Haus & Garten Praxistipps

Die Gartenmöbel schnell & einfach reinigen: Die besten Tipps und Tricks

Lesezeit: 3 Minuten Spätestens wenn die ersten Knospen sprießen, die Krokusse blühen und sich die ersten grünen Blätter an den Bäumen zeigen, zieht es nicht nur Naturliebhaber in die Gärten und auf den heimischen Balkon. Doch bringt die warme Jahreszeit nicht nur Frühlingsgefühle und gemütliche Grillabende mit sich, sondern bekanntlich auch viel Arbeit – und das nicht nur in Bezug auf die Bepflanzung der (Hoch-)Beete, sondern auch in Sachen Gartenmöbel. Denn die bequemen Sitzgelegenheiten müssen nach den langen Wintermonaten ja schließlich wieder auf Vordermann gebracht werden. Aber was kann man denn eigentlich tun, wenn das Wetter und unter Umständen auch die Lagerung ihre Spuren an den liebgewonnenen Gartenmöbeln hinterlassen haben? Wie reinigt man sie am besten? Und wie kann man sie auch in Zukunft vor Wind und Wetter schützen?

3 min Lesezeit
Die Gartenmöbel schnell & einfach reinigen: Die besten Tipps und Tricks

Die Gartenmöbel schnell & einfach reinigen: Die besten Tipps und Tricks

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Ob gemütliche Sitzgruppe, schicke Loungegarnituren, Stühle und Tische aus Holz, Kunststoff oder Metall, Sonnenschirme, Strandkörbe oder Hollywoodschaukeln – Gartenmöbel gibt es in den verschiedensten Formen, Farben und aus den unterschiedlichsten Materialien. Doch eine Sache haben quasi alle Outdoormöbel gemeinsam: Sie brauchen viel Pflege, damit sie auch nach Jahren noch immer gut aussehen. Und das gilt nicht nur für ältere Modelle, sondern gleichwohl auch für Neuware, selbst wenn man bei dem Kauf neuer Gartenmöbel auf Qualität geachtet hat. Doch wie reinigt und pflegt man die Gartenmöbel denn eigentlich am besten? Was kann man gegen starke Verschmutzungen, sprödes Holz und unschöne Verfärbungen tun? Und warum sollte man sowohl auf die Drahtbürste, als auch auf starke Reinigungsmittel im Optimalfall komplett verzichten?

Gartenmöbel aus Metall, Holz und Kunststoff reinigen – worauf sollte man dabei achten?

Intensive UV-Strahlung, Rost, Feuchtigkeit, Schmutz und Frost – unsere schönen Gartenmöbel müssen bekanntlich viel aushalten und zu jeder Jahreszeit Wind und Wetter trotzen. Doch bevor man den Outdoormöbeln mit schwerem Gerät und der chemischen Keule zu Leibe rückt, sollte man bedenken, dass nicht alle Materialien die gleiche Pflege benötigen. Aus diesem Grund zeigen wir in der nun folgenden Auflistung, wie man Gartenmöbel aus Kunststoff, Holz und Metall am besten pflegen und dabei sogar noch die Umwelt schützen kann. Und vorab noch ein kleiner Tipp: Wer seine Gartenmöbel auf Rasenflächen beziehungsweise in der Nähe der Beete reinigt, kann das Wasser praktischerweise direkt zum Gießen der Pflanzen verwenden.

Gartenmöbel aus Plastik/Kunststoff:

Das vermutlich größte Problem bei Gartenmöbeln aus Kunststoff ist die durch die UV-Strahlung bedingte Verfärbung des Materials. Darüber hinaus können die Sonnenstrahlen aber auch recht schnell zu rissigen und spröden Stellen führen, in denen sich der Schmutz noch einfacher festsetzen kann. Hier empfiehlt sich eine handelsübliche Schutzfolie, mit der man die Outdoormöbel ganz einfach abdeckt, sobald man sie nicht mehr benutzt. Um die Verschmutzungen zu entfernen und gleichzeitig gegen die unschöne Algen- und Moosbildung vorzugehen, reicht es meist schon aus, die Plastikmöbel mehrmals pro Saison mit lauwarmem Essigwasser, etwas Waschpulver oder einer Prise Natron abzuwaschen. Geheimtipp: Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen kann ein wenig Zahnpasta wahre Wunder vollbringen. Und natürlich können die Gartenmöbel hin und wieder auch mit dem praktischen Hochdruckreiniger gereinigt werden – allerdings sollte man dabei auf jeden Fall darauf achten, dass die Düse mindestens 40 bis 50 Zentimeter von den Möbeln entfernt ist, da es sonst leider recht schnell zu Beschädigungen kommen kann.

Gartenmöbel aus Holz:

Vorab sei gesagt, dass bei der Säuberung von Holzmöbeln das Gleiche gilt, wie auch beim Frühjahrsputz im Haus oder in der Wohnung: Die Reinigungsmittel müssen nicht immer chemisch sein – denn gerade Holz verträgt sich bekanntlich nicht wirklich gut mit der synthetischen Keule. Stattdessen sollten die Tische, Stühle und Liegen aus Teak, Rattan oder Akazie am besten mit einer selbstgemachten Seifenlauge (aus Naturseife) und einem Mikrofasertuch oder einem handelsüblichen Spülschwamm gereinigt werden. Wenn die Verschmutzungen stärker sein sollten, kann man auf eine Mischung aus Soda und Speisestärke zurückgreifen, die man auf die betreffenden Stellen aufträgt, einige Stunden einwirken lässt und dann mit (lau-)warmem Wasser abwäscht. Wichtig: Nach der Reinigung der Holzmöbel sollten diese mit einem passenden Pflegeöl auf Naturbasis nachbehandelt werden. Der leichte Ölfilm zieht schnell ein – besonders dann, wenn die Möbel in der Sonne trocknen können – und schützt sie nachhaltig vor Verschmutzungen.

Gartenmöbel aus Metall:  

Auch wenn Gartenmöbel aus Metall – egal ob Edelstahl, Gusseisen oder Aluminium – grundsätzlich sehr robust sind, müssen auch sie in regelmäßigen Abständen gesäubert werden. Bei der Reinigung von Metallmöbeln kann man jedoch grundsätzlich etwas gröber vorgehen, da sie ziemlich stabil und strapazierfähig sind. Allerdings hinterlässt beispielsweise zu grobes Schmirgelpapier, das man zum Entfernen von Rost nutzen kann, unschöne Schleifspuren und Kratzer. Hier sollte man also Vorsicht walten lassen. Ansonsten eignen sich auch hier milde Seifenlaugen, ökologische Spülmittel und eine Wurzelbürste ganz hervorragend, um sämtliche Verschmutzungen im Handumdrehen entfernen zu können. Und wenn die Scharniere quietschen, Gleitschienen verdreckt sind oder sich Schrauben nicht mehr so einfach lösen lassen, kann ein natürliches Silikonspray schnelle Abhilfe schaffen. So gehegt und gepflegt steht einer traumhaften Gartensaison mit glänzenden Gartenmöbeln aus Metall quasi nichts mehr im Wege.  

Bildnachweis: zhu difeng / stock.adobe.com

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