Homöopathie

Tumorerkrankungen mit Schüßlersalzen begleitend behandeln

Tumorerkrankungen mit Schüßlersalzen begleitend behandeln
Dr. Udo Döring
geschrieben von Dr. Udo Döring

Selbst bei der Diagnose “Tumor-Erkrankung” darf nicht zur Untätigkeit oder gar Apathie (Teilnahmslosigkeit) führen. Es muss nun Ihre Aufgabe sein, den richtigen Weg für eine Genesung von der Krebserkrankung zu finden. Dies kann auch der Weg der alternativen Medizin sein. Hierunter fällt auch die biochemische Mineralsalz-Therapie nach Dr. med. W. Schüßler.

Nach einer schulmedizinischen Diagnostik und dem anschließendem Arztgespräch sollte man die Ruhe bewahren und sich Gedanken machen, wie es weiter geht. Fragen Sie auch den Mediziner, welche Behandlungsmethoden nun helfen könnten. Sollten Sie mit einem offenen Mediziner zu tun haben, so wird er Ihnen auch naturheilkundliche Behandlungsmethoden bei Tumorerkrankungen offerieren.

Hierunter fallen eben auch die biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. Wilhelm Schüßler. Hierbei gibt es eine Grundbehandlung bei Tumorerkrankungen mit diesen biochemischen Mineralsalzen und eine auf die jeweilige Erkrankung abzielende Schüßlersalzbehandlung. Man muss sich nur bewusst sein, dass diese alternative Behandlungsmethode immer begleitend zu einer schulmedizinischen Methode gut eingesetzt werden kann.

Die Schüßlersalz-Grundsatzbehandlung wird mit folgenden biochemischen Mineralsalzen durchgeführt:

Nr. 1 Calcium fluoratum D12

Es wirkt besonders bei langwierigen chronischen Leiden, unter denen die Tumorerkrankung fällt. Es ist ein langsam wirkendes biochemisches Mineralsalz, welches monate- bis jahrelange Einnahme in der Potenzierung D12 eingesetzt wird. Hiervon werden täglich 3 x 3 Tabletten gelutscht.

Nr.2 Calcium phosphoricum D6

Zur Bildung der Leukozyten und Erthrozyten (weiße und rote Blutkörperchen) , die zum Teil im Knochenmark der Röhrenknochen entwickelt werden, benötigt der Organismus genau dieses biochemische Mineralsalz. Proteine können im Organismus nur ein Bindung eingehen, wenn genügend Calcium phosphoricum vorliegt. Es sollten von diesem Schüßlersalz 3 x täglich 2 Tabletten gelutscht werden.

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6

Phoshorsaures Eisen benötigt der Organismus, um eine gute Sauerstoffsättigung zu erlangen. Beim Entstehen von bläulich-schwärzliche Schattierungen unter den Augen und einer ständigen Müdigkeit und auch Schlappheit, zeigt der Körper genau an, dass er diese biochemische Mineralsalze benötigt. Um Konzentrations- und Leistungsfähigkeit zu steigern, benötigt der Körper 3 x täglich 5 Tabletten, die gelutscht werden.

Nr. 5 Kalium phosphoricum D6

Dieses biochemische Mineralsalz sollte in der Potenzierung D6 regelmäßig über einen längeren Zeitraum bei der Erkrankung an Tumoren eingenommen werden. Jedoch sollte man bei der Einnahme darauf achten, dass es nicht später als 17.00 Uhr eingenommen wird, da es eine anregende Wirkung auf dem Organismus hat. Es wird mit diesem Schüßlersalz, welches als das Nervensalz bezeichnet wird, unruhige Zustände und als Antiseptikum eingesetzt. Der Entgiftungsvorgang des Körpers kann bei höheren Fieber mit diesem biochemischen Mineralsalz unterstützt werden. Jeder Gedanke verbraucht Kalium phosphoricum im Körper. Negative, belastende Gedanke verbrauchen noch mehr. Von diesem biochemischen Mineralsalz sollten täglich 2 x täglich 3 Tabletten gelutscht werden.

Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6

Dieses Schüßlersalz ist hilfreich bei krampfartigen Schmerzen, verringert die Erregbarkeit der vegetativen Zentren und reduziert die Nervenimpulsübertragung in der Muskulatur. Magnesium phosphoricum gibt den Zellen die Möglichkeit sich “selbstständig” zu bewegen. Hierdurch werden die unwillkürlichen Abläufe im Organismus möglich gemacht. Zusammen mit der Nr. 2 Calcium phosphoricum gilt es als Stärkungsmittel für den gesamten Körper.

Des Weiteren gehören die biochemischen Mineralsalze Nr. 2 Calcium phosphoricum und Nr. 7 Magnesium phosphoricum zu den wichtigsten basenbildenden Mineralstoffe. Genau diese benötigt der Organismus bei chronischen Erkrankungen, wie das Krebsleiden. Man nehme von diesem biochemischen Mineralsalz 3 x täglich 4 Tabletten lutschend ein.

Nr. 8 Natrium chloratum D6

Es ist das wichtigste biochemische Mineralsalz für die physiologische (normale) Zellteilung. Ohne dieses Mineralsalz kann die Zelle keine Flüssigkeit aufnehmen. Es reguliert den Flüssigkeitshaushalt und die Permeabilität (Durchlässigkeit) aller Zellgewebe. Bei ständiger Belastung und bei zuviel mit Kochsalz gekochten Essen, nimmt die Natrium chloratum-Menge im Körper immer mehr ab. Es ist mitunter das wichtigste biochemische Mineralsalz für das Säure-Basen-Gleichgewicht.

Es wird für die körpereigenen Säurepufferung benötigt. Es fördert den Zustrom der Ernährungssubstanzen zu den Zellen hin. Für die Blutbildung benötigt der Organismus das biochemische Mineralsalz Nr. 2 Calcium phosphoricum und Nr. 8 Natrium chloratum. Zusammen werden die Blutkörperchen gebildet. Es bindet metallische Gifte, Arsen und Rauch und leitet diese mit dem biochemischen Mineralsalz Nr. 10 Natrium sulfuricum aus dem Organismus. Man nehme 3 x täglich 3 Tabletten lutschend ein.

Nr. 9 Natrium phosphoricum D6

Es ist das wichtigste Lymphmittel aus den biochemischen Mineralsalzen. Tritt ein Mangel auf, so Schwellen die Lymphknoten sehr stark an. Des Weiteren ist es ein wichtiges Basenmittel gegen die auftretende Übersäuerung bei chronischen Erkrankungen. Liegt auch hier ein Mangel vor, so stellen sich in der Regel Fettleibigkeit und Organverfettungen.

Des Weiteren treten die gleichen charakteristischen Symptome wie beim Schüßlersalz Nr. 5 Kalium phosphoricum auf. Hiermit sind Ermüdung, Schwäche und Erschöpfung gemeint. Dieses biochemische Mineralsalz sollte am Abend eingenommen werden, damit die Nieren nicht so sehr gegen die übersäuerten Stoffwechselendprodukte ankämpfen muss. Man nimmt dieses Schüßlersalz in der Regel in der Zeit zwischen 19.00 und 21.00 Uhr ein. Hierfür lutscht man täglich abends 5 Tabletten.

Nr. 10 Natrium sulfuricum D6

Schwefelsaures Natrium oder auch Glaubersalz genannt reinigt vor allem die so genannten Körperflüssigkeiten oder auch Körpersäfte. Dieses biochemische Mineralsalz entlastet den Körper von zu vielen Körperflüssigkeiten. So können Stasen wie Ödeme gelöst werden und mittels der Ausscheidungsorgane Darm, Leber und auch Nieren ausgeschieden werden. Es reizt z.B. die sensorischen Nerven der Harnblase, so dass diese sich entleeren möchte. Des Weiteren reguliert es die Leber für die Gallenflüssigkeit, die dann in der Gallenblase gespeichert werden kann. Es ist hilfreich bei Gärungsprozessen, indem es den hieraus entstandenen Alkohol abbaut. Mangel kann man daran erkennen, in dem sich nach dem Essen Müdigkeit einstellt. Man nehme von diesem biochemischen Mineralsalz 3 x täglich 3 Tabletten vor dem Essen lutschend ein.

Nr. 11 Silicea D12

Kieselsäure oder auch Quarzsand genannt benötigt der Organismus für Bindegewebe, Nerven, Nägel und Haare. Des Weiteren für die Epidermis (Oberhaut und gegen Ablagerungen und Eiterungen. Des Weiteren verleiht es der Intima (Innenhaut der Venen und Adern) in Verbindung mit den biochemischen Mineralsalzen Nr. 1 Calcium fluoratum und Nr. 2 Calcium phosphoricum eine bestimmte Elastizität und Glattheit, sodass sich Tumorzellen schlechter an den Wänden der Venen- und hauptsächlich der Arterien festsetzen können. Man nehme von der Nr. 11 2 x täglich 3 Tabletten lutschend ein.

Wem die ganze Lutscherei zu viel wird, der kann sich auch aus den oben aufgeführten biochemischen Mineralsalzen ein Mineralsalz-Mix-Getränk bestehend auf einem Liter stillem Wasser (oder Leitungswasser) mit jeweils 5 – 10 Tabletten der4 ober aufgeführten Schüßlersalze herstellen. Diese Getränke sollte man dann kurmäßig 6 Wochen lang 3 x jährlich zu sich nehmen.

Bildnachweis: Rido / stock.adobe.com

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Dr. Udo Döring

Dr. Udo Döring

Den Beruf des Heilpraktikers sieht er als Berufung an, indem er die unterschiedlichsten Informationen aus dem Bereichen der Naturheilkunde für ganzheitliche Gesundheitsberatung für Mensch und Tier hier weiter gibt.