Krankheiten

Warum Sie bei Atembeschwerden zum Arzt gehen sollten

Warum Sie bei Atembeschwerden zum Arzt gehen sollten
Andrea Fettweis
geschrieben von Andrea Fettweis

Atembeschwerden können sich in mehreren Formen äußern und die Fitness dramatisch beeinträchtigen. Ständige Schwierigkeiten beim Ein- und Ausatmen, Husten oder/und Auswurf sind Warnzeichen, dass etwas mit Ihrer Lunge nicht stimmt. Wenn Sie frühzeitig zum Arzt gehen, können Sie eine schlimmere Erkrankung der Atemwege meist verhindern.

Hinter Kurzatmigkeit steckt oft eine Lungenerkrankung

Beschwerden beim Atmen verbunden mit einer Leistungsschwäche sind keine Alterserscheinung, sondern ein Hinweis, dass Sie unter einer Atemwegserkrankung leiden könnten.

Es gibt mehrere chronische Erkrankungen, die Sie deutlich einschränken können und unangenehme Beschwerden verursachen. Selbst wenn Sie nur bei schwerer körperlicher Belastung kurzatmig werden, kann bereits eine beginnende Lungenkrankheit dahinterstecken.

Wann treten Ihre Atembeschwerden auf?

Sie sollten sich in jedem Fall untersuchen lassen, wenn Sie

  • bei schnellem Gehen in flachem Gelände oder leichten Steigungen kurzatmig werden
  • wenn Sie beim normalen Gehen schlecht Luft bekommen
  • wenn Sie schon nach wenigen Minuten verschnaufen müssen
  • wenn geringe Bewegungen, zum Beispiel Ankleiden, Atemnot verursachen

Fühlen Sie zudem eine Enge im Brustraum, müssen Sie häufig husten, während Sie dabei Schleim produzieren? Haben Sie diese Symptome seit längerer Zeit, besteht der Verdacht auf eine chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD), die sich ohne Behandlung deutlich verschlechtert und Ihr Leben komplett einschränken wird!

Was tun in akuten Krisen bei COPD?

Leiden Sie bereits unter der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, können immer wieder akute Krisen auftreten, in denen sich die Beschwerden plötzlich verschlechtern. Hatten Sie bisher keine Atemwegsbeschwerden und bekommen plötzlich Atemnot und ständigen Husten, kann außer einer Allergie auch eine beginnende COPD der Grund sein.

In beiden Fällen müssen die Symptome sofort vom Facharzt behandelt werden, damit keine dauerhafte Verschlechterung eintritt. Dies gilt vor allem, wenn Sie über 40 Jahre alt sind, rauchen oder geraucht haben. Denken Sie daran, dass nicht jeder Husten von einer Erkältung herrührt,
sondern besonders bei Atemnot Anzeichen einer COPD sein kann!

Atembeschwerden immer behandeln lassen!

Eine COPD kann heute gut behandelt werden. Wenn Sie rechtzeitig zum Arzt gehen, kann er Ihnen eine maßgeschneiderte Medikation verordnen und damit einen chronischen Verlauf verhindern oder abmildern.

Sollten Sie bereits unter schweren Beschwerden leiden, denken Sie bitte nicht, dass sowieso alles zu spät ist! In jedem Stadium der Erkrankung kann man mit Medikamenten und anderen Maßnahmen eine Verbesserung erreichen.

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Andrea Fettweis

Andrea Fettweis

Andrea Fettweis sammelte durch ihre vielseitige Tätigkeit als Pharmazeutisch-technische Assistentin über 20 Jahre lang Erfahrungen in öffentlichen Apotheken, die sie ständig durch private medizinische Studien ergänzte. Seit 1995 schreibt sie für eine Fachzeitschrift des Deutschen Apothekerverlags, schloss ein Studium für Journalismus ab und ist seitdem u. a. für mehrere Online-Magazine als Autorin und Redakteurin tätig. Für experto.de schreibt sie aktuell über gesundheitliche Themen mit den Schwerpunkten Naturheilkunde, chronische Krankheiten, Ernährung, Pharmazie sowie Körper & Seele.