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Schmerzen mit einer Schmerztherapie behandeln

Lesezeit: 3 Minuten In der schnelllebigen modernen Welt ist es in vielen Berufen problematisch, wenn man über einen längeren Zeitraum nicht dazu in der Lage ist, seine gewohnte Bestleistung abzurufen. Ursachen hierfür gibt es viele; bei manchen mag es der Gemütszustand aufgrund von Problemen am Arbeitsplatz oder zu Hause sein, für andere hingegen sind gesundheitliche Aspekte ausschlaggebend.

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Schmerzen mit einer Schmerztherapie behandeln

Schmerzen mit einer Schmerztherapie behandeln

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Viele Menschen leiden an chronischen Schmerzen, die Ihren Alltag massiv beeinflussen und sie unter Umständen ziemlich einschränken. In solch einer Situation bleibt oftmals kein anderer Ausweg, als sich der Arbeit oder dem Zuhause zu entziehen, was drastische Folgen für den weiteren Verlauf des Lebens mit sich bringen kann.

Um solch eine Problematik zu lösen, bleibt meist kein anderer Weg, als sich in eine Schmerztherapie zu begeben.

Was ist eine Schmerztherapie?

Als Schmerztherapie bezeichnet man von einem Arzt oder Therapeuten betreute Maßnahmen, die auf eine unmittelbare Linderung der Schmerzen abzielt.

Hierzu ist es notwendig, zunächst die Sachlage zu klären und sich einen Überblick über den Gesundheitszustand jedes Patienten zu verschaffen. Eine Schmerztherapie kann einen gewissen Erfolg bringen, wobei das Resultat der Therapie immer individuell zu bewerten ist.

Da jeder Mensch anders ist, gibt es daher keine Allzwecklösung, die jedem Patienten auch tatsächlich weiterhilft, sondern nur Lösungsansätze, deren Erfolgschance teils erheblich variiert.

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Die anzuwendende Therapiemethode sollte als Ausgangspunkt immer darauf basiert sein, ob es sich um örtliche Schmerzen handelt oder nicht. Wenn es sich beispielsweise “nur” um Schmerzen an einer bestimmten Stelle handelt, so ist ein ganzheitlicher Zugang, der den ganzen Körper berücksichtigt, wahrscheinlich nicht vonnöten.

Örtliche Betäubungen

Ein genau lokalisierter Schmerz kann oftmals mithilfe von Spritzen oder gezielt eingesetzten Medikamenten behandelt werden. Sofern der behandelnde Arzt die problematische Stelle zweifellos ausfindig machen kann, ist es ihm möglich, örtliche Mittel mit betäubender Wirkung anzuwenden.

Diese Vorgehensweise hat des Öfteren zur Folge, dass z. B. ein entzündendes Körperteil zur Ruhe kommt und der Zustand des Betroffenen sich über einen Zeitraum von wenigen Wochen massiv verbessern kann.

Ein Beispiel hierfür sind entzündete Sehnen, die bei Schmerzen eventuell über einen längeren Zeitraum in einer ungünstigen Position gehalten wurden und sich dadurch in eine chronische Entzündung weiterentwickelt haben.

Aber auch bei anderen Ereignissen wie einem Hexenschuss, einem Besuch beim Zahnarzt oder gar einer Operation sind die örtlichen Betäubungen nicht mehr wegzudenken.

Naturheilverfahren

Auf der anderen Seite der örtlichen Betäubungen, welche medikamentös durchgeführt werden, steht das sogenannte Naturheilverfahren.

Das Ziel des Naturheilverfahrens ist es für gewöhnlich, die genaue Ursache der Schmerzen zu erörtern und diese auf einem natürlichen Wege zu behandeln.

Hierzu dient eine ganzheitliche Analyse der Patienten, in der sich der Therapeut auch einen Überblick über die Lebensweise des Betroffenen verschafft. Dabei zählen unter anderem die Ernährung aber auch die Bewegungsgewohnheiten des Betroffenen eine gewichtige Rolle.

Darüber hinaus kommt es auch vor, dass Vorgehensweisen wie die manuelle Medizin oder Akupunktur angewendet werden. Die manuelle Medizin zeichnet sich dadurch aus, dass es sich um eine mit den Händen durchgeführte Diagnostik und Therapie handelt.

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine Behandlung der Reflexpunkte, die auf den sogenannten “Meridianen” liegen, die den ganzen Körper durchziehen. Die ursprünglich aus Asien stammende Behandlungsmethode besagt, dass auf diese Weise verschiedene Körperteile unmittelbar in ihrem Zustand beeinflusst werden können.

Weitere Arten der Schmerztherapie

Es gibt auch weitere Möglichkeiten der Schmerztherapie, die über die Anwendung von örtlichen Betäubungen oder manuellen Therapien hinausgeht, wie beispielsweise die Anwendung einer Hypnose oder die Verwendung von außergewöhnlichen Stoffen, wie im Cannabis natürlich vorkommende Cannabinoide.

Hypnose

Heutzutage ist die Hypnose weitgehend anerkannt und wird bereits erfolgreich zur Behandlung von Angststörungen und Depressionen angewandt. Da solche Erkrankungen oftmals zu psychosomatischen Wechselwirkungen führen, kann die Hypnose auch Teil einer erfolgreichen Schmerztherapie sein.

Cannabinoide

Bestimmte Cannabinoide (so werden die Wirkstoffe der Hanfpflanze genannt) sind nachweislich wirkungsvoll bei der Behandlung mancher Arten von Schmerzen.

Was aber lange Zeit als unwahrscheinlich galt, ist seit 2017 auch in Deutschland möglich. Im Jahre 2017 wurde nämlich das Gesetz zur medizinischen Nutzung von Cannabis erlassen.

Dieses Gesetz ermöglicht es jedem Schmerzpatienten der im Besitz eines gültigen BtM-Rezeptes ist online Cannabis zu kaufen. Dadurch soll die Palliativversorgung von bedürftigen Patienten verbessert werden, da Krankenkassen in berechtigten Fällen die anfallenden Kosten übernehmen.

Bildnachweis: H_Ko / stock.adobe.com

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