Krankheiten

Alles über Bakterien im Auge

Alles über Bakterien im Auge
geschrieben von Burkhard Strack

Bakterien im Auge können zu unangenehmen Augeninfektionen wie Bindehautentzündungen, Hornhautentzündungen oder Fieber führen. Solche Infektionen sind weit verbreitet und müssen nichts Schlimmes bedeuten. Doch damit es nicht zu gefährlicheren Beschwerden oder Krankheiten kommt, ist es wichtig, gegen diese Bakterien vorzugehen. Wir zeigen, was Sie tun können.

Eine Augeninfektion kann in vielen Fällen an einfachen Symptomen erkannt werden. Das gerötete, geschwollene Auge deutet oftmals auf eine Bindehautentzündung hin. Diese Entzündung geht mit brennenden Schmerzen und einem Fremdkörpergefühl einher. Konsequenzen dieser Entzündung sind die Veränderung des Augenlides oder die Hervorbringung reiskornähnlicher Lymphknötchen. Die Symptome von weiteren Infektionen durch Bakterien erklärt blickcheck.de wie folgt.

Symptome

  • rote, eitrige Augen
  • Augenschmerzen
  • Rötungen
  • Hornhautgeschwüre
  • schmerzhafte Schwellungen am Auge
  • geschwollene Augenlider
  • Verschlechterung des Sehvermögens

Wenn Sie eines dieser Symptome an Ihrem Auge entdecken, gehen Sie schnell zum Arzt, da es sich um eine bakterielle Infektion wie Lidabszesse, Gerstenkörner, Entzündungen der Tränendrüse oder Entzündungen des Augeninneren sowie der Augenhöhle handeln könnte.

Konsequenzen

Gehen Sie nicht zum Arzt, setzen Sie sich der direkten Gefahr eines Sehverlustes aus. Denn die Infekte können bei Nichtbehandlung schwerwiegende Folgen haben. So führt beispielsweise eine Hornhautentzündung zu einer Verschlechterung des Sehvermögens, die nur noch mit der Anschaffung einer Brille gerichtet werden kann. Andere Folgen sind bei der Bindehautentzündung beispielsweise die Bildung von Geschwüren oder die Verbreitung der Entzündung auf die Hornhaut.

So beugen Sie vor

Um den Krankheiten vorzubeugen, befolgen Sie diese Tipp:

Bindehautentzündung: Äußere Reize wie kalte Luftzüge vermeiden, nicht mit ungewaschenen Fingern die Augen reiben, trinken Sie jeden Tag mindestens anderthalb Liter Wasser und lassen Sie sich bereits bei leichten Sehstörungen vom Arzt beraten.

Gerstenkorn: Achten Sie auf ausführliche Hand- und Augenhygiene, Kontaktlinsenträger müssen öfters ihre Hände waschen, gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, übermäßiger Stress schwächt die Augen und das Immunsystem.

Entzündung der Tränendrüse: Sauberkeit und Vermeidung von Zugluft, andere Krankheitserreger (wie Herpes) darf nicht in die Nähe der Augen gelangen.

Entzündung des Augeninneren: Befeuchten Sie Ihr Auge regelmäßig, oft und gründlich die Hände waschen, Zugluft vermeiden.

Lidabszesse: Lider werden gepflegt, indem feuchtwarme Kompressen für mehrere Minuten auf die geschlossenen Augen gelegt werden. Dadurch verflüssigt sich das Drüsensekret. Auch kann man das Auge von außen mit Olivenöl reinigen. Hierzu tröpfelt man wenige Tropfen auf einen Wattebausch und geht langsam über seine Augen. Denn Olivenöl wirkt entzündungshemmend, da die Bestandteile wie Vitamin E und die ungesättigten Fettsäuren die Widerstandskraft der Haut stärken. Zudem sollte auch bei einem Lidabszess auf Zugluft und Rauchen, sowie einer zu trockenen Raumluft verzichtet werden.

Bildnachweis: © istock.com/dtimiraos

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.