Gesundheit

Rauchen: Nikotinkaugummis können bei der Raucherentwöhnung helfen

Rauchen: Nikotinkaugummis können bei der Raucherentwöhnung helfen
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geschrieben von Burkhard Strack

In diesem Artikel möchte ich Nikotinkaugummis als Raucherentwöhnungsmittel näher beschreiben. Denn Raucher, die nicht in der Lage sind, sofort vollständig mit dem Rauchen aufzuhören, können mit Nikotinersatzmitteln den Zigarettenkonsum kontinuierlich reduzieren und somit langsam den Ausstieg aus dem Rauchen erreichen.

Nikotinkaugummis: Was ist Nikotin eigentlich?

Nikotin ist das Hauptalkaloid des Tabaks, das auf das periphere und zentrale Nervensystem wirkt. Niedrige Nikotindosen wirken stimulierend auf den Raucher, hohe Dosen dagegen haben eine hemmende Wirkung.

Die Auswirkung des Nikotins ist abhängig von der Dosierung, der Zufuhrgeschwindigkeit und der Konstitution des Rauchers. Nikotin allein ist nicht krebserzeugend, karzinogen sind einige Substanzen, die bei der Verbrennung des Tabaks entstehen.

Nikotinkaugummis: Welche Entzugserscheinungen können auftreten, wenn man mit dem Rauchen aufhört?

  • Angst
  • Depressive Verstimmungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Unruhe
  • Schlafstörungen
  • die Pulsfrequenz reduziert sich
  • der Appetit steigt an, dadurch kann eine Gewichtszunahme entstehen
  • Verdauungsstörungen
  • dringendes Verlangen nach einer Zigarette

Nikotinkaugummis: Für starke Raucher ist die Entwöhnung mit Raucherentwöhnungsmitteln – die auch Nikotinersatzmittel genannt werden – sinnvoll

Zu diesen Nikotinersatzmitteln zählen auch die „Raucherkaugummis“. Durch das Kauen dieser Kaugummis wird dem Körper eine gewisse Menge Nikotin zugeführt. Je nachdem wie viele Zigaretten ein Raucher konsumiert hat, desto höher muss auch die Konzentration des Nikotins im Kaugummi sein. Als allgemeiner Richtwert gilt:

  • Hat ein Raucher weniger als 20 Zigaretten geraucht, so nimmt er die Kaugummis mit der 2-Milligramm-Dosierung.
  • Wenn der Zigarettenkonsum höher als 20 Zigaretten pro Tag war, ist die 4-Milligramm-Dosierung angebracht.

Nikotinkaugummis eignen sich für den totalen aber auch für den langsamen Ausstieg aus dem Rauchen

Will man sofort mit dem Rauchen aufhören, ersetzt man etwa jede Stunde eine Zigarette durch einen Kaugummi mit der entsprechenden Nikotin-Dosierung. Die Kaugummis sollten gut gekaut und nach etwa 30 Minuten aus dem Mund entfernt werden. So ist man etwa 30 Minuten lang ohne Kaugummi. Die Nikotinkaugummis gibt es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Wenn ein langsamer Ausstieg aus dem Rauchen erwünscht ist, kann der Zigarettenkonsum mit Hilfe der Kaugummis langsam reduziert und dann ganz eingestellt werden.

Entzugserscheinungen können mit Hilfe der Nikotinkaugummis deutlich reduziert werden. Gebissträger haben jedoch oft Schwierigkeiten, mit den Kaugummis zu Recht zu kommen. Für sie gibt es andere Nikotinersatzmittel, zum Beispiel die Lutschtabletten oder Nikotinpflaster.

Die Nikotinkaugummis können abgesetzt werden, wenn eine Woche lang der Tagesverbrauch nur noch bei etwa 1 bis 2 Stück lag. Um einen Rückfall zu vermeiden, ist es sinnvoll, immer noch einige Nikotinkaugummis bei sich zu haben.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.