Gesundheit

Kinderwunsch: Das Spermiogramm verbessern

Kinderwunsch: Das Spermiogramm verbessern
geschrieben von Andra Dattler

Zu langsam, zu unbeweglich, zu wenige! Immer häufiger ist die Fruchtbarkeit der Männer ein Thema bei Kinderwunsch-Paaren. Das Spermiogramm gibt eine Aussage über die Qualität der Spermien, deren Anzahl und auch über die Lebenszeit. Sind die Spermien zu langsam oder zu unbeweglich und zu wenige ist eine Befruchtung unwahrscheinlicher. Doch was kann man tun, um das Spermiogramm zu verbessern?

Die Ärzte sind oft ratlos, wenn keine organischen Ursachen gefunden werden. Die Hormontherapien für Männer sind unausgereift und noch in der Experimentierphase und die Tipps, die man in Foren und auf Internetseiten findet, helfen auch nicht allen Männern. Wenn das Spermiogramm schlecht ist, ist guter Rat gefragt.

Was kann man tun bei schlechtem Spermiogramm?

In der ganzheitlichen Heilkunde betrachten wir nicht nur die Funktion eines einzelnen Körperteils, sondern den gesamten Organismus. Die Qualität und Quantität der Spermien hängt eng mit dem Hormonhaushalt zusammen und die Hormone haben immer eine enge Verbindung zur Psyche. Ist das Testosteron zu niedrig, dann sind auch die Spermien schlechter.

Doch warum kommt es zu einem niedrigen Testosteronspiegel? Auch ein hoher Prolaktinspiegel (das Milchbildungshormon) führt zu schlechten Spermien. Doch warum ist ein Prolaktinspiegel zu hoch? Diese Fragen stellt die Medizin in der Regel nicht und weiß auch keine Antworten darauf.

Testosteron und Yang-Mangel

In der chinesischen Medizin würde man meist von einem Yang-Mangel sprechen. Yang bedeutet, voller Selbstbewusstsein und kreativ mit männlicher Energie in die Welt zu gehen. Diese Yang Qualitäten fallen heute vielen Männern schwer. Einerseits sollen Sie männlich sein, andererseits aber auch „Frauen verstehen“, sanft, ruhig und überlegt auftreten. Als unsere Vorfahren noch mit Schwertern ihren Mann stehen mussten, gab es sicherlich weniger Testosteronmangel.

Versagensängste und Stresshormone

Der Stress beim Kalendersex „allzeit bereit“ und leistungsfähig sein zu müssen, setzt den Spermien noch zusätzlich zu. Denn das Stresshormon Cortisol hemmt die Fruchtbarkeit der Männer.

Und schnell kommen Ängste oder Befürchtungen auf, als Man zu versagen. Auch Stress bei der Arbeit, Kaffee, Zigaretten, Alkohol und vor allem Drogen schaden den Spermien. Wenn dann noch die Ernährung schlecht ist oder eine Vorerkrankung wie Mumps oder Hodenhochstand festgestellt wird, scheint oft nur noch die künstliche Befruchtung oder ICSI in Frage zu kommen.

Behandlung von schlechtem Spermiogramm

Um das Spermiogramm zu verbessern, muss man sich mindestens drei Monate Zeit nehmen, denn so lange benötigen die Spermien, um zu reifen. Eine längere Behandlungszeit ist sinnvoll. In dieser Zeit sollten die Themen, Ernährung, Entgiftung, Stressreduktion und psychische Belastungen konkret angegangen werden. Eine homöopathische Behandlung kann nicht nur der Spermienqualität auf die Sprünge helfen, sondern auch den psychischen Leistungsdruck vermindern. Fruchtbarkeitsmassagen wirken zudem unterstützend.

Homöopathische Fruchtbarkeitsprogramm für Männer

In einem homöopathischen Fruchtbarkeitsprogramm für Männer werden die homöopathischen Mittel individuell auf die körperlichen und psychischen Themen des Mannes abgestimmt. So kann gezielt die Spermienmotilität oder -Anzahl gefördert werden. Stress durch Kalendersex kann leichter abgebaut werden. Der Leistungsdruck oder die Versagensängste werden ebenfalls behandelt. Erbliche Belastungen und/oder Vorerkrankungen werden mit speziellen miasmatischen Mitteln therapiert.

Weitere Informationen:

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Andra Dattler