Krankheiten

Hausmittel: Welche Rezepte wirklich gut funktionieren

Einfache Gesundheitsprobleme lassen Sie mit simplen Hausmitteln immer noch am besten behandeln. Viele dieser Mittelchen entstehen in Ihrer Küche, die meisten Zutaten haben Sie sicherlich immer im Haus. Doch nicht jedes Hausmittel ist medizinisch sinnvoll, einige können Ihre Krankheit verschlimmern. Hier einige Hausmittel gegen Schnittwunden, Schnupfen & Co., die wirklich helfen.

Auch Honig kann helfen
Bekanntermaßen lindert Honig im Tee Reizhusten. Doch Honig beschleunigt auch die Heilung kleiner Brand- oder Schnittwunden. Geben Sie Honig auf eine kleine, gründlich gesäuberte Wunde. Der Honig schirmt die Stelle vor Luft und Luftkeimen ab. Dadurch kommt es auch zu einer chemischen Wechselwirkung zwischen einem Enzym im Honig und der Wundflüssigkeit, die zur Produktion eines körpereigenen Desinfektionsmittels (Peroxide) führt.

Diese Mittel helfen gegen Grippe und Erkältung
Glauben Sie an Hühnersuppe? Hühnersuppe wird seit langem kranken Kindern von ihren Müttern eingeflößt. Wissenschaftler haben nun auch dieses Hausmittel untersucht und haben herausgefunden, dass diese Suppe tatsächlich bei Erkältung und Grippe auf zwei Weisen hilft:

  • Hühnersuppe wirkt antientzündlich, indem sie die Beweglichkeit bestimmter Immunzellen, der so genannten Neutrophilen Granulozyten, hemmt. Diese Immunzellen sind an Entzündungsreaktionen des Körpers beteiligt.
  • Sie lindert Verstopfungen der Atemwege, indem der Schleimtransport durch die Nase kurzfristig beschleunigt wird. Auf diese Wiese wird die Kontaktzeit von Virus und Nasenschleimhaut verkürzt.

Muss es aber immer hausgemachte Hühnersuppe sein? Forscher haben dieselbe Wirkung bei vielen Dosensuppen gefunden. Achten Sie aber darauf, dass der Salzgehalt nicht zu hoch ist.

Selbst gemachte Salzspülung für die Nase
Bei verstopfter Nase hilft zudem noch ein anderes Hausmittel: die Nasenspülung. Rezeptfreie Spülungssets erhalten Sie in vielen Drogeriemärkten, diese Produkte enthalten eine fertig abgemessene Salzmenge.

Aber Sie können sich Ihre Nasenspülung auch selbst mischen: Nehmen Sie dazu 1/8 Teelöffel Kochsalz auf 1 Tasse lauwarmen Wassers und verwenden Sie eine kleine Spritzflasche oder handelsübliche Spezialkännchen. Diese erhalten Sie in Drogerien und Apotheken.

Neigen Sie Ihren Kopf nach vorne und zur Seite über ein Becken. Setzen Sie die Öffnung der Spritzflasche an ein Nasenloch an, so dass die Salzlösung in die Nase laufen und aus dem anderen Nasenloch herauskommen kann. Wiederholen Sie den Vorgang auf der anderen Seite. Eine Nasenspülung kann auch bei Heuschnupfen (Allergie) sehr hilfreich sein.

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.