Krankheiten

Diese 5 Krankheiten verschlimmern sich im Winter

Diese 5 Krankheiten verschlimmern sich im Winter
Farina Fontaine
geschrieben von Farina Fontaine

Winterzeit bedeutet für viele Menschen gleichzeitig Krankheitszeit und neben Erkältungen und Grippe gibt es auch einige chronische Krankheiten, bei denen sich die Symptome im Winter verschlechtern. Bei niedrigen Temperaturen werden die Beschwerden schlimmer und die Anfälligkeit für Schmerzen und Probleme steigt. Dennoch sollte Bewegung an der frischen Luft nicht gemieden werden, da sie das Wohlbefinden steigern kann. Dafür müssen Patienten allerdings einiges beachten.

Der Winter ist bekannt als eine typische Jahreszeit für Erkältungen und Grippe. Kälte und nasses Wetter greifen das Immunsystem an und wenn dann in den Büros und Bussen geschnieft und gehustet wird, steckt man sich gegenseitig an.

Es gibt aber auch einige Krankheiten abseits von Erkältungen und Grippe, die sich im Winter verschlimmern und den Betroffenen stärkere Probleme bereiten können als im Sommer. Diese 5 Krankheiten gehören dazu:

1. Arthrose

Mehr als fünf Mio. Menschen in Deutschland leiden an Arthrose. Im Herbst und Winter werden die Symptome bei vielen Betroffenen besonders schlimm, da die Kälte dafür sorgt, dass sich Gefäße und Muskeln im Körper stärker zusammenziehen.

Das drückt dann auf die Gelenke und  sorgt für Schmerzen. Aus Angst vor Schmerzen bei Kälte bleiben viele Arthrose-Patienten im Winter verstärkt in der warmen Wohnung und bewegen sich nur wenig. Das verschlimmert das Gelenkleiden zusätzlich, denn Bewegung hilft bei Arthrose.

2. Asthma

Asthmatiker reagieren schneller auf Kälte als gesunde Menschen. Kalte Luft reizt die Lunge und die Bronchien stark und Asthmatiker haben im Winter häufiger mit Atemproblemen und Erkältungen zu kämpfen als im Sommer.

Asthmatiker, die im Winter Sport an der frischen Luft betreiben wollen, müssen aufpassen. Nasenatmung ist wichtig, da die Luft durch die Nase erst erwärmt wird und je nach Sportpensum sollte auch der behandelnde Arzt um Rat gefragt werden.

Gegen Spaziergänge oder sanften Ausdauersport ist aber in der Regel nichts einzuwenden.

3. Neurodermitis

Die Haut wird im Winter stark beansprucht, kalte Luft trocknet sie aus und lässt sie reißen. Trockene Heizungsluft tut dann ihr übriges und lässt die Haut jucken.

Ab 5 Grad produzieren die Talgdrüsen der Haut kein Fett mehr und gerade Neurodermitis-Patienten müssen im Winter mit einer Verschlimmerung der Symptome rechnen.

Ganz wichtig ist es, sich bei kaltem Wetter ausreichend einzucremen, besonders an den Körperstellen, die draußen der Kälte ausgesetzt sind.

Dazu gehören in erster Linie die Hände und das Gesicht. Fetthaltige Cremes schützen vor Kälte und lindern auch die Beschwerden wie Trockenheit und Juckreiz.

4. Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Bei Kälte ziehen sich nicht nur in der Haut Gefäße zusammen, sondern auch im Herz. Es muss dann besonders viel arbeiten, um das Blut zu pumpen, was bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Wer einen verstärkten Druck in der Brust spürt, sollte diesen unbedingt zeitnah ärztlich abklären lassen, da dies ein Herzinfarkt sein kann.

Grundsätzlich hilft leichte Bewegung am besten, um den Kreislauf und das Herz bei der Arbeit zu unterstützen.

5. Blasenentzündung

Blasenentzündungen betreffen eher Frauen als Männer und gerade in den Wintermonaten steigt die Tendenz an einer Harnwegsinfektion zu erkranken an.

Zu kurze Jacken, kalte Füße, nasse Kleidung oder das Sitzen auf kaltem Untergrund fördern, dass Bakterien durch die Harnwege in die Blase wandern können, wo sie dann zu schmerzhaften Infektionen führen.

Auch zu wenig Flüssigkeitszufuhr kann der Grund für eine Blasenentzündung sein, denn im Winter benötigt der Körper besonders viel Wasser, um mit den ständigen Temperaturwechseln zwischen Innen und Außen klarzukommen.

Bildnachweis: akz/123rf.com

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