders zum „einfach so essen“. Ihr Name stammt aus dem Französischen und erinnert an das kurze Leben der Königin Reine Claude.

Die kleinsten Früchte der Familie sind die Mirabellen. Oft sind sie nicht viel größer als Kirschen. Dafür schmecken sie lecker und zuckersüß. Leider sind sie nicht lange haltbar. Weil Mirabellen-Bäume oft über und über mit Früchten behangen sind, schafft man es meist gar nicht alle auf einmal aufzuessen. Zum Glück lassen sie sich gut Einkochen oder Entsaften.

Weitere entfernte Verwandte von Pflaumen und Co. sind übrigens Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen, Mandeln, Schlehen und auch das Mandelröschen, der Kirschlorbeer und die Traubenkirsche. Sie alle tragen den Familiennamen Prunus.

Bildnachweis: J.Mühlbauer exclus. / stock.adobe.com

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Cornelia Wriedt