Arthrose

Handgelenksarthrose: Behandlung des Gelenkverschleißes

Handgelenksarthrose: Behandlung des Gelenkverschleißes
geschrieben von Burkhard Strack

Am Handgelenk ist die Bewegungseinschränkung durch eine Arthrose zwar nicht zu stark ausgeprägt, doch die Schmerzen können den Betroffenen dafür umso stärker zusetzen.

Auch Handgelenksarthrosen gehören zu den eher seltenen Arten der Erkrankung. Betroffen ist hier selten das gesamte Handgelenk, sondern meist nur einzelne Bestandteile. Ursächlich ist entweder eine primäre Arthrose ohne auszumachende, konkrete Ursache oder aber ein Unfall, eine Verletzung oder Abnutzung durch langjährige, körperliche Schwerstarbeit.

Behandlung ohne Operation: Schmerzbeseitigung

Die Bewegungseinschränkung im Handgelenk können die meisten Patienten gut wegstecken. Das größere Problem ist hingegen der Schmerz, der durch die tägliche Belastung der Handgelenke nahezu allgegenwärtig ist. Im Anfangsstadium, in dem die Schmerzen nur gelegentlich auftreten, reichen schmerzstillende Salben oftmals schon aus, um Beschwerdefreiheit zu erreichen. Zudem werden Handgelenksmanschetten eingesetzt, um schmerzhafte Bewegungen zu vermeiden. Bei einem leichten Verlauf macht sich die Arthrose meist nur in Form von kurzen Schüben mit Beschwerden bemerkbar.

Für schwere Fälle: Operationsverfahren am Handgelenk

Reicht die Schmerzlinderung nicht aus, kommt eine Operation in Frage. Dabei kann der betroffene Handwurzelknochen entfernt und entweder durch eine künstliche Variante des Knochens oder durch eine eingerollte Fingerstrecksehne ersetzt werden. Dies ist die Vorgehensweise der Wahl, wenn lediglich die Gelenkfläche eines Handwurzelknochens betroffen ist. Richtige Handgelenksprothesen werden hingegen dann eingesetzt, wenn eine chronische Polyarthritis vorliegt. Allerdings ist hier grundsätzlich mit Komplikationen zu rechnen, da es schwierig ist, die Prothese richtig zu verankern. Eine Lockerung des Implantats ist wahrscheinlich.

Alternativ besteht die Möglichkeit der Gelenkversteifung. Diese ergreift man bevorzugt dann, wenn das andere Handgelenk nicht betroffen ist und die Bewegungseinschränkung deshalb verschmerzbar ist. Bei der Versteifung wird unterhalb der Strecksehnen ein Metallimplantat eingebracht.

Bildnachweis: dolgachov/123rf.com

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.