Gallensteine

So können Sie sich vor Gallensteinen schützen

So können Sie sich vor Gallensteinen schützen
geschrieben von Burkhard Strack

Nicht nur Betroffene fragen sich: Gibt es einen Schutz vor Gallensteinen? Was kann ich tun, um eine (weitere) Erkrankung zu vermeiden?

Vor allem ältere Menschen und dabei vorwiegend Frauen entwickeln früher oder später Probleme mit der Galle. Auch wenn die Erkrankung bei rechtzeitiger Behandlung gut abheilt, so rückt die Vorsorge bei Betroffenen und allen, die die schmerzhafte Erfahrung miterlebt haben, in den Vordergrund.

Risikofaktoren kennen und ausschalten

Experten sprechen bei Gallensteinen von der 6F-Regel. Einige der häufigsten Risikofaktoren wie „Fourty“ für ein Alter über 40 Jahre oder „Female“ für weiblich sowie „Faint“ für einen hellhäutigen Typ mit hellen Haaren lassen sich nicht ändern.

Das gilt auch für die genetische Veranlagung, ausgedrückt durch „Family“ in der 6F-Regel sowie „Fertile“, was für eine hohe Anzahl von Schwangerschaften steht. All diese Faktoren erhöhen das Risiko, was die anderen Faktoren umso wichtiger macht.

Wirklich etwas bewirken können Sie demnach nur mit einem F-Faktor: „Fat“, sprich übergewichtig.

Hierbei geht es vor allem um Stoffwechselerkrankungen wie eine Hypercholesterinämie, welche aufgrund des erhöhten Cholesterinspiegels die Bildung von Cholesterinsteinen stark begünstigt.

Richtige Ernährung: Gallensteine vermeiden und in den Griff bekommen

Der stark erhöhte Cholesterinwert, wie er bei Übergewicht oft auftritt, hat seine Ursache oft zumindest zum Teil in der Ernährung. Eine fett- und cholesterinreiche und zugleich ballaststoffarme Kost begünstigt die Bildung von Gallensteinen.

Experten empfehlen, dass Patienten mit bestehenden Gallenproblemen, vorangegangenen Gallenkoliken oder einem hohen Risiko, Gallensteinleiden zu entwickeln, nicht mehr als 60 bis 70 g Fett pro Tag aufnehmen sollten.

Am besten ist es, dabei auf hochwertige Fette und Öle wie Fischöle oder Leinöl zu achten. Vor allem die Entwicklung von Gallenkoliken hängt oft stark mit der Ernährung zusammen.

Neben Fetten spielen hierbei vor allem blähendes Gemüse und geröstete Produkte wie Kaffee eine wichtige, negative Rolle.

Operative Entfernung – auch das ist Vorsorge

Den besten Schutz vor wiederkehrenden Gallenleiden wie Gallensteinen und Gallenkoliken bietet tatsächlich die Entfernung der Gallenblase.

Der minimalinvasive Eingriff ist heutzutage tägliche Routine in vielen Krankenhäusern und ermöglicht eine risikoarme Entfernung der Gallenblase mit winzigen Narben.

Der Vorteil der Entnahme der Gallenblase: Nicht nur, dass weitere Gallenkoliken und Gallensteine verhindert werden, auch das Risiko an Gallenblasenkrebs als Folge wiederholter Gallenleiden zu erkranken, sinkt auf null.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / AdobeStock

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.