Homöopathie für Katzen

Ferrum phosphoricum für die Katze bei Entzündungen

Ferrum phosphoricum für die Katze bei Entzündungen
Gabriele Zuske
geschrieben von Gabriele Zuske

Ferrum phosphoricum ist eines der besten Fiebermittel in der Homöopathie und wird auch bei der Katze bei Fieber und Infektionen im frühen Stadium einer Erkrankung eingesetzt. Einen besonderen Bezug hat das Mittel auf die oberen Atemwege und die Ohren.

Katzen die Ferrum phosphoricum benötigen zeigen sich oft reizbar und sind sehr sensibel. Sie neigen gerne zu Entzündungen der Verdauungsorgane mit Übelkeit und Erbrechen oder zeigen Entzündungen an den Ohren die dann meist richtig geschwollen und rot erscheinen.

Die passende Anwendung

Im Frühstadium einer Infektion, z.B. bei einer Bronchitis oder bei Beginn einer Erkältung mit viel Niesen und Reizhusten kann es hierbei meist hilfreich eingesetzt werden. Sehr häufig werden Infektionen auch durch Blutungen gekennzeichnet. Erbrochenes enthält dann helles Blut und durch Fieber ist die Katze recht schwach und wirkt benommen.

Leitsymptome die auftreten können sind u.a. Schwäche durch Anstrengung, Fieber das morgens höher ist als am Abend und ein verstärktes pulsieren der Arterien.

In seiner Wirkung steht es zwischen Aconitum und Belladonna und ist eines der wichtigsten Fiebermittel der Homöopathie für Katzen. Es wird ebenso bei den Schüßlersalzen eingesetzt und kann natürlich auch als Schüßlersalz eingesetzt werden.

Fieber wird häufig durch Grippe, Erkältungen oder Gelenkrheuma hervorgerufen.

Einige Anwendungsmöglichkeiten

  • Entzündliches Fieber
  • Bei beginnender Ohrentzündung
  • Erkältung
  • Husten
  • Zahnschmerzen mit Fieber
  • Blasenentzündungen mit Fieber
  • Gastritis mit Erbrechen oder Übelkeit
  • Pneumonie (Auswurf von reinem Blut)
  • Mandelentzündung  mit Fieber
  • Rheumatische Gelenkerkrankungen

Wirkung und Verabreichung

Verschlimmerungen entstehen morgens, bei Bewegung und Berührung, Besserung besteht meist nach kalten Anwendungen (kaltes Tuch bei Fieber z.B.). Eine Abgrenzung zu Aconitum erkennt man an der langsamen Entstehung der Symptome.

Ferrum phosphoricum kann in der D6 oder D12 an die Katze verabreicht werden. Die D6 kann im akuten Stadium dabei auch alle 5-10 Minuten gegeben werden, bis es der Katze besser geht und dann nur noch 3x tgl. verabreicht werden. Die D12 wird 2x tgl. gegeben. Dazu werden 3-5 Globulis in einen ml Wasser aufgelöst und die Lösung der Katze direkt ins Maul, auf die Pfote oder über ein klein wenig Nassfutter verabreicht.

Bildnachweis: Skv7774 / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske ist Expertin für Tierpsychologie und Tierhomöopathie. Auf experto.de zeigt sie Möglichkeiten auf, wie Ihre Tiere mit sanfter Methode behandelt werden können.