Sport und Gesundheit

Motivationstipps für Ihre guten Vorsätze

Motivationstipps für Ihre guten Vorsätze
geschrieben von Jörg Birkel

Jedes Jahr aufs Neue fassen wir gute Vorsätze, doch laut einer Befragung scheitert die Hälfte aller Deutschen bereits nach wenigen Wochen an der Umsetzung. Mit diesen Motivationstipps haben Sie eine Chance, Ihren Lebensstil positiv zu ändern.

Mit dem Vorsatz allein kommen Sie nicht ans Ziel. Es braucht mehr, um wirkliche Veränderungen im eigenen Leben zu bewirken. Neben dem unbedingten Willen, etwas verändern zu wollen, ist es entscheidend, sich auch damit zu beschäftigen, was Sie bisher am Erreichen Ihrer Ziele gehindert hat.

Zeitmangel, Organisationsprobleme, Faulheit – was sind die Stolpersteine in Ihrem Leben?

Bevor Sie in einen Neujahrs-Aktionismus verfallen, sollten Sie zunächst Ihr eigenes Verhalten analysieren. Suchen Sie nach Verhaltensmustern und entwickeln Sie eine Strategie, wie Sie diese durchbrechen können. Wollen Sie beispielsweise regelmäßiger Sport treiben, dann überlegen Sie rückblickend, was Sie bisher daran gehindert hat.

Räumen Sie Ihre eigenen Ausreden aus. Keine Zeit ist so eine beliebte Ausrede. Aber ist das wirklich so? Oder setzen Sie einfach Ihre Prioritäten anders und Sport fällt dann hinten runter? Um Ihr Leben positiv zu verändern, sollten Sie sich mindestens dreimal pro Woche für einen halbe bis eine Stunde bewegen. Gemessen am Nutzen, den Sie daraus ziehen könnten, sind etwa drei Stunden pro Woche ein kleiner Zeitaufwand.

Feste Termine helfen bei der Organisation

Suchen Sie nach Zeitfenstern in Ihrem Wochenplan und setzen Sie für sich selber feste Sporttermine an. Eine gute Möglichkeit für einen fitten Wochenstart ist beispielsweise ein lockerer Lauf vor der Arbeit. Stehen Sie montags einfach mal eine halbe Stunden früher auf und probieren Sie es aus. Legen Sie sich am Abend vorher schon die Laufklamotten zurecht, dann wird Ihr Termin verbindlicher.

Oder beginnen Sie den Tag mit ein paar Gymnastikübungen wie Situps, Kniebeugen und Liegestützen. Entscheidend dabei ist die Organisation. Machen Sie ein Ritual aus dem Sport, das schafft Verbindlichkeit. Das Wochenende sollte ebenfalls genug Raum für eine weitere Sporteinheit bieten. Nutzen Sie den sonntäglichen Lauf einfach mal dazu, für sich und Ihre Lieben im Anschluss ein paar frische Brötchen vom Bäcker mitzubringen.

Alternativ können Sie auch Sportkurse in den Abendstunden besuchen oder melden Sie sich in einem Fitnessstudio an, wenn Sie mehr Flexibilität zu schätzen wissen. Dort können Sie von früh bis spät zum Training gehen. Und auf Dienstreisen können Sie ruhig mal ein paar Laufschuhe oder eine Badehose mitnehmen. Wenn Sie ehrlich sind, ist es weniger eine Zeitfrage, sondern mehr eine der Organisation.

Das Ziel vor Augen

Wichtig ist auch, dass Sie sich realistische Ziele setzen, auf die Sie konsequent hinarbeiten. Es ist nämlich sehr frustrierend, wenn man an unrealistischen Erwartungen scheitert. Kleine Erfolge bringen dagegen neue Motivation.

Realistisch wäre zum Beispiel, bis zum nächsten Sommerurlaub 5-6 Kilogramm abzuspecken. Das ist etwa ein Kilogramm im Monat. Dafür müssen Sie nicht mal auf viel verzichten, sondern können das Zwischenziel mit kleinen Maßnahmen erreichen.

Es motiviert ebenfalls unheimlich, wenn Sie Ihre Ziele visualisieren: Suchen Sie sich ein Vorbild und kleben Fotos davon an den Kühlschrank oder an Ihren Arbeitsplatz. Wann immer Sie das Bild erblicken, wird Ihnen vor Augen geführt, worauf Sie hintrainieren und was Sie erreichen wollen.

Stellen Sie sich dann für einen Augenblick vor, wie Sie sich selbst fühlen, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Und bewahren Sie sich dieses Gefühl, bevor Sie in das nächste Stück Schokolade beißen oder versucht sind, auf der Couch sitzen zu bleiben, statt die Laufschuhe zu schnüren.

Bildnachweis: rock_the_stock / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Please wait...

Über Ihren Experten

Jörg Birkel