Garten

Wie sollte das ideale Beet für Kinder beschaffen sein?

Wie sollte das ideale Beet für Kinder beschaffen sein?
geschrieben von Christian Goldmann

Freude am Gärtnern haben viele Kinder. Schon im Sandkasten wird „gepflanzt“, gehegt und gepflegt. Fördern Sie die Freude an der Natur, indem Sie Ihrem Kind ein eigenes Beet im Garten einräumen, das es nach seinem Geschmack gestalten kann.

Pflegen und Hegen, Säen und Ernten, die Beschäftigung mit der Natur – einst überlebenswichtig – bereitet auch den Menschen von heute Freude und Befriedigung, die sich auch ihren Kindern mitteilen. Verbringen die Eltern einen Großteil ihrer Zeit mit Gartenarbeit, wollen es die Kleinen den Großen gleichtun.

Mit einem Stück Land, über das sie bestimmen können, erleben Kinder die Mechanismen der Natur: aus einem Samenkorn wird eine Pflanze, daraus wächst eine Blüte und später eine Frucht. Dass dies vom Gärtner begleitet werden muss, damit das Wachstum nicht den Unbilden der Natur zum Opfer fällt, lernen Kinder dabei anschaulich durch eigene Erfahrung.

Die gärtnerische Praxis muss jedoch erlernt werden. Je kleiner ein Kind ist, desto öfter muss die ordnende Hand behutsam eingreifen.

Das Beet für Kinder

Das ideale Beet für Kinder sollte nahe den elterlichen Beeten liegen, so lässt sich das gemeinsame Bestellen der Scholle mit der notwendigen Aufsicht verbinden. Die Größe hängt vom Alter des Kindes, seinen Fähigkeiten und Neigungen ab. Ist das Beet zu groß, nimmt das Unkraut überhand und kann die ursprüngliche Gartenlust bald trüben.

Anfänglich reicht etwa ein Quadratmeter. Liegt die – inzwischen verschmähte – Sandkiste in günstiger sonniger Lage, kann man diese zum Beet umwidmen. Wird ein Beet extra für das Kind ausgewählt, sollten Sie die Größe des Kindes bedenken. Ist das Beet von beiden Seiten zugänglich, kann es doppelt so breit wie ein ausgestreckter Kinderarm sein. Ist die Rabatte einseitig begrenzt, entspricht die Breite der Länge eines Kinderarmes.

Je kleiner das Kind, desto schmaler ist das Beet. Nur so kann das Beet auch in der Mitte bearbeitet werden. Muss es betreten werden, kann das zu etwaigen Flurschäden und dadurch zu Tränen führen.

Der Boden des Beets

Der Boden sollte erstmalig durch die Eltern vorbereitet werden. Hartnäckige Wurzelunkräuter wie Giersch sollten Sie sorgfältig entfernen. Um ein üppiges Wachstum zu erzielen, muss eine gute Bodenfruchtbarkeit, am besten durch reichliche Kompostgaben und Naturdünger (Hornspäne) gewährleistet sein. Kunstdünger sollte vermieden werden. Größere Kinder, die ihr Beet langfristig pflegen, übernehmen diese Arbeiten selbst.

Gartengeräte für Kinder

Wer im Garten arbeitet, benötigt das geeignete Werkzeug. Gartengeräte aus der Spielwarenabteilung erfüllen nicht ihren Zweck in punkto „handling“ und Haltbarkeit. Ein kleiner Spaten, Rechen und Schaufel sind als Grundausstattung ausreichend. Dass diese Geräte gepflegt werden müssen, ist ein zusätzlicher Erziehungsaspekt.

Das Bestellen des Beetes

Kinder sollten auswählen dürfen, was auf ihrem Beet wachsen soll. Eine gewisse Anleitung ist anfangs jedoch nötig. Eine gemeinsame Planung bezüglich Pflanzenauswahl und Kultivierung rechtzeitig vor Beginn der Gartensaison erhöht die Vorfreude.

Bildnachweis: Sergey Ryzhov / stock.adobe.com

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Christian Goldmann