Gesundheit

Neurodermitis: Erste Hilfe bei Juckreiz und Hautausschlag

Neurodermitis: Erste Hilfe bei Juckreiz und Hautausschlag
geschrieben von Burkhard Strack

Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, von der vor allem Säuglinge und Kinder betroffen sind. Juckreiz, Hautausschlag, aber auch Begleiterkrankungen wie Allergien oder Schuppenflechte sind Auswirkungen, mit denen Neurodermitiker zu kämpfen haben.

Immer häufiger diagnostizieren Ärzte bei Patienten, die regelmäßig mit einem entzündeten Hautausschlag behandelt werden, Neurodermitis. Neurodermitis, auch atopische Dermatitis, ist eine erblich bedingte überempfindliche Reaktion des Immunsystems. Die Betroffenen leiden nicht an einer vorübergehenden Hautirritation, sondern an dauerhaftem Juckreiz und wunder Haut.

Symptome und Ursachen von Neurodermitis und Hautausschlag

Neurodermitis tritt in vielen Fällen bereits im Baby- oder Kleinkindalter auf. Aber auch bei Erwachsenen kann diese Überempfindlichkeit des Immunsystems jederzeit auftreten. Da Neurodermitis erblich bedingt ist, sind Kinder, deren Eltern an dieser Erkrankung leiden, weitaus häufiger betroffen als andere Kinder. Ausgelöst wird dauerhafter Hautausschlag, Juckreiz oder schuppige Haut aber auch durch Umweltfaktoren wie Allergene in Nahrungsmitteln oder in der Luft. Eine weitere Ursache, die in der Vergangenheit besonders häufig zu betrachten ist, ist psychischer Stress.

Welche Therapieformen helfen bei Hautausschlag, Juckreiz und Entzündungen?

Bisher ist Neurodermitis nicht vollständig heilbar. Dennoch können verschiedene Therapieformen dazu beitragen, dass der juckende Hautausschlag nicht dauerhaft das Wohlbefinden des Patienten beeinträchtigt. Zwei wesentliche Therapieformen sind folgende:

  • Ernährungstherapie: Da in vielen Lebensmitteln allergieauslösende Stoffe enthalten sind, ist es sinnvoll, die Nahrungsmittel wegzulassen, von denen vermutet wird, dass sie für Krankheitsschübe verantwortlich sind – beispielsweise Milch, Nüsse, Glutamat.
  • Lichttherapie: Bei dieser Therapie werden entzündete Zellen durch ein spezielles Licht abgetötet. Die entzündete Haut erholt sich dadurch wieder, der Juckreiz wird gelindert.

Wie kann das eigene Verhalten den Hautausschlag lindern?

Bereits banale Verhaltensweisen und Hausmittel können dazu beitragen, die juckenden Hautpartien zu beruhigen:

  • Cremen Sie Ihre trockene Haut mit rückfettenden Lotionen ein.
  • Bei offenen Wunden, die häufig mit dem Kratzen einhergehen, können Heilsalben verwendet werden. Inhaltsstoffe wie Calendula oder Zink bieten sich als Erste-Hilfe-Maßnahme an.
  • Ein Aufenthalt am Meer oder im Gebirge hilft vielen Betroffenen: Der Klimawechsel und die entspannte Urlaubsatmosphäre reduzieren den Stress und damit häufig den unangenehmen Hautausschlag.

Bildnachweis: Ольга Тернавская / stock.adobe.com

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.