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Leistenbruch – Ursachen, Symptome und Behandlung

Lesezeit: 2 Minuten Gehören Sie auch zu den zahlreichen Männern, die an einem Leistenbruch leiden? Sind Sie eine Frau und haben Sie den Verdacht, dass Sie einen Leistenbruch haben könnten? Erfahren Sie in meinem Artikel mehr über den Leistenbruch, welche Ursachen es gibt, welche Symptome auftreten und wie Sie ihn behandeln lassen können.

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Leistenbruch – Ursachen, Symptome und Behandlung

Leistenbruch – Ursachen, Symptome und Behandlung

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Der Leistenbruch tritt überwiegend bei Männern auf

Etwa jeder vierte Mann leidet an einem Leistenbruch. Bei Frauen kommt der Leistenbruch weit weniger vor, nur etwa 3% aller Frauen sind davon betroffen. Der Leistenbruch kann sowohl angeboren, als auch später erworben sein. Der Leistenbruch tritt am vier bis fünf Zentimeter langen Leistenkanal auf, der die Bauchwand in der Leistengegend durchzieht. Der empfindliche Leistenkanal ist die eigentliche Schwachstelle in der sonst relativ stabilen Bauchwand.

Ursachen für den Leistenbruch

  • angeborener Leistenbruch durch eine frühkindliche Fehlentwicklung, etwa 2% aller Babys sind davon betroffen.
  • schweres Tragen
  • starkes Husten
  • hoher Druck auf die Leistengegend
  • starke Verstopfung
  • bei Frauen: Schwangerschaft

Welche Symptome treten bei einem Leistenbruch auf?

Vorwölbungen im Bereich der Leiste. Sie können bei Männern bis zum Hoden reichen. Am besten können Sie die Vorwölbungen im Stehen sehen und leicht ertasten. Im Liegen ist es möglich, dass Sie die Wölbung wieder wegdrücken können oder sie schiebt sich sogar von selbst wieder zurück. Problematisch kann es werden, wenn im Bruchsack Teile von Organen – dies können zum Beispiel Darmschlingen sein – eingeklemmt sind. In diesem Fall hilft nur eine sofortige Operation.

Wie kann ein Leistenbruch behandelt werden?

Es ist leider nicht möglich, dass ein Leistenbruch von selbst verschwindet. In den allermeisten Fällen wird Ihr Arzt Ihnen zu einer Operation raten. Die Operation eines Leistenbruchs ist ein Routineeingriff. Die Leistenbruch-OP ist die häufigste in deutschen Krankenhäusern durchgeführte Operation.

Lassen Sie sich vor der Leistenbruch-OP von Ihrem Arzt beraten

Für die Operation eines Leistenbruchs gibt es verschiedene Operationsmethoden. Der amerikanische Arzt Irving L. Lichtenstein erfand die nach ihm benannte Methode, die Lichtenstein-Operation. Dazu wird bei einer offenen OP die Bruchpforte mit einem Kunststoffnetz verstärkt. Nicht jeder Leistenbruch ist gleich und muss deshalb individuell behandelt werden. Holen Sie im Zweifelsfall die Meinung eines zweiten Arztes ein.

Tipp: Schieben Sie Ihre Leistenbruch-Operation nicht zu lange auf, damit es nicht zu einer Einklemmung von Organen und dadurch zu einer Notoperation kommt.

Bildnachweis: Cara-Foto / stock.adobe.com

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