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Drei orientalische Rezepte für Hummus: Klassisch, farbenfroh & leicht

Drei orientalische Rezepte für Hummus: Klassisch, farbenfroh & leicht
Vadim Vl. Popov
geschrieben von Vadim Vl. Popov

Versetzen Sie sich in 1001 Nacht und lassen sich von der Vielfalt der orientalischen Küche verzaubern! Sie ist raffiniert, schmackhaft und pikant. Unser Ernährungsexperte Vadim Vl. Popov stellt Ihnen drei Rezepte für Hummus vor. Hummus ist eine typisch orientalische Vorspeise und wird meistens aus Kichererbsenpüree zubereitet.

Es gibt unzählige Hummus-Rezepte in den Ländern des Orients. Im folgenden Beitrag lesen Sie ein Rezept für klassisches Hummus, eins mit leckeren Rote-Beete-Knollen sowie eine leichte Hummus-Variante mit Topinambur.

Grundrezept: Klassisches Kichererbsenpüree mit Sesam und Zitrone

Das klassische Hummus wird aus Kichererbsenpüree cremig gerührt und mit Sesampaste, Zitronensaft sowie Knoblauch al gusto verfeinert. Das leckere Rezept für Hummus (Kichererbsenpüree) nehmen Sie als Grundlage.

Im Folgenden möchte ich Ihnen jedoch eine farbenfrohe Abwandlung des Grundrezepts vorstellen: Hummus mit leckeren Rote-Beete-Knollen. Übrigens, anstelle von den Roten Beeten können Sie mit gekochtem Kürbis oder Karotten experimentieren!

Farbe auf dem Teller: Rezept für Rote-Beete-Hummus

Zutaten für 5-6 Portionen:

  • 500 Gramm gekochte Kichererbsen
  • 3 kleine Rote-Beete (roh, gekocht oder im Ofen gebacken)
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Saft von 2 großen Zitronen
  • 4 Esslöffel Tahini (Sesammus)
  • 1 Teelöffel Meersalz
  • schwarzer Sesam
  • gehackte Mandeln
  • gehackte Petersilie oder Koriander

So wird das Rote-Beete-Hummus gemacht

  1. Alle Zutaten im Mixer oder der Küchenmaschine zerkleinern, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist.
  2. Mit Meersalz und Zitronensaft abschmecken.
  3. Mit schwarzem Sesam, Petersilie bzw. Koriander und gehackten Mandeln garnieren.

Ich gebe zu, dass das Kichererbsenpüree, insbesondere, wenn Sie es am Abend genießen wollen, keine leichte Kost ist. Deshalb habe ich noch ein leichtes Hummus-Rezept mit Lamm für Sie parat: Hummus aus Topinambur. Diese Variante ist sehr würzig. Vegetarier und Veganer lassen das Lammfleisch einfach weg.

Topinambur-Hummus mit Lamm, Sumach und Rosenblütensalz

Zutaten für ca. 5-6 Portionen:

FÜR DAS LAMM:

  • 300 g Lammfilet
  • 2 Teelöffel gemahlener Sumach
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • 2 Esslöffel Olivenöl

FÜR DAS HUMMUS:

  • 500 g Topinambur (geschält und zerkleinert)
  • 2 Esslöffel Tahini (Sesammus)
  • 2 gepresste Knoblauchzehen
  • 4 Esslöffel Zitronensaft
  • 3 Teelöffel Kreuzkümmelsamen (geröstet und im Mörser zerstoßen)
  • 6 Esslöffel Olivenöl

FÜR DAS ROSENBLÜTENSALZ:

  • 1 ungespritzte große getrocknete Rosenblüte
  • 2 Esslöffel Fleur de Sel

So bereiten Sie das Topinambur-Hummus zu

  1. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
  2. Das Lammfilet auf eine Auflaufform setzen, mit der Hälfte des Sumachs bestreuen, salzen und pfeffern. Dann mit dem Olivenöl einreiben und 25-30 Minuten im Ofen schmoren lassen, je nach gewünschtem Garzustand des Fleisches. Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen.
  3. Die Topinambur in einem Topf mit kaltem Wasser bedeckt zum Kochen bringen und dann bei mittlerer Temperatur ca. 15 Minuten weich garen. Abgießen und abkühlen lassen. Dann im Mixer pürieren. Tahini, Knoblauch, Zitronensaft und Kreuzkümmel dazugeben. Bei laufendem Motor nach und nach das Olivenöl hinzufügen, salzen, pfeffern.
  4. Für das Rosenblütensalz die Rosenblütenblätter und das Fleur de Sel auf einen Teller geben und alles mit den Fingerspitzen durcharbeiten, bis die Blütenblätter zerquetscht sind. Danach das Rosenblütensalz in ein Glas füllen und durchziehen lassen.
  5. Zum Servieren das Lammfleisch dünn aufschneiden. Das Hummus in eine Schüssel geben und das Lammfleisch darauf anrichten. Mit dem restlichen
    Sumach bestreuen und das Rosensalz separat in einem kleinen Schälchen dazu reichen.

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Vadim Vl. Popov

Vadim Vl. Popov

Vadim Vl. Popov wurde an der russischen Schwarzmeerküste im Nordkaukasus geboren. Nach der Kochausbildung, dem naturwissenschaftlichen Studium in Moskau und der Geographie, Soziologie und Geoökologie an der Universität Bayreuth absolvierte er eine Zusatzausbildung als Ernährungsberater in Berlin und arbeitet seitdem freiberuflich bei diversen Bildungseinrichtungen und Institutionen als Dozent, Autor, Caterer und Bio-Koch. Er gründete die Gruppe „Kulinarische Reisen“ mit zahlreichen Rezepten und Fotos auf der Seite www.facebook.com. Seit 2006 gibt er auch länderspezifische Kochkurse. Etwas über das Land und seine Landsleute zu berichten, wessen Rezepte gerade gekocht werden, ist das Motto seiner Kochseminare. Denn er ist fest davon überzeugt, wenn jemand kochen lernen will, muss er zuerst auf Reisen gehen. Zu seiner kulinarischen Entdeckungsreisen und Kochabenteuern lädt er Sie herzlich ein! Aber auch mit einem guten Ernährungsrat steht er Ihnen zur Seite.