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Hilft Kollagen-Hydrolysat gegen Gelenkbeschwerden?

Hilft Kollagen-Hydrolysat gegen Gelenkbeschwerden?
geschrieben von Burkhard Strack

Leiden Sie an Gelenkschmerzen oder an Gelenkarthrose? Nehmen Sie Schmerzmittel gegen Ihre Gelenkbeschwerden ein? Was ist Kollagen-Hydrolysat und wie wirkt es? Wie sollten Sie Kollagen einnehmen? Was ist der Unterschied zwischen Gelatine und Kollagen? Lesen Sie diesen Artikel und erfahren Sie, wie Ihre Gelenke mit Kollagen-Hydrolysat wieder beweglich werden können.

Früher war eine Behandlung mit Gelatinepulver gegen Gelenkbeschwerden üblich

Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört, dass man Beschwerden in den Gelenken mit Gelatine heilen kann? Schon die Heilerin Hildegard von Bingen wusste vor über 900 Jahren, dass Kalbsknorpelbrühe gegen Gelenkbeschwerden helfen kann. Die moderne Wissenschaft konnte die Wirksamkeit von Gelatine gegen Schmerzen in den Gelenken und Arthrose bestätigen.

Was ist der Unterschied zwischen Gelatine und Kollagen-Hydrolysat?

Kollagen-Hydrolysat ist aufgespaltenes Gelatinepulver. Um Kollagen-Hydrolysat zu gewinnen, wird Gelatine, die meist von Rindern oder Schweinen gewonnen wurde, mit eiweißabbauenden Enzymen behandelt. Diese Behandlung hat zur Folge, dass aus der Gelatine ein kaltwasserlösliches Gelatine-Hydrolysat entsteht.

Gelatine-Hydrolysat wird meist unter der Bezeichnung Kollagen-Hydrolysat in den Handel gebracht. Kollagen-Hydrolysat hat Instanteigenschaften, das heißt, es löst sich gut in Flüssigkeiten auf und kann optimal dosiert werden. Da im Hydrolysat die wertvollen Proteine bereits aufgeschlossen sind, kann Kollagen-Hydrolysat gut von unserem Stoffwechsel verarbeitet werden.

Kollagen-Hydrolysat fördert die Knorpel und die Knochenbildung

Wenn Sie Kollagen-Hydrolysat gegen Ihre Gelenkbeschwerden einnehmen, gelangen die Wirkstoffe über Ihr Blut in Ihren gesamten Körper. Wissenschaftliche Untersuchungen konnten nachweisen, dass Kollagen-Hydrolysat nicht nur die Knorpelbildung anregt, sondern auch die Bildung von Knochensubstanz fördert. Zudem hat Kollagen-Hydrolysat einen positiven Effekt auf Ihre Haut, Ihren Haar- und Nagelwuchs und es regt zudem Ihren Organismus zu einer verstärkten Kollagen-Eigenproduktion an.

Wie sollten Sie Kollagen-Hydrolysat einnehmen?

Wenn Sie Gelatine-Hydrolysat gegen Ihre Gelenkbeschwerden einnehmen möchten, ist es wichtig, dass Sie das Produkt optimal dosieren, um eine nachhaltige Wirkung zu erreichen. Dazu ist es notwendig, dass Sie 10 Gramm reines Kollagen-Hydrolysat in Flüssigkeit gelöst trinken.

Da das Produkt einen Eigengeschmack hat, ist es sinnvoll, das Kollagen-Hydrolysat in geschmackvollen Getränken, wie zum Beispiel Fruchtsäften oder Kakao einzurühren. Nehmen Sie dazu ein großes Glas oder eine Große Tasse. Füllen Sie etwa 200 Milliliter Flüssigkeit ein. Lösen Sie dann 10 Gramm reines Kollagen-Hydrolysat in der Flüssigkeit auf und trinken Sie die Lösung.

Tipp: Um Ihre Gelenkbeschwerden nachhaltig zu verbessern, ist es notwendig, das Kollagen-Hydrolysat drei Monate lang einzunehmen. Die Wirkung hält mindestens sechs Monate lang an, dann sollten Sie die Kur mit Kollagen-Hydrolysat wieder drei Monate lang durchführen.

Treten Nebenwirkungen bei der Einnahme von Kollagen-Hydrolysat auf?

Kollagen-Hydrolysat ist kein Arzneimittel sondern zählt zu den Lebensmitteln. Wenn Sie eine hochdosierte Kollagen-Hydrolysat-Kur durchführen, sind kaum Nebenwirkungen zu erwarten. In seltenen Fällen kann es zu Völlegefühl oder Blähungen kommen.

Bildnachweis: chajamp / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.