Haus & Garten

Küchenstile und -formen: Den Ort gestalten, an dem für das leibliche Wohl gesorgt wird

Küchenstile und -formen: Den Ort gestalten, an dem für das leibliche Wohl gesorgt wird
geschrieben von Burkhard Strack

Immer mehr Menschen besinnen sich in ihrer Freizeit auf eines der wohl ursprünglichsten Bedürfnisse und Beschäftigungen unserer Gattung: Die Zubereitung und den Verzehr von Nahrung. Dabei erfordert allerdings dasjenige, was landläufig als »Kochen« bezeichnet wird, nicht nur ein gewisses Maß an Know-how, sondern vor allem auch eine gut eingerichtete Küche.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Küchenstile und -formen es gibt und worauf bei der Küchengestaltung grundsätzlich zu achten ist.

Dabei entwickelt sich die derzeitige Esskultur ambivalent: Während auf der einen Seite das Kochen aufgrund von Zeitknappheit und mangelndem Ernährungswissen bei vielen Menschen nur noch eine randständige Rolle spielt, ist es in anderen Milieus nach gerade zu einer Gourmet-Angelegenheit geworden. Wie eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus dem Jahre 2015 ergab, verbringen die Deutschen im Schnitt rund 5,4 Stunden pro Woche in der Küche, was in Relation zu Frankreich, Italien, Großbritannien oder Polen den niedrigsten Wert darstellt. Männer verbringen dabei mit rund 5 Stunden wöchentlich immer noch weniger Zeit in der Küche als Frauen mit 7,6 Stunden. Was das Wissen und die Erfahrung rund um das Kochen angeht, landen die Deutschen im europäischen Vergleich dagegen auf dem zweiten Platz, gleich nach Italien.

Grundsätzlich, so das wenig überraschende Resümee einer anderen Essens- und Kochstudie aus der Schweiz, falle die Ernährung umso gesünder aus, je mehr Kochwissen die Menschen besitzen. Und manch eine andere Studie will sogar herausgefunden haben, dass Kochkünste auch noch sexy machen – na, wenn das kein Grund ist, den Kochlöffel in die Hand zu nehmen.

Die Küche gestalten, aber wie?

Bevor es jedoch soweit kommen kann, benötigt man zumindest eine ordentliche Kücheneinrichtung. Wie die persönliche Traumküche im Endeffekt genau aussehen soll, hängt dabei natürlich stark von den jeweiligen Präferenzen und auch von den jeweiligen Möglichkeiten des Raumes ab, in dem die Küche installiert werden soll.

Die wohl beliebteste Küchenart derzeit ist die Einbauküche. Sie ist nicht nur äußerst praktikabel, sondern auch individuell anpassbar. Diese Küchenart kam erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Ihr Kernmerkmal ist, dass die verschiedenen Module miteinander verbunden sind. Dies birgt Vorteile für den Arbeitsablauf und sichert eine effiziente Platzverwendung. Demgegenüber ist etwa die Modulküche anders aufgebaut. Im Vergleich zur Einbauküche nimmt diese freilich viel Raum ein, ist im Gegenzug aber flexibler. Sie kann verschiedentlich aufgebaut und bei Bedarf nach Belieben erweitert werden. Weitere markante Küchenformen sind vor allem die Singleküche sowie die offene Wohnküche. Während die erstere vor allem funktional sein muss und Design hier kaum eine Rolle spielt, gibt es bei der zweiteren viele Gestaltungsoptionen. Oftmals sind Wohnküchen im Grunde genommen Modulküchen, da sie sich auf diese Weise bestmöglich an die Bedingungen eines Raumes adaptieren lassen.

Designtechnisch stehen einem im Übrigen bei allen Küchenarten und -formen viele Möglichkeiten offen: Es gibt Küchenkomponenten in G-, L- oder in U-Form, die dann durch weitere freidisponible Elemente ergänzt werden können; es gibt Küchen im Landhausstil, Holzküchen, Luxusküchen, Küchen mit rustikalem Flair und rein funktionale Discount- und Singleküchen. Der Trend geht sicherlich in Richtung einer zunehmend individuellen Gestaltung und Planung von Küchen; allerdings sind die Gestaltungsmöglichkeiten natürlich immer auch eine Frage des Geldbeutels.

Individuelle Küchengestaltung: Mit Accessoires Funktionalität erhöhen

Eines darf man bei der Planung einer Küche nicht aus den Augen verlieren: Die Küche muss in erster Linie funktional sein und ein angenehmes Kochen ermöglichen. Dies lässt sich beispielsweise mit einigen nützlichen Accessoires, wie etwa einer Küchenleiste , Regalen, Schränkchen oder anderen kleinen Ablageflächen, bewerkstelligen. Denn Ablagen und Stauräume sind essentiell, um Ordnung in eine Küche hineinzubringen. Und Ordnung in der Küche zu wahren bzw. herzustellen, ist schon mal der erste Schritt, wenn es darum geht, das Kochen für sich zu entdecken. Neben den genannten Accessoires sind im Übrigen auch Behälter wie Gewürz- oder Cerealiengläser sehr zu empfehlen.

Wer noch mehr über die Gestaltung von Küchen bzw. über das Kochen im Allgemeinen erfahren möchte, kann letztlich auch einen der vielen Kochkurse besuchen, die beispielsweise mittlerweile von den meisten Volkshochschulen angeboten werden.

Bildnachweis: ARochau / stock.adobe.com

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.