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Meine 4 Schokoladen–Tipps für Sie!

Meine 4 Schokoladen–Tipps für Sie!
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geschrieben von Nicole Quast

Der Kakaobaum wurde schon von den Azteken als Geschenk der Götter verehrt. Die Schokolade, wie wir sie heute kennen, entwickelte sich aber erst sehr viel später. Schokolade können Sie auf die gesunde oder auf die ungesunde Art verzehren. Lesen Sie hier meine 4 Tipps zur gesunden Schokoladen-Variante:

Eine kleine Geschichte über die Kakao Herkunft vorab

Kakao hat schon in der aztekischen Kultur eine heilige Rolle gespielt. Der Kakaobaum wurde dort verehrt und die Kakaobohne schon oft als Speise der Götter bezeichnet.

Die Kakaobohnen wurden aber nicht nur verehrt, sondern auch als Zahlungsmittel eingesetzt. Der ursprüngliche Schokoladendrink hat kaum etwas mit der heutigen Version gemeinsam. Die Mischung bestand neben der Kakaobohne noch aus herben Gewürzen, Chilli oder Cayennepfeffer. Dieser Schokoladen-Mix wurde dann aufgekocht und z. B. vor einer Schlacht (oder bevor das Oberhaupt seinen Harem betrat) getrunken.

Die Kakaokalorien wurden sicher nicht gezählt. Mit der Unterwerfung von Mexico durch die Spanier gelangte die Kakaobohne nach Europa. Hier wurde sie das erste Mal mit Zucker und Milch verfeinert und entwickelte sich über die Jahre zu dem Kakaogetränk und der Schokolade, wie wir sie heute kennen.

Meine 4 Schokoladen-Tipps für Sie:

  1. Diesen Tipp haben Sie sicher schon oft vernommen: Wenn Sie Schokolade essen, wählen Sie lieber die dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil.
  2. Kaufen Sie sich eine Packung reines Kakaopulver (das, welches auch zum Backen benutzt wird). Reines Kakaopulver gibt es heutzutage teilweise auch in Rohkostqualität zu kaufen. Das bedeutet, dass alle gesunden Inhaltsstoffe der Kakaobohne noch weitestgehend enthalten sind. Diese Kakaopulver kochen Sie kurz mit Milch oder Sojamilch auf und süßes es mit etwas Honig. Ein großes Glas dieses selbstgemachten Kakaos macht gesünder satt, als eine Tafel Schokolade und wenn sie diesen Trank noch mit Chilli oder Cayennepfeffer würzen, kommt es der ursprünglichen Variante des Kakaos noch sehr nahe.
  3. Einige Leser haben diesen Vorschlag bestimmt schon gehört: Probieren Sie einmal die echte rohe Kakaobohne, tunken Sie diese dann in Honig oder Agavennektar und essen Sie sie direkt. Die rohen Kakaobohnen sind in Spezialgeschäften, manchmal auch im Teeladen oder im Internet leicht erhältlich. Anfangs sind rohe Kakaobohnen noch gewöhnungsbedürftig. Sie enthalten jedoch noch alle Inhaltsstoffe und schmecken etwas bitter. Es gibt aber auch rohe Kakaobohnen zu kaufen, die mit etwas von dem getrockneten Fruchtfleisch aus der Kakaoschote ummantelt sind. Dieses schmeckt ein bisschen süß und macht die Kakaobohne schmackhafter.
  4. Mein Rezept für einen Glücksshake:

Der rohe Kakao-Smoothie

Mahlen Sie eine Hand voll roher Kakaobohnen in einer Kaffeemühle ganz fein. Das Kakaopulver (welches alle gesunden Bestandteile enthält) mixen sie nun mit 3-4 eingeweichten Datteln, 1-2 Esslöffeln Mandelmus, einer Banane und einem Glas Wasser, bis es eine cremige Konsistenz bekommt. Das Wasser kann warm (nicht heiß) oder kalt sein.

Und zum Abschluss noch eine hinduistische Weisheit:

Sogar Nektar wird zu einem Gift, wenn man es überdosiert.

Bildnachweis: iprachenko / stock.adobe.com

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