Naturheilkunde

Diese Hausmittel helfen Ihnen bei Zahnfleischentzündungen

Diese Hausmittel helfen Ihnen bei Zahnfleischentzündungen
geschrieben von Ulrike Schlüter

Schmerzhafte Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) sind sehr unangenehm, lassen sich aber bereits mit einfachen Hausmitteln natürlich, sanft und effektiv behandeln. Lesen Sie hier, welche Hausmittel Sie bei Zahnfleischentzündungen immer zur Hand haben sollten.

Ursache einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) sind meist Bakterien. Erstes Anzeichen ist Zahnfleischbluten beim Zähneputzen und bei Berührung. Zudem ist das Zahnfleisch gerötet, geschwollen und schmerzt.

Zahnfleischbluten wird von vielen Betroffenen nicht ernst genommen. Eine nicht behandelte Zahnfleischentzündung kann aber auf das Zahnbett übergreifen und den Zahnbestand gefährden. Daher ist es wichtig, dass Sie bereits bei den ersten Anzeichen einer Zahnfleischentzündung sofort handeln.

Um die Beschwerden zu lindern, bieten sich verschiedene Mundspülungen an, mit denen Sie gurgeln können.

Hausmittel: Kamille

Die Kamille wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und schmerzlindernd. Kochen Sie einen Tee aus getrockneten Kamillenblüten und gurgeln Sie mit diesem Tee mehrmals täglich.

Hausmittel: Apfelessig

Apfelessig soll ebenfalls entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Zudem regt er die Speichelbildung an. Geben Sie zwei Teelöffel Apfelessig auf ein Glas Wasser und gurgeln Sie damit mehrmals täglich.

Hausmittel: Salz

Salz wirkt desinfizierend, entzündungshemmend und abschwellend. Geben Sie einen Teelöffel Salz auf ein Glas lauwarmes Wasser und gurgeln Sie damit mehrfach am Tag.

Hausmittel: Salbei

Salbei wirkt beruhigend, entzündungshemmend und antibakteriell. Gurgeln Sie mehrmals täglich mit Salbeitee oder einer Mischung aus einem Glas Wasser und 10 Tropfen Salbei-Tinktur.

Hausmittel: Ingwer

Ingwer wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Kochen Sie einen Tee aus einigen Scheiben frischem Ingwer und gurgeln Sie damit mehrfach am Tag. Alternativ können Sie auch eine dünne Scheibe von einer frischen Ingwerknolle schneiden und auf die entzündete Stelle am Zahnfleisch legen.

Hausmittel: Kalte Auflagen

Kühlung des betroffenen Zahnfleischgebietes bewirkt ein Abschwellen und eine Schmerzlinderung. Befeuchten Sie einen Waschlappen mit kaltem Wasser und legen ihn auf das entzündete Zahnfleisch. Sobald sich der Waschlappen erwärmt, können Sie ihn erneut mit kaltem Wasser befeuchten. Verwenden Sie keine Kühlpacks auf dem Eisfach. Diese können das Zahnfleisch zusätzlich schädigen.

Hausmittel: Nelkenöl

Nelkenöl wirkt desinfizierend und antibakteriell. Geben Sie das Nelkenöl entweder pur mit einem Wattestäbchen auf die entzündeten Stellen am Zahnfleisch oder stellen Sie eine Mundspül-Lösung her, indem Sie einige Tropfen Nelkenöl auf ein Glas Wasser geben.

Hausmittel: Teebaumöl

Teebaumöl wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und desinfizierend. Bei einer Zahnfleischentzündung kann ein Tropfen Teebaumöl mit einem Wattestäbchen auf die entzündeten Stellen aufgetupft werden. Alternativ können Sie fünf Tropfen Teebaumöl auf ein Glas Wasser geben und mehrmals täglich damit gurgeln.

Teebaumöl kann auch zur Prophylaxe eingesetzt werden. Geben Sie täglich einen Tropfen Teebaumöl auf die Zahnbürste und verteilen Sie es auf den Zähnen.

Sollten die Beschwerden durch die Hausmittel nach einigen Tagen nicht abgeklungen sein, sollten Sie in jedem Fall einen Zahnarzt aufsuchen.

Mit einer täglichen und sorgfältigen Zahnpflege und regelmäßigen Untersuchungen beim Zahnarzt können Sie einer Zahnfleischentzündung vorbeugen.

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Ulrike Schlüter

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