Krankheiten

Anzeichen und Beschwerden beim prämenstruellen Syndrom (PMS)

Anzeichen und Beschwerden beim prämenstruellen Syndrom (PMS)
geschrieben von Dijana Dittrich

Das prämenstruelle Syndrom gehört zu den häufigsten Frauenleiden, die sich kurz vor der Regelblutung mit psychischen und physischen Beschwerden zeigt. Das PMS ist ein Syndrom mit einer Vielzahl unterschiedlicher zusammenhängender Symptome und einem Auslöser. Und diese Symptome beeinträchtigen das Leben der Frau sehr. Erfahren Sie hier über die PMS-Symptome und ob Sie betroffen sind.

PMS – viele Symptome mit einem Auslöser

Wir Frauen kennen diese üblichen Beschwerden, die uns zwei Wochen bis vier Tage vor dem Eintritt der Periode begleiten und den Alltag bis zur Menopause stark erschweren. Abgesehen von den Unterleibsschmerzen oder Rückenschmerzen, leiden einige von uns unter regelmäßigen Befindlichkeitsstörungen, die das Arbeitsumfeld und sonstige soziale Kontakte erheblich behindern.

Es ist ein ausgeprägtes Syndrom mit diffusen und vielfältigen Symptomen. Die Beschwerden bei PMS sind von Frau zu Frau unterschiedlich und individuell, sowohl in der Art als auch in der Schwere, klingen aber mit dem Beginn der Regelblutung ab. Charakteristisch für diese Befindlichkeitsstörungen ist, dass sie einen typischen Verlauf aufweisen und auf Psychischen und körperlichen Ebene gleichzeitig auf treten.

Psychische Beschwerden bei PMS Syndrom

  • Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit, vermindertes Selbstwertgefühl
  • Hyperaktivität (Ruhelosigkeit), manische Phasen, grundloses Lachen oder Weinen
  • Angstzustände, Reizbarkeit, Aggressivität, Feindseligkeit, in schweren Fällen mit psychotischen Zuständen
  • Das Gefühl der Überforderung und des Kontrollverlustes, Interessenverlust Veränderungen im Appetit

Körperliche Beschwerden bei PMS-Syndrom

  • Brustschwellung und Empfindlichkeit der Brust, Kopf- und Rückenschmerzen,
  • Müdigkeit, Erschöpfung, Lethargie, Schlafstörungen
  • Übelkeit, Brechreiz, Durchfall, Blähungen und Völlegefühl
  • Gewichtszunahme durch Wasseransammlungen (Ödeme)
  • Kreislaufbeschwerden, Ohnmacht, Schwächegefühl
  • Hautveränderungen, Reizempfindlichkeit wie auf Licht, Lärm, Geruch
  • Krämpfe im Unterleib sowie Schmerzen im Bereich der Geschlechtsorgane
  • Heißhunger oder Appetitlosigkeit

Auch wenn die Beschwerden nur Begleitsymptome des prämenstruellen Syndroms sind, sollten sie nicht einfach hingenommen werden. Sowohl die psychischen Befindlichkeiten des prämenstruellen Syndroms als auch die körperlichen können gezielt behandelt werden.

Anzeichen für das PMS-Syndrom

Kommen bei Ihnen die genannten Symptome zunehmend vor der Menstruation in ausgeprägter Form vor und klingen mit ihrem Beginn wieder ab, so ist die Wahrscheinlichkeit da, dass Sie von dem prämenstruellen Syndrom betroffen sind.

Es ist auf alle Fälle eine Selbstuntersuchung der Brust ratsam. Auch eine Änderung des bisherigen Lebensstils kann zur Linderung der monatlichen PMS Beschwerden beitragen. Wie Sie zur diesen Veränderung beitragen können und auf was Sie achten müssen, lesen Sie hier.

Die besten Wünsche für Ihre Gesundheit!

Bildnachweis: gpointstudio / stock.adobe.com

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Dijana Dittrich