Kinder- & Jugendgesundheit

Häufiges Aufstoßen bei Kindern – was hilft?

Häufiges Aufstoßen bei Kindern – was hilft?
geschrieben von Gerhard Miller

Im Mittelalter gehörte das Aufstoßen in Gesellschaft zum guten Ton. Man bedankte sich damit für das gute Essen. Wenn Ihr Kind immer wieder aufstößt, dann sendet seine Psyche ein Signal, dem wir zuhören sollten. Lesen Sie in diesem Artikel alles Wichtige über das lästige und manchmal auch schmerzhafte Aufstoßen. Gute Besserung!

Entwicklungsschritte

Das häufige Aufstoßen bei Kindern hat Ähnlichkeiten mit einer schwierigen Zahnung. Es ist kein Zufall, ob Zähne problemlos kommen oder nicht. Jede Zahnung ist ein Entwicklungsschritt. Nun zur Verdauung: Wir verdauen auf allen Ebenen, geistig, seelisch und körperlich. Häufiges Aufstoßen bedeutet, dass Ihr Kind sich im Moment überfordert fühlt. Es glaubt, keine neuen Eindrücke zu verkraften und möchte sich am liebsten nur noch in sein Zimmer zurückziehen.

Mein Tipp: Ihr Kind ist vorsichtig und schüchtern, auch wenn es in vielen Situationen anders wirken mag. Immer dann, wenn es häufig aufstößt, sieht es nur Probleme, anstatt Chancen. Muntern Sie Ihr Kind auf: „Du schaffst das schon!“, vergleichen Sie es aber nicht mit anderen, „die das ja auch packen!“ Geben Sie ihm Mittel an die Hand, wie es das bewältigen kann, war vor ihm liegt und lassen Sie ihm dafür Zeit. Auch Prominente haben Schulklassen wiederholen müssen.

Störbarkeit

In diesem Abschnitt ist das vorsichtige und pflichtbewusste Kind im Vordergrund. Wenn ein Termin bevorsteht, dann wird es Stunden vorher schon unruhig – auch wenn es cool wirken mag. Seine Eile, um alle Termine auch pünktlich einzuhalten, tut ihr Übriges. Diese Anspannung ist für den Magen gar nicht gut. Es braucht immer gleiche Bedingungen und beschwert sich, wenn es gestört wird. Auch sein Magen ist empfindlich. Lassen Sie auf jeden Fall mögliche Nahrungsmittelallergien prüfen!

Mein Tipp: Viele Kinder haben Terminkalender wie Manager. Sie interessieren sich nicht nur für Sport, sie machen auch Musik und geben Unterricht. Diese zahlreichen Bestätigungen, so schön sie sein mögen, sind für ein Kind das zu häufigen Aufstoßen neigt, nicht geeignet. Es braucht Übersicht, Erholung zwischendurch, zum Beispiel Mittagsschlaf, und es muss störungsfrei Hausaufgaben machen können. Wenn Sie diese Tipps beachten, wird sich das Rülpsen bald erledigt haben.

Bildnachweis: gpointstudio / stock.adobe.com

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Gerhard Miller