Rücken

Exotische Sportarten für den Rücken: Rudern

Exotische Sportarten für den Rücken: Rudern
geschrieben von Christian Riedel

Sport und Bewegung helfen bei Rückenschmerzen, da die geschwächte Rückenmuskulatur trainiert wird. Um den Rücken zu stärken, muss man aber nicht unbedingt im Fitnessstudio trainieren. Es gibt eine Vielzahl von Sportarten, die den Rücken fast unbemerkt kräftigen. Hier erfahren Sie, warum Rudern ein toller Sport für Rückenpatienten ist.

Wer Rudern geht, denkt nicht unbedingt als erstes an seinen Rücken. Die gleich bleibende Bewegung an der frischen Luft und auf dem Wasser ist es, die die Meisten an dieser schönen Sportart begeistert. Wenn Sie viel im Sitzen arbeiten oder häufig unter Rückenbeschwerden leiden, sollten Sie sich auch einmal überlegen, mit dem Rudern zu beginnen. Denn kaum eine Sportart ist für den Rücken so gesund wie Rudern, solange man grade zu Beginn keine Fehler macht.

Wie Rückenschmerzen entstehen

Eine geschwächte Rumpfmuskulatur ist einer der Hauptgründe für Rückenschmerzen. Wenig Bewegung und zu langes Sitzen im Beruf sorgt dafür, dass wir immer mehr Muskeln im Rumpf verlieren. Dadurch kann die Wirbelsäule nicht mehr richtig gestützt werden.

Es kommt zu Verspannungen und Fehlhaltungen und letztendlich zu Rückenschmerzen. Mit gezielten Kräftigungs- und Entspannungsübungen kann man den Rücken stärken. Oder Sie gehen Rudern.

Die Körperhaltung ist beim Rudern entscheidend. Denn wer falsch sitzt oder die Ruder falsch zieht, belastet seinen Rücken zusätzlich. Wer hingegen richtig sitzt, die Technik sauber ausführt und dabei nicht verkrampft, hat mit dem Rudern einen Sport gefunden, bei dem die gesamte Rumpfmuskulatur inklusive der tiefen Rumpfmuskeln, die die Wirbelsäule stabilisieren, trainiert.

Einfaches Ganzkörpertraining

Rudern bietet Rückenpatienten viele Vorteile. Beim Rudern kräftigt man den gesamten Körper, denn alle Körperteile arbeiten mit. Angefangen von den Waden und Oberschenkeln bis zum Bauch, Rücken, Schultern und Arme. Insgesamt werden mehr als 80 Prozent der gesamten Muskeln im Körper beim Rudern aktiviert. Das macht den Sport, neben Langlauf, zu einem Körpertraining, das fast alle Muskeln beansprucht.

Auch das Herz wird gestärkt

Rudern ist ein Ausdauersport, der die Herzleistung verbessert und gerade im Vergleich zu anderen zyklischen Sportarten wie Joggen oder Radfahren deutlich mehr Kalorien verbrennt. Zudem belastet es die Gelenke nicht, ist daher also besonders für Übergewichtige geeignet.

Man bewegt sich an der frischen Luft und wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, kann man, dank Rudergeräten, auch Zuhause oder im Fitnessstudio trainieren. Und weil die Bewegungen kontrolliert ausgeführt werden, besteht nahezu kein Verletzungsrisiko.

Die Körperhaltung ist entscheidend

Beim Rudern ist aber vor allem die Körperhaltung entscheidend. Wenn Sie gebückt an den Rudern sitzen, werden Rücken und Nacken zusätzlich belastet. Eine aufrechte Haltung ist wichtig. Zudem kommt es auf die Technik an. Erst wird mit den Beinen gedrückt und dann mit den Armen gezogen.

Am besten besuchen Sie einen Ruderkurs im Fitnessstudio oder in einem Ruderverein, um die Technik zu lernen. In der Gruppe macht Rudern noch mehr Spaß. Und ganz nebenher kräftigen Sie Ihren Rücken wie es keine andere Sportart kann.

Über Ihren Experten

Christian Riedel

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