Homöopathie

Überblick über die Homöopathie nach Hahnemann

Überblick über die Homöopathie nach Hahnemann
geschrieben von Burkhard Strack

Die Homöopathie basiert auf der Ähnlichkeitsregel: Ähnliches mit ähnlichem heilen. An gesunden Menschen erprobte Arzneimittel werden dabei gegen Erkrankungen eingesetzt, die dieselben Symptome wie beim gesunden Menschen aufweisen.

Die Homöopathie ist eine Therapie auf der Basis von Arzneistoffen aus der Natur, die durch den Deutschen Samuel Hahnemann geprägt wurde. Der Arzt, Chemiker und Pharmakologe beschäftigte sich mit der Theorie und Praxis des sogenannten Ähnlichkeitsprinzips.

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Die wichtigsten Eigenschaften der Homöopathie

Die Homöopathie wird durch drei wichtige Eigenschaften gekennzeichnet:

Ähnlichkeitsregel: Was krank macht, macht auch gesund

Wesentliche Grundlage der Homöopathie ist die Ähnlichkeitsregel. Sie besagt, dass ein Arzneimittel jene Erkrankungen und Symptome heilen kann, die es in einer ähnlichen Form beim Gesunden hervorruft. Dabei handelt es sich keineswegs um Zufälle, sondern um einen in Arzneimittelprüfungen nachgewiesenen Effekt.

Arzneimittelprüfung: Stets am gesunden Menschen

Welche Wirkungen ein Arzneimittel aufweist, wird im Rahmen einer Arzneimittelprüfung festgestellt. Das Besondere daran ist, dass diese nicht etwa wie bei normalen Medikamententests an Erkrankten durchgeführt wird, sondern an Gesunden. Hierzu werden völlig gesunde Menschen mit dem Arzneimittel behandelt. Ein homöopathischer Arzt beobachtet die Testpersonen und hält die Ergebnisse fest.

Aus den Symptomen und Beschwerden, die infolge der Verabreichung bei den unterschiedlichen Teilnehmern entstehen, wird ein sogenanntes Arzneimittelbild erarbeitet. Dabei handelt es sich um eine systematische Ordnung aller Wirkungen, die ein Arzneimittel haben kann. Daraus lassen sich im Gegenzug die Symptome ableiten, die sich damit gemäß dem Ähnlichkeitsprinzip behandeln lassen.

Auswahl des Arzneimittels: Stets individuell passend zum Krankheitsfall

Ein normaler Arzt diagnostiziert beim Patienten zum Beispiel eine Erkältung, verschreibt ihm ein Erkältungsmittel und schickt ihn wieder nach Hause. Beim Homöopathen hingegen geht man komplett anders vor, wenn es um die Arzneimittelwahl geht. Hier teilt man den Menschen nicht in Erkrankungen ein (z. B. Erkältung, Mandelentzündung, Hautausschlag), sondern unterzieht den gesamten Körper und Geist einer eingehenden Prüfung. Der Homöopath registriert sämtliche Anzeichen und Symptome des Krankheitsfalls sowie Abweichungen vom Normalzustand des Patienten. Auf dieser Basis verordnet er ihm das Arzneimittel, das zu diesem Symptombild passt.

Arzneimittel in der Homöopathie

In der Homöopathie kommen verschiedenste Substanzen als Arzneimittel zum Einsatz. Hierzu gehören beispielsweise Pflanzen, Mineralien, Metalle, Tierstoffe sowie sogenannte Nosoden. Sie werden in unterschiedlichen Formen dargereicht. Zudem besteht hier die Notwendigkeit, zwischen Einzel- und Kombimitteln zu unterscheiden. Während Einzelmittel der eigentlichen Homöopathie entspringen, sind Kombimittel unter echten Homöopathen sehr umstritten bzw. nicht akzeptiert, da sie mit ihrer Kombination aus verschiedenen Wirkstoffen dem Grundgedanken der Therapieform entgegensprechen.

alexraths / 123RF Lizenzfreie Bilder

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.