Krankheiten

Ständige Übelkeit – Woher sie kommt und was hilft

Ständige Übelkeit – Woher sie kommt und was hilft
geschrieben von Ulrike Schlüter

Übelkeit macht sich als flaues Gefühl im Magen bemerkbar und kann mit oder ohne Erbrechen auftreten. Hinter der Übelkeit können viele Erkrankungen stehen. Welche Ursachen es gibt und was hilft, lesen Sie in diesem Artikel.

Woher kommt die Übelkeit?

Übelkeit geht meist mit anderen Symptomen wie Durchfall oder Erbrechen einher, kann aber auch isoliert auftreten. Übelkeit ist keine eigenständige Erkrankung, sondern eine Begleitbeschwerde bei vielen Erkrankungen:

  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
  • Infektionen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Migräne
  • Medikamentennebenwirkungen (besonders bekannt: die Übelkeit nach einer Narkose oder unter einer Chemotherapie)
  • psychische Ursachen wie Stress, Angst, Überlastung, Erschöpfung Reiseübelkeit
  • Gehirnerschütterung (wenn die Übelkeit nach einem Sturz oder Unfall auftritt, sollten Sie in jedem Fall sofort einen Arzt aufsuchen)
  • morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft als Zeichen der Hormonumstellung

Tipps gegen die Übelkeit

Geht die Übelkeit mit starkem Erbrechen einher, besteht die Gefahr der Austrocknung. Achten Sie darauf, ausreichend zu trinken. Besonders geeignet ist stilles Wasser und Kräutertees. Leichte Übelkeit kann gut mit einfachen, aber bewährten Hausmitteln behandelt werden:

  • Gehen Sie raus an die frische Luft und gehen ein paar Schritte
  • Trinken Sie einen Tee aus Pfefferminze, Kamille oder Ingwer. Alternativ können Sie auch auf einer dünnen Scheibe frischen Ingwers kauen.
  • Lutschen Sie eine Zitronenscheibe oder riechen Sie an einer aufgeschnittenen Zitrone.
  • Sorgen Sie für Entspannung.
  • Bevorzugen Sie eine leichte Kost und verzichten Sie auf fettige oder stark gewürzte Speisen.
  • Knabbern Sie zwischendurch etwas Zwieback oder Knäckebrot.
  • Trinke Sie ein Glas warmes Wasser, in welchem Sie einen Esslöffel Heilerde aufgelöst haben.
  • Vermeiden Sie enge Gürtel und einengende Kleidung.
  • Essen Sie einen geriebenen Apfel, der schon leicht braun geworden ist.
  • Haferschleim beruhigt den Magen bei Magen-Darm-Infekten. Dazu kochen Sie 20 g feine Haferflocken in 250 g Wasser auf.
  • Verzichten Sie auf Kaffee, Nikotin und Alkohol.

Hinweis: Bessert sich die Übelkeit nicht innerhalb von einigen Tagen, müssen ernsthafte organische Ursachen in jedem Fall abgeklärt werden. Es kann hinter jeder Übelkeit eine ernste Erkrankung stecken, die einer medizinischen Behandlung bedarf. In diesen Fällen ist im Rahmen der Therapie eine medikamentöse Behandlung der Übelkeit möglich.

Bildnachweis: RFBSIP / stock.adobe.com

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Ulrike Schlüter