Cholesterin

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Ein zu hoher Cholesterinwert gilt als der Risikofaktor für die Entwicklung von Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Entscheidend ist dabei aber nicht der alleine Wert des Gesamtcholesterins, sondern auch das LDL-/HDL-Verhältnis. Liegen all diese Werte zu hoch, dann spricht man von einer Hypercholesterinämie. Ihre Folgen können beträchtlich sein.

Zu viel Fett, zu viel Cholesterin – die Folgen kennt jeder: Arteriosklerose, Bluthochdruck oder Herzinfarkt. Den schwarzen Peter erhält dabei meist das Cholesterin. Nicht zu Unrecht, aber auch nicht unbedingt zu Recht. Cholesterin ist aber nur die Spitze des Eis- bzw. Fettbergs. Auch die sogenannten Triglyceride leisten ihren negativen Beitrag.

Die Cholesterinwerte – ab einem Alter von etwa 45 tauchen sie regelmäßig auf dem Blutbild mit auf. Gemeinsam mit anderen persönlichen Faktoren helfen sie dabei, das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall zu bestimmen. Rund um das Cholesterin gibt es zahlreiche Daten, Fakten und spannende Zahlen.

Typische Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall sind Übergewicht, Bluthochdruck und Cholesterin. Früher oder später kommt die Gefahr von Cholesterin zur Sprache und die Rolle der falschen Ernährung wird dabei stets betont. Nur gibt es ja gar nicht das EINE Cholesterin. Wo also liegen die Gefahren und was sagen sie aus – die eigenen Blutwerte?

Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall – die Folgeerkrankungen einer Hypercholesterinämie können schwerwiegend sein. Dennoch ist die Aussage „Ihr Cholesterinspiegel ist zu hoch“ nur die halbe Wahrheit. Denn viel wichtiger ist das Verhältnis von gutem und schlechtem Cholesterin zueinander. Doch was steckt hinter diesen Begriffen?

Zwischen 75 und 90 Prozent des Cholesterins werden vom Körper selbst gebildet. Eine fettarme Ernährung kann die Cholesterinwerte also nur in geringem Umfang senken. Die Wege von Bildung, Transport und Nutzung des Cholesterins sind außerdem sehr komplex und nur schwierig zu beeinflussen. Für die Entwicklung von Cholesterinsenkern ist das Wissen um diese Wege aber entscheidend.

Bereits seit dem 18. Jahrhundert ist der Naturstoff Cholesterin bekannt – entdeckt wurde er in Gallensteinen. Deshalb stecken im Namen des Cholesterins auch die griechischen Begriffe „chole“ für „Galle“ und „stereas“ für „fest“. Inzwischen weiß man, dass Gallensteine nur zum Teil aus Cholesterin bestehen und dieser Naturstoff keineswegs ein Abfallprodukt, sondern essentiell ist: Ohne Cholesterin ist Leben nicht möglich.

Herzerkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall zählen immer noch zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Stark erhöht wird das Risiko bei all diesen Erkrankungen durch Ablagerungen in den Blutgefäßen, den sogenannten „Verkalkungen“ oder Arteriosklerose. Ein wichtiger Faktor bei der Bildung der Arteriosklerose ist das Cholesterin im Blut. Was genau meint man aber mit einem zu hohen Cholesterinspiegel?

Seit klar ist, dass Cholesterin eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Gefäßverkalkungen spielt und deshalb die Entstehung von koronaren Herzkrankheiten bis hin zum Herzinfarkt fördert, ist der Begriff Cholesterin durchweg negativ geprägt. Doch Cholesterin ist so viel mehr als ein schädlicher Nahrungsbestandteil. Es ist ein bedeutender und unverzichtbarer Baustoff im menschlichen Körper. Ist Cholesterin also eigentlich gar nicht so schlecht wie sein Ruf?

Zuviel Cholesterin kann zu Beschwerden und Erkrankungen führen. Dies ist speziell dann zutreffend, wenn es sich um „schlechtes“ Cholesterin handelt. Wer jedoch ein paar Anpassungen bei der Nahrung vornimmt und kleinere Änderungen bei der Lebensweise akzeptiert, braucht sich über den Cholesterinspiegel keine Gedanken zu machen.