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Magen-Darm-Grippe: Diese Symptome gibt es

Magen-Darm-Grippe: Diese Symptome gibt es
Farina Fontaine
geschrieben von Farina Fontaine

Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Unwohlsein: All diese Symptome deuten auf eine Magen-Darm-Grippe hin, die für die Betroffenen meist sehr unangenehm sind. Normalerweise erledigt sich die Erkrankung innerhalb von ein paar Tagen von alleine. Bei älteren Menschen und kleinen Kindern muss jedoch der Flüssigkeitshaushalt im Auge behalten werden und im Ernstfall ein Arzt eingeschaltet werden.

Ihnen ist schlecht, Sie müssen Sich übergeben und Sie haben Durchfall? Dann könnte es sein, dass Sie sich eine Magen-Darm-Grippe
eingefangen haben. Diese äußert sich durch verschiedene Symptome, die meistens sehr heftig sind und plötzlich eintreten.

Bauchschmerzen und –krämpfe gehören ebenso zu den Symptomen einer Magen-Darm-Grippe wie ein Schwindelgefühl, das mit der Schwächung des Körpers einhergehen kann. Aber auch Schlaflosigkeit, ein Unruhegefühl oder Gliederschmerzen können eine Magen-Darm-Grippe ankündigen.

Die Symptome einer Magen-Darm-Grippe mit Bettruhe auskurieren

Erbrechen und Durchfall können auch von Fieber begleitet werden. Dies ist häufig ein Zeichen für einen Virus, da der Körper dann versucht, die schädlichen Krankheitserreger auf diese Weise zu bekämpfen. Erkrankte sollten strikte Bettruhe halten und sich von anderen Personen soweit es geht fernhalten. Eine Magen-Darm-Grippe kann nämlich gerade bei einer viralen Infektion hochansteckend sein.

Eine Magen-Darm-Grippe kann entweder über verdorbene Lebensmittel, die der Körper nicht vertragen hat ausgelöst werden, oder über ein Virus. Durch Erbrechen und Durchfall versucht der Körper mit aller Kraft die Giftstoffe herauszuschwemmen – ein Mechanismus, der der Entgiftung dient.

Vorsicht bei mangelnder Flüssigkeitszufuhr!

Hält das Erbrechen aber über mehrere Stunden an und kann der Erkrankte keine Flüssigkeit mehr bei sich behalten, dann sollte spätestens nach zwei Tagen ein Arzt konsultiert werden. Dies gilt allerdings nur für Menschen, die ansonsten gesund und kräftig sind. Für Kinder und ältere Leute gelten andere Regeln.

Die Patienten können dehydrieren, wenn sie nicht auf irgendeinem Wege Mineralstoffe und Flüssigkeit zugeführt bekommen. Falls die Personen auf dem oralen Weg nichts bei sich behalten können, kann es sein, dass die benötigten Stoffe über einen Tropf dem Körper wieder zugeführt werden müssen, um der Gefahr der Dehydrierung zu entgehen.

Die Selbstheilungskräfte des Körpers

Eine Magen-Darm-Grippe bessert sich in der Regel von alleine wieder. Die Symptome verschwinden und meist ernähren sich die Patienten in den ersten Tagen nach dem Infekt noch etwas vorsichtig, um den Körper nicht zu überfordern. Der Heilungsprozess  kann mit Elektrolyte-Präparaten unterstützt werden. Bei einem gesunden Erwachsenen regelt der Körper die Heilung meist von alleine.

Bei Kindern oder älteren Menschen muss im Zusammenhang mit so einer Erkrankung aber besondere Achtsamkeit walten. Flüssigkeits- und Elektrolytmangel können dann vom Körper schlechter ausgeglichen werden und der Haushalt muss zur Not sogar unter ärztlicher oder krankenhäuslicher Überwachung wieder hergestellt werden.

Mehr zu den Symptomen bei einer Magen-Darm-Grippe lesen Sie hier!

Folgende Hausmittel unterstützen den Heilungsprozess

Es gibt verschiedene Hausmittel, mit denen der Heilungsprozess unterstützt werden kann. So helfen zwei Teelöffel Heilerde, die in einem halben Liter Tee oder Wasser aufgelöst werden, die Giftstoffe im Darm zu binden. Auch eine Messerspitze Muskatnuss kann gegen Durchfall helfen. Pfefferminz und Ingwer-Tees helfen gegen Erbrechen und beruhigen den Magen. Ein Tee aus Angelikawurzel kann ebenso dazu beitragen, die Symptome der Magen-Darm-Grippe zu lindern und die Übelkeit zu vertreiben.

Bananen helfen gegen Durchfall, ebenso wie ein paar Salzstangen die Natrium-Speicher im Körper wieder auffüllen. Auf das gern verabreichte Mittel Cola sollte hingegen verzichtet werden, da diese sehr aggressiv für den Magen ist. Besser sind hier Elektrolyt-Lösungen aus der Apotheke. Zwieback und klare Suppen eignen sich dann, wenn das Schlimmste vorüber ist und dem Körper langsam wieder Nahrung zugeführt werden kann.

Bildnachweis: F8studio / stock.adobe.com

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