So trinken Sie beim Sport richtig!

Beim Sport richtig zu trinken bedeutet stets eine ausreichende Menge an Flüssigkeit mitzunehmen.

Besonders bei sportlicher Betätigung braucht unser Körper genügend Flüssigkeit. Mit welchen Wirkstoffen sollten Sie Ihren Körper beim Sport oder anstrengenden körperlichen Tätigkeiten versorgen? Wie viel Flüssigkeit benötigt Ihr Körper wenn er Sport treibt und schwitzt? Wie trinken Sie beim Sport richtig?

Sport belebt Körper und Geist

Besonders Radfahren, Walking, Joggen, Schwimmen, aber auch sportliche Aktivitäten im Fitnessstudio bringen unseren Stoffwechsel in Schwung und können unser Wohlbefinden steigern. Bewegung baut Stresshormone ab und kann Ausgleich zu einer sitzenden beruflichen Tätigkeit sein. Doch unser Körper kann nur richtig funktionieren, wenn er optimal ernährt wird und genügend Flüssigkeit bekommt.

Warum ist richtiges Trinken beim Sport so wichtig?

Manche Menschen füllen eine Flasche mit Leitungswasser und brechen dann zu einer stundenlangen Radtour auf. Dass sich dann Muskelkrämpfe, Schwindelgefühle, Herz- und Kreislaufbeschwerden und in schlimmen Fällen sogar Erbrechen oder eine Ohnmacht einstellen, bleibt oft nicht aus.

Durch das Schwitzen beim Radfahren haben sie nicht nur Wasser, sondern auch eine Menge Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine verloren. Diese Stoffe braucht unser Körper, damit seine Funktionen erhalten bleiben. Deshalb ist es sehr wichtig, die ausgeschiedenen Substanzen schnell wieder zu ersetzen.

Warum reicht normales Leitungswasser beim Sport nicht aus?

Unser Leitungswasser enthält je nach Ortslage eine sehr unterschiedliche und in den meisten Fällen viel zu niedrige Menge an Mineralstoffen und Spurenelementen. Besonders mangelt es dem Leitungswasser an Magnesium, Kalium und oft auch an Calcium. Diese Mineralstoffe sind für die Funktion von Muskeln (auch den Herzmuskel) und Nerven verantwortlich.

Fehlen wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, kann es schnell zu einem Leistungsabfall und gesundheitlichen Störungen kommen.  

Wie können Sie für die optimale Flüssigkeitszufuhr beim Sport sorgen?

Vor dem Sport sollten Sie etwa 15 bis 30 Minuten vor dem Start ein Glas (etwa 250 ml) mineralstoffreiches Mineralwasser, bevorzugt ohne oder mit nur wenig Kohlensäure trinken. Das Verhältnis von Calcium zu Magnesium sollte etwa zwei zu eins sein (also doppelt so viel Calcium wie Magnesium). 

Sportwissenschaftler raten zu einer Schorle aus Mineralwasser mit Apfelsaft oder einer Mischung aus Mineralwasser, Apfelsaft und Traubensaft. Der Traubensaft liefert Ihnen zusätzlich den Traubenzucker (Glucose) für Ihr Energiedepot und Ihre Ausdauer.

Während der sportlichen Betätigung sollten Sie nach etwa 30 Minuten die gleiche Flüssigkeit wie vor dem Start trinken. Nehmen Sie die Flüssigkeit nun schluckweise zu sich. Die Trinkmenge sollte so bemessen sein, dass Sie in jeder halben Stunde etwa einen halben bis höchstens einen Liter Flüssigkeit zu sich nehmen.

Dadurch bleibt Ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit erhalten. Nehmen Sie deshalb immer genügend Flüssigkeit mit, damit Ihnen während dem Sport ausreichend Trinken zur Verfügung steht. 

Nach dem Sport sollten Sie genügend trinken, denn es ist nun wichtig, dass die, durch das Schwitzen verloren gegangene, Flüssigkeit, wieder ersetzt wird.

Ein riesiges Angebot an Sportler-Getränken

Für Sportler gibt es eine Vielzahl von isotonischen Getränken, die Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine enthalten. Viele Sportwissenschaftler sind jedoch der Meinung, dass ein Apfelsaft- und Mineralwassergemisch oder eine Apfelsaft-Traubensaft-Mineralwasser-Schorle genau den gleichen Effekt haben.

Die Schorle enthält viele natürliche Wirkstoffe und kann den Verlust von notwendigen Substanzen ohne weiteres ausgleichen. Zudem sind im Saft-Mineralwasser-Gemisch die Wirkstoffe in natürlicher Form enthalten und können somit besser vom Körper resorbiert werden.

Achten Sie darauf, dass Sie ein Mineralwasser kaufen, das eine ausgewogene Mischung an Mineralstoffen und Spurenelementen enthält. Denken Sie bitte daran, dass der Calciumgehalt etwa doppelt so hoch sein sollte, wie der Magnesiumgehalt.

Veröffentlicht am 11. Juli 2012