Naturheilkunde

Einführung in die biochemischen Schüßler-Ergänzungssalze: Nr. 13 bis 27

Einführung in die biochemischen Schüßler-Ergänzungssalze: Nr. 13 bis 27
geschrieben von Udo Döring

Die biochemischen Ergänzungssalze nach D. Schöpfwinkel haben eine gleiche Berechtigung, wie die Schüßlersalze Nr. 1 bis 12. Sie können, wie bereits oben erwähnt wird, ergänzend mit den anderen Schüßlersalzen jeweils kombiniert eingesetzt werden.

Geschichte der Schüßlersalze

Im letzten Jahrhundert kamen die biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. Schüßler ganz groß heraus. Sie waren praktisch in aller Munde. Nach dem Tod des Dr. med. W. Schüßler machte die Medizin mit seinen wissenschaftlichen Erfahrungen einen enormen Fortschritt, so lag es nur auf der Hand, dass sich die Schüßlersalze auch erweitern mussten.

Der Biochemiker D. Schöpfwinkel, lebte von 1876-1946, hat sich sehr intensiv mit der Erschaffung der Ergänzungssalze vertraut gemacht. So erforschte er die biochemischen Ergänzungssalze dort, wo die ersten zwölf Schüßlersalze nur eine unzureichende Wirkung auf verschiedene Erkrankungen hatten. So kamen zu den bekannten zwölf Schüßlersalzen noch weitere zwölf hinzu.

Die Schüßlersalze Nr. 25 Aurum chloratum natronatum, Nr. 26 Selenium und Nr. 27 Kalium bichromicum sind erst in unserer Gegenwart von diversen Biochemikern entwickelt worden. Hier gibt es auch nur sehr spärliche Anlitzzeichen, die ich Ihnen jedoch in einem anderen Artikel aufzeigen möchte.

Hier ein kleiner Überblick der biochemischen Ergänzungssalze und Ihre hauptsächlichen Anwendungsgebiete:

Nr. 13 Kalium arsenicosum D6 (Kaliumarsenit)

  • Chronische Haut- und Schleimhautentzündungen

Nr. 14 Kalium bromatum D6 (Kaliumbromid)

  • Chronische Haut- & Schleimhautentzündungen
  • Husten
  • Unruhezustände
  • nervliche Erregtheit
  • Erschöpfungszustände

Nr. 15 Kalium jodatum D6 (Kaliumjodid)

  • Hyperthyreose/Hypothyreose (Über-/Unterfunktion der Schilddrüse)
  • Erkrankungen des
    Bewegungsapparates
  • speziell Gelenkserkrankungen
  • Adipositas (Fettsucht)

Nr. 16 Lithium chloratum D6 (Lithiumchlorid)

  • Immunschwäche
  • Verstimmungen, bis hin zu Depressionen
  • Dermatosen (Hauterkrankungen)

Nr. 17 Manganum sulfuricum D6 (Mangansulfat)

  • Allergien jeglicher Art
  • Immunschwäche
  • Haut- und Nagelerkrankungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates, speziell Gelenkerkrankungen

Nr. 18 Calcium sulfuratum Hahnemanni D6 (Kalziumsulfid)

  • Bronchial-Asthma
  • Unterstützender Einsatz bei eitrigen Entzündungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates, speziell Gelenkserkrankungen

Nr. 19 Curpum arsenicosum D6 (Kupferarsenit)

  • Immunschwäche
  • Spasmolytikum (Entkrampfungsmittel)
  • Haar-, Haut- und Nagelerkrankungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates, speziell Gelenkserkrankungen

Nr. 20 Kalium Aluminium sulfuricum D6 (Alaun oder Kalium-Aluminium-Sulfat)

  • Chronisch eitrige Haut- und Schleimhautentzündungen
  • Chronischer Schnupfen
  • Hyperhidrosis (übermäßige Schweißbildung)

Nr. 21 Zincum chloratum D6 (Zinkchlorid)

  • Immunschwäche
  • Chronische Dermatosen (Hauterkrankungen)
  • Chronische Nagelerkrankungen

Nr. 22 Calcium carbonicum Hahnemanni D6 (Kalziumcarbonat)

  • Gedächtnisleitungssteigerung
  • Knochen- und Zahnerkrankungen (Paradontose, Karies)
  • Entwicklungsfördernd bei Kindern

Nr. 23 Natrium bicarbonicum D6 (Natron oder Natriumbicarbonat)

  • Sodbrennen (Reflux-Krankheit)
  • Übersäuerung des Magens
  • Dyspepsien (Verdauungsstörungen mit Blähungen, Aufstoßen, etc.)

Nr. 24 Arsenum jodatum D6
(Arsentrijodid)

  • Haut- &
    Schleimhauterkrankungen
  • Hartnäckige,
    chronische Entzündungen
  • Chronische
    Gelenkserkrankungen
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen

Nr. 25 Aurum chloratum Natronatum D6 (Gold-Natriumchlorid)

  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Frauenleiden, Periodenbeschwerden
  • Schlafstörungen

Nr. 26 Selenium D6 (Selen)

  • Immunschwäche
  • Zellschutz
  • Erschöpfungszustände
  • Leberschwäche mit Müdigkeit und auch Burnout-Syndrom

Nr. 27 Kalium bichromicum D6 (Kaliumbichromat)

  • Stoffwechsel
  • Gefäßsystem
  • Arteriosklerose
  • Diabetes mellitus
  • Übergewicht bis Adipositas (Fettsucht)

Für die genauen Beschreibungen dieser Schüßlersalze beachten Sie bitte meine anderen Artikel zum Thema: Alle Artikel von Udo Döring

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