Homöopathie für Katzen

Homöopathie: Fallbeispiel zu Gingivitis und Stomatitis einer Katze

Immer wieder tritt die Frage auf, wie homöopathische Mittel bei Tieren helfen können. Zudem werden durch negative Berichte über Homöopathie viele Tierbesitzer verunsichert. Am Beispiel der Katze Sheela zeigen wir, dass Homöopathie Gingivitis und Stomatitis lindern oder heilen kann.

Homöopathie: Gingivitis und Stomatitis einer Katze
Sheela war, wie man es so schön nennt, austherapiert. Immer wieder hatte sie mit Maul- und Rachenentzündungen zu kämpfen und konnte manche Tage kaum, und wenn überhaupt nur unter Schmerzmitteln, fressen. Die letzte Maßnahme wäre das Ziehen aller Zähne gewesen, ohne Zusage, dass es ihr danach wirklich besser gehen würde. Die Besitzerin wollte dies nicht hinnehmen und versuchte es mit einer homöopathischen Beratung.

Sheelas Vorgeschichte wurde aufgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass sie früher öfter an Magen- und Darmproblemen erkrankt war. Diese wurden häufig mit Antibiotika und später auch mit Cortison behandelt, somit also auch unterdrückt. Aufgrund ihrer Charaktereigenschaften wurden für sie homöopathische Mittel ausgewählt, die diese alten Krankheiten mit einschlossen.

Das erste Mittel half ihr ungefähr vier Wochen. Sie konnte in dieser Zeit stufenweise vollkommen vom bisher verabreichten Cortison heruntergefahren werden. Gleichzeitig erfolgte eine Entgiftung, um den Organismus zu entlasten. Das Folgemittel wirkte wesentlich länger. Nach einem Vierteljahr ließ auch hier die Wirkung nach.

Neue Gemütssymptome traten auf und wurden mit in die nächste Auswertung einbezogen. Nach erneuter Repertorisierung erhielt die Katze 2 Mittel, die sie im Wechsel seit über einem Jahr, je nach Zustand, bekommt und es geht ihr sehr gut damit. Ein einziges Mal war es nötig, eine halbe Tablette Cortison zu verabreichen. Bis zum heutigen Tag hatte sie keine Entzündungserscheinungen mehr im Maulbereich.

Homöopathie bei Gingivitis und Stomatitis
Wichtig ist die Vorgeschichte des Tieres mit in eine Auswahl homöopathischer Mittel einzubeziehen. Unterdrückungen von alten Krankheiten können oft dafür zuständig sein, dass sich Entzündungsherde im Maulbereich bilden. Entzündungsmittel wie Mercurius Solubilis oder Lachesis können Linderung bringen, aber auch Entgiftungsmittel wie Lycopodium oder Sulfur sind eventuell nötig, um der Katze Erleichterung zu verschaffen.

Homöopathie für Katzen – Unterstützende Maßnahmen
Um das Immunsystem zu stützen kann Echinacea verabreicht werden. Auch erhöhte Gaben von Vitamin E und Vitamin C helfen den Tieren dabei, sich gegen Infektionen besser wehren zu können. OPCs in Form von Traubenkernextrakten oder Colostrum können ebenfalls eingesetzt werden.

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Über Ihren Experten

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske ist Expertin für Tierpsychologie und Tierhomöopathie. Auf experto.de zeigt sie Möglichkeiten auf, wie Ihre Tiere mit sanfter Methode behandelt werden können.