Naturheilkunde

So bereiten Sie goldene Milch aus der Heilpflanze Kurkuma zu

So bereiten Sie goldene Milch aus der Heilpflanze Kurkuma zu
geschrieben von Ulrike Schlüter

Die goldene Milch ist ein wärmendes und heilsames Getränk aus der Heilkunde des Ayurveda. Hauptbestandteil ist das Pulver aus der Kurkuma-Wurzel. Lesen Sie hier wie Sie die goldene Milch herstellen können.

Kurkuma – auch Gelbwurz genannt – ist ein naher Verwandter des Ingwers. Das aus der Wurzel gewonnene Pulver färbt stark gelb und ist als Bestandteil des Curry-Gewürzes für dessen Gelbfärbung verantwortlich.

Das Rezept für die goldene Milch entstammt der ayurvedischen Heilkunde. Dort wird es zur Stärkung der Verdauungsorgane eingesetzt. Die goldene Milch ist schnell zubereitet und ist zudem noch sehr schmackhaft.

Dem Kurkuma werden verschiedene Heilwirkungen nachgesagt. So soll es entzündungshemmend und verdauungsfördernd wirken. Des Weiteren soll es entgiftend und hemmend auf das Tumorwachstum wirken.

Rezept für die goldene Milch

Zunächst wird eine Kurkuma-Paste hergestellt. Sie benötigen dazu:

  • 1 EL gemahlenes Kurkuma-Pulver
  • 120 ml Wasser

Mischen Sie Kurkuma und Wasser in einem Kochtopf und lassen Sie die Mischung einmal aufkochen. Danach solange köcheln lassen, bis eine cremige Paste entstanden ist. Die Paste kann entweder sofort weiterverwendet oder nach dem Abkühlen im Kühlschrank für etwa fünf bis sieben Tage aufbewahrt werden.

Im nächsten Schritt wird die goldene Milch hergestellt. Sie benötigen dazu noch folgende Zutaten:

  • 1 kleines Stück frisch geriebenen Ingwer
  • Eine Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • Eine Prise schwarzer Pfeffer
  • 1 TL natives Kokosöl oder alternativ Sesamöl, Mandelöl oder Ghee (geklärte Butter)
  • 200 ml Milch oder alternativ Pflanzenmilch aus Hafer, Mandel oder Soja
  • Zum Süßen etwas Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup.

Geben Sie die Milch mit einem Teelöffel der Kurkuma-Paste in einen Kochtopf und lassen Sie die Milch unter Rühren kurz aufkochen. Würzen Sie die Milch mit dem Ingwer, der Muskatnuss und dem Pfeffer. Lassen Sie das Ganze etwas abkühlen und geben Sie dann erst das Öl und die Süße hinzu.

Bildnachweis: Printemps / stock.adobe.com

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Ulrike Schlüter