Sport und Gesundheit

Aqua-Jogging: Power durch Wasserkraft

Aqua-Jogging: Power durch Wasserkraft
geschrieben von Jörg Birkel

Sebastian Kneipp hat im 19. Jahrhundert durch seine Kuren für eine Art Revolution im Gesundheitssektor gesorgt. Wasser wurde nicht mehr nur getrunken, sondern entfaltete nun auch eine heilende Wirkung durch äußere Anwendung. Mittlerweile hat es sich über den Kur- und Therapiebereich hinaus auch im Fitness- und Wellnessbereich etabliert: Aqua-Jogging ist ein effektives und zugleich schonendes Ganzkörpertraining.

Wasser – ein Allrounder unter den Fitmachern

Sport im Wasser zeichnet sich durch zahlreiche Facetten aus: Er bietet Möglichkeiten zur Bewegungsschulung, zum Muskelaufbau und zur Steigerung von Kraft und Ausdauer. Aqua-Sport verbindet effektives Training mit Entspannung. Ein weiterer Vorzug liegt in der Tatsache, dass durch den Auftrieb die Gelenke im Wasser deutlich weniger beansprucht werden als an Land, was vor allem Übergewichtigen und Menschen mit Gelenkbeschwerden entgegenkommt.

Was bewirkt Aqua-Jogging?

Aqua-Jogging eignet sich besonders für Menschen mit Verspannungen. Da die Muskelspannung im Wasser vermindert ist, kommt es zu einer Relaxation der Bauch- und Rückenmuskulatur. Ein Beauty-Aspekt liegt in der Straffung des Gewebes durch die verstärkte Durchblutung.

Die besten Trainingseffekte erzielen Sie, wenn Sie zwei- bis dreimal pro Woche zwischen 30 und 45 Minuten trainieren. Die ideale Wassertemperatur liegt dabei zwischen 28 und 30 Grad.

Unterschiede zwischen Aqua-Jogging und klassischem Schwimmen

Der Wasserwiderstand, welcher der natürliche Feind eines jeden Schwimmers ist, ist beim Aqua-Jogging Ihr Verbündeter. Vergleichen kann man dies mit einem Krafttraining im Fitnessstudio: Auch dort macht man es sich – im wahrsten Sinne des Wortes – selber schwer, um einen Trainingseffekt zu erzielen.

Was beim Krafttraining das Gewicht, ist beim Aquajogging also der Wasserwiderstand. Dieser ist in etwa eintausend Mal so hoch wie der Luftwiderstand. Um diesen zusätzlich noch zu erhöhen, verwendet man Auftriebsgürtel und andere Wasser verdrängende Gerätschaften.

Umsetzung: Das Wasser sollte einem nicht bis zum Hals stehen

Während des Trainings bleibt der Kopf deutlich über Wasser, man trainiert je nach Fitnessgrad in hüfthohem bzw. brusthohem Wasser. Wie beim Joggen an Land befindet man sich während der Übungen in leichter Vorlage. Die wichtigsten Trainingstechniken sind der Dauerlaufschritt, der sich durch kleine Schritte mit leicht angewinkelten Knien auszeichnet, sowie der Walkingschritt, bei dem die gestreckten Arme und Beine diagonal pendeln.

Bildnachweis: galitskaya / stock.adobe.com

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Jörg Birkel