Rücken

Klettern – exotische Sportart für den Rücken

Klettern – exotische Sportart für den Rücken
geschrieben von Christian Riedel

Sport und Bewegung helfen bei Rückenschmerzen, da die geschwächte Rückenmuskulatur trainiert wird. Um den Rücken zu stärken, muss man aber nicht unbedingt im Fitnessstudio trainieren. Es gibt eine Vielzahl von Sportarten, die den Rücken fast unbemerkt kräftigen. Hier erfahren Sie, warum Klettern ein toller Sport für den Rücken ist.

Wer ans Klettern denkt, denkt in der Regel an die Kraft in Armen und Beinen, die man benötigt, um möglichst sicher senkrechte oder gar überhängende Wände emporzusteigen. Doch beim Klettern benötigt man nicht nur starke Arme und Beine. Ohne starke Rückenmuskeln geht beim Bouldern nichts. Daher ist Klettern sowohl zur Vorbeugung wie auch als Therapie bei Rückenschmerzen sehr gut geeignet.

Warum Klettern hilft

Klettern ist zum einen ein Ganzkörpertraining. Wer die Wand emporsteigt, braucht nicht nur starke Arme und Beine, sondern auch ein stabiles Gerüst. Daher werden auch Bauch-, Rumpf und Rückenmuskeln beim Klettern ständig gefordert. Vor allem die Rückenmuskeln müssen permanent arbeiten, um die Wirbelsäule zu stabilisieren und dem Körper einen sicheren Halt zu gewährleisten.

Ein Problem bei vielen Menschen sind die Verspannungen in der Rückenmuskulatur, die durch das dauernde Sitzen am Schreibtisch, möglicherweise sogar verbunden mit hochgezogenen Schultern und nach vorne geschobenem Kopf entstehen. Da der Körper sich beim Klettern immer wieder strecken muss, werden diese berufsbedingten Verspannungen gelockert. Klettern kräftigt also nicht nur die Rückenmuskeln, sondern entspannt gleichzeitig. Daher ist Klettern nicht nur Prävention, sondern gleichzeitig auch noch Therapie.

Fast nebenher wird das Zusammenspiel der Muskeln verbessert, da beim Klettern alle Muskeln gleichzeitig im Einsatz sind. Weiter verbessert sich die dynamische, die statische Kraft sowie die Kraftausdauer. Und weil Balance und Gleichgewicht beim Klettern die absolute Grundvoraussetzung ist, arbeiten auch die vielen kleinen tief sitzenden Rückenmuskeln und werden dabei gekräftigt.

Vor allem Anfänger sollten vorsichtig sein

Einen Nachteil hat das Klettern. Denn es ist anstrengend und birgt dadurch auch immer die Gefahr des Abzustürzens. Gerade Anfänger sollten daher besser klein anfangen. Hier sind Kletterhallen gut geeignet, wo man sich auch Ausrüstung leihen und das Klettern unter professioneller Anleitung lernen kann. Dadurch verringert sich auch das Sturz- und Verletzungsrisiko. Dafür verbessert sich die Rückenmuskulatur bei zwei Trainingseinheiten pro Woche schon nach wenigen Wochen deutlich spürbar.

Bildnachweis: perpis / stock.adobe.com

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Christian Riedel