Grippe

Grippeimpfung: Diese Risiken birgt der vermeintliche Schutz

Grippeimpfung: Diese Risiken birgt der vermeintliche Schutz
geschrieben von Burkhard Strack

Die Grippeimpfung ist ein zweischneidiges Schwert. Die einen vertrauen auf sie und finden sie gut und unproblematisch, andere wiederum halten sie für unnütz, risikoreich und ihr Wirken für zu ungewiss. Doch welche Risiken und Nebenwirkungen birgt die Grippeimpfung tatsächlich? Und welche Alternativen gibt es?

Jedes Jahr im Winter steigt das Influenza-Risiko stark an und die Zahlen der Neuinfektionen schnellen in die Höhe. Gegen Grippeviren gibt es einen Impfstoff, der aber zum Teil stark umstritten ist. Sowohl die Wirkung des Impfstoffs als auch seine Nebenwirkungen werden von Kritikern gerne in Frage gestellt, dennoch lassen sich jedes Jahr tausende Menschen impfen.

Was genau ist eine Influenza?

Erkältungen oder grippale Infekte werden fälschlicherweise häufig als Grippe bezeichnet. Dabei handelt es sich bei einer richtigen Grippe um Viren, die den Körper für ein bis zwei Wochen außer Gefecht setzen. Typisch für Grippe ist ein plötzlicher Krankheitsbeginn mit hohem Fieber, starken Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und trockenem Husten.

Junge, gesunde Menschen stecken eine Grippe in der Regel gut weg, fühlen sich aber für ein bis zwei Wochen richtig krank und schwach. Der Körper schreit förmlich nach Bettruhe, der Appetit ist eingeschränkt und der Kreislauf schwach.

Für ältere Menschen und Menschen mit bereits existierenden Grunderkrankungen kann eine Grippe lebensbedrohlich sein, da ihr Körper Probleme hat die Viren zu bekämpfen. Lungenentzündungen sind häufige Komplikationen einer Influenza und wird die Krankheit nicht richtig auskuriert, droht eine Herzmuskelentzündung.

So werden die Grippeviren übertragen

Die Übertragung der Grippe erfolgt per Tröpfcheninfektion oder durch Schmierinfektion, zum Beispiel durch Niesen oder Husten in die Hand, mit der dann andere Personen oder Gegenstände berührt werden.

Eigentlich überleben Influenza-Viren nicht lange an der frischen Luft, außer bei langanhaltenden sehr kalten Temperaturen, wodurch der Winter immer zur typischen Grippezeit wird.

Wie sicher ist die Grippeimpfung?

Das Thema Grippeimpfung taucht jedes Jahr aufs Neue im öffentlichen Diskurs auf und die Meinungen dazu gehen auseinander. Schließlich ist die Impfung belastend und auch die Viren befinden sich in einem ständigen Wandel, sodass gar nicht gegen alle grippeauslösenden Viren geimpft werden kann.

Dies hat zur Folge, dass trotz Impfung die Ansteckung mit Grippeviren möglich ist. Zwar wird der Impfstoff jedes Jahr angepasst, kann aber dennoch nicht alle grassierenden Viren abdecken. Zudem dauert es nach der Impfung bis zu zwei Monate, bis der Impfstoff seine volle Wirkung erzielt. Bis dahin besteht trotz Impfung kein ausreichender Schutz, wodurch trotzdem eine Infektion mit Grippeviren passieren kann.

Risiken und Nebenwirkungen der Grippeimpfung

Im Impfstoff sind unter anderem Antibiotika, Proteine aus Hühnereiern (die Viren werden in Hühnereiern gezüchtet), Aluminium, Frostschutzmittel, Antibiotika, Quecksilber und Formaldehyd enthalten, was zunächst wenig vertrauenerweckend klingt. Diese sind als Wirksamkeitsverstärker im Grippeimpfstoff eingebaut.

Die Nebenwirkungen des Impfstoffs reichen von einem schmerzenden Arm bis hin zu einer mehrtätigen Bettlägerigkeit aufgrund grippaler Krankheitssymptome. Auch heißt es, dass die Impfung sich auf das körpereigene Immunsystem auswirken kann und die Entstehung von Autoimmunerkrankungen begünstigt werden kann. Die Impfung wird unterschiedlich gut vertragen, jeder reagiert anders und die Wirkung ist schwer vorhersagbar.

Gerade älteren Leuten wird häufig zur Impfung gegen Influenza geraten, da ihr Immunsystem nicht mehr stark genug ist, um die Viren auf eigene Faust zu bekämpfen. Allerdings ist für sie auch die Impfung nicht ohne, die den Körper ebenfalls stark schwächen kann.

Was hilft alternativ gegen eine Infektion mit Grippeviren?

Alternativen zur Grippeimpfung sind eine grundlegende Stärkung des Immunsystems durch eine ausgewogene Ernährung und einen hohen Vitamin D-Spiegel. Beides hilft dem Körper dabei, Viren und Bakterien zu bekämpfen. Auch regelmäßiges Händewaschen und Abstand zu kranken Menschen schützt vor einer Ansteckung mit Krankheitserregern.

Bildnachweis: silofoto/123rf.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Dieser Artikel wurde noch nicht bewertet!
Please wait...

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.