Krankheiten

Psychosomatik: Gehen Sie mit Ihrer Migräne bewusst um

Psychosomatik: Gehen Sie mit Ihrer Migräne bewusst um
geschrieben von Gerhard Miller

Migräne wird oft dadurch ausgelöst, dass der oder die Betroffene sich nach innen zurückzieht und das Gefühl hat, nicht geliebt zu werden. Geht man den Themen auf den Grund, kann die Heilung beginnen.

Migräne und Regression

Migräne ist mehr als nur ein lästiger Kopfschmerz, der wieder vergeht. Er ist keine Krankheit von Personen, die 24 Stunden lang in übertriebener Weise sich selbst beobachten. Der Rückzug ins Bett ist der Wunsch nach einer erneuten körperlichen Vereinigung mit der Mutter: Das Bett ist der mütterliche Körper und die Bettdecke symbolisiert die umhüllende Gebärmutter.

Die Patientin mit häufigen Migräne-Attacken sehnt sich also nach einer engen Mutterliebe, nach einem paradiesischen Zustand, wie er neun Monate lang für sie bestand: warm, jederzeit mit Nahrung versorgt und sicher. Und keine Notwendigkeit, das Leben konfrontieren zu müssen.

Mit der Migräne bewusst umgehen lernen

Mein Ratschlag: Fragen Sie sich, ob und in welcher Weise das Leben in der Öffentlichkeit Sie überfordert. Schauen Sie in Ihrem Terminkalender nach, ob auch wirklich alle Termine von Ihnen persönlich besucht, bewältigt und GESCHULTERT werden müssen.

Sie können auf die Migräne verzichten, wenn Sie sich bewusst Auszeiten nehmen, zum Beispiel, indem Sie sich an einem Tag des Wochenendes für eine Hängepartie im Bett entscheiden: Also ab dem nächsten Wochenende Frühstück, Mittagessen und Abendessen im Bett. Möglichst unkompliziert. Für einen Tag. Das ist die beste Strategie gegen Regression. Entscheiden Sie sich bewusst für Ihre Zuflucht. Dann wird der erzwungene Aufenthalt durch die Migräne überflüssig!

Anmerkung: Warum schreibe ich GESCHULTERT groß? Klinische Forschungen haben ergeben, dass viele Migräneattacken durch eine hochgezogene Schulter begründet sind. Dahinter steckt natürlich Angst.

Migräne und das Gefühl des Ungeliebtseins

Die typische Migräne-Patientin zweifelt sehr stark an ihrer Weiblichkeit und ihrer Fähigkeit, anziehend und liebenswert zu sein. Ihre eigene Mutter war sehr wahrscheinlich hartherzig und zu streng, woraus sie schloss, sie selbst sei es nicht wert, Zuneigung zu bekommen.

Als erwachsene Frau bekommt sie nicht das, was sie braucht, um sich als Frau bestätigt zu fühlen. Dann kleidet sie sich in Säcke und so bleiben die Komplimente aus. Der Rückzug ins Bett als Folge einer Migräne-Attacke ist also Ausdruck eines Schamgefühls, kein besseres Leben verdient zu haben.

Mein Tipp: Der Dreh- und Angelpunkt Ihres Aufstiegs aus dem Elend der Migräne ist ein realistisches frauliches Selbstbild. Das erreichen Sie nicht durch den Griff in den Schminktopf oder als rot gewandeter Racheengel, wenn Sie sich an blonden Vorzimmer-Tussis revanchieren wollen.

  • Möglichkeit 1: eine Typberatung
  • Möglichkeit 2: ein ehrliches Gespräch mit der Nachbarin, mit der Sie sich schon immer mal näher unterhalten wollten, vertraulich und so ausführlich wie diese Frau es kann
  • Möglichkeit 3. ein Gespräch mit Ihrem Hausarzt. Hausärzte sind oft erstaunlich gut in solchen Dingen.

Migräne und Attraktivität

Mein Rat ist kurz und knapp: Besprechen Sie mit einem Psychologen die Hintergründe der mütterlichen Verhaltensweisen und klären Sie das Verhältnis zu Ihrer Mutter. Mit dieser Klärung kommt hoffentlich die Lebensfreude zurück und die Freude daran, sich schöne Kleidung zu kaufen. Mit gehobener Stimmung ziehen Sie einen interessanten Menschen an, der Sie in Modehäuser begleitet und in Sachen Kleidung berät. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft? Ich wünsche es Ihnen von Herzen.

Bildnachweis: StockPhotoPro / stock.adobe.com

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Gerhard Miller