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Geschenke aus der Küche: Rezept für Weihnachtsbäume aus Plätzchenteig

Nicht nur zu Weihnachten ist ein kleines Geschenk aus der Küche eine schöne Geste! Wie wäre es mit einem Weihnachtsgeschenk, das am Ende der Weihnachtszeit einfach aufgegessen werden kann? Im folgenden Beitrag lesen Sie ein einfaches und tolles Rezept für Weihnachtsbäume aus Plätzchenteig.

Essbarer Weihnachtsschmuck hat Tradition

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Weihnachtsfest zu einem Familienfest so wie wir es heute kennen und der Brauch, einen immergrünen Baum aufzustellen, verbreitete sich. Auch wenn nur wenige Familien sich einen Christbaum leisten konnten, der mit wunderschön duftenden Bienenwachskerzen geschmückt war.

Damals behängte man den Weihnachtsbaum einfach mit farbig glasiertem Gebäck in Form von Engeln, Feen, Elchen, Rittern oder Kringeln. Nach Weihnachten durften die Kinder den Baum genüsslich plündern. Ein wahres Fest war es damals, denn die Kinder im 19. Jahrhundert hatten weder Schokoriegel noch Gummibärchen.

Im Folgenden präsentiere ich Ihnen ein einfaches Rezept für Tannenbäume aus Plätzchenteig. Mein Tipp: In einem Weihnachtstütchen aus Folie sieht der Tannenbaum sehr dekorativ aus und einet sich als kleines Geschenk oder als hübsche Tischdekoration für die Weihnachtstafel.

Rezept für Weihnachtsbäume aus Plätzchenteig

Für einen Tannenbaum brauchen Sie 6-7 sternförmige Formen zum Ausstechen in verschiedenen Größen. Das Zubereitungsprinzip ist simpel: Die fertig gebackenen Plätzchen z. B. aus Mürbteig werden der Größe nach aufeinander gestapelt und zwar von Groß nach Klein. Dabei versetzen Sie die Plätzchen so, dass ein Bäumchen mit Zacken entsteht.

Zum Zusammenkleben wird Zuckerguss verwendet. Den Zuckerguss können Sie auch mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben. Anschließend übergießen Sie den Weihnachtsbaum aus Plätzchen mit einer dicken Glasur aus weißer Schokolade. Er sieht dann wie verschneit aus.

Plätzchen backen: Rezept  für Mürbteig

Folgende Zutaten werden benötigt:

  • 250 g Mehl
  • 150 g kalte Butter, gestückelt
  • 1 Ei
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Esslöffel Rum

Die Zubereitung ist sehr simpel. Das Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die übrigen Zutaten in die Mulde geben. Unbedingt darauf achten, dass die Butter kalt ist!

Alle Zutaten mit den Händen gut vermengen und rasch zu einem glatten Teig kneten. Wichtig ist es, den Mürbeteig nicht zu lange zu kneten. Durch die Körpertemperatur der Hände wird die Butter sonst zu warm und dadurch der Mürbeteig brüchig. Dieser lässt sich anschließend nicht mehr vernünftig ausrollen oder formen.

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit!

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Vadim Vl. Popov

Vadim Vl. Popov

Vadim Vl. Popov wurde an der russischen Schwarzmeerküste im Nordkaukasus geboren. Nach der Kochausbildung, dem naturwissenschaftlichen Studium in Moskau und der Geographie, Soziologie und Geoökologie an der Universität Bayreuth absolvierte er eine Zusatzausbildung als Ernährungsberater in Berlin und arbeitet seitdem freiberuflich bei diversen Bildungseinrichtungen und Institutionen als Dozent, Autor, Caterer und Bio-Koch. Er gründete die Gruppe „Kulinarische Reisen“ mit zahlreichen Rezepten und Fotos auf der Seite www.facebook.com. Seit 2006 gibt er auch länderspezifische Kochkurse. Etwas über das Land und seine Landsleute zu berichten, wessen Rezepte gerade gekocht werden, ist das Motto seiner Kochseminare. Denn er ist fest davon überzeugt, wenn jemand kochen lernen will, muss er zuerst auf Reisen gehen. Zu seiner kulinarischen Entdeckungsreisen und Kochabenteuern lädt er Sie herzlich ein! Aber auch mit einem guten Ernährungsrat steht er Ihnen zur Seite.