Homöopathie für Hunde

Wie Sie das richtige homöopathische Mittel für Ihren Hund finden

Wie Sie das richtige homöopathische Mittel für Ihren Hund finden
Gabriele Zuske
geschrieben von Gabriele Zuske

Die Auswahl eines homöopathischen Mittels für den Hund ist oft nicht leicht, deshalb gibt es in der Homöopathie die Möglichkeit, über Modalitäten, also über die Bedingungen der Verbesserungen oder Verschlimmerungen der Symptome, Hilfe zu erhalten. Ein so ausgesuchtes homöopathisches Mittel kann oft gut zur Heilung des Tieres beitragen.

Modalitäten in der Homöopathie für Hunde: Verschlimmerung oder Besserung von Symptomen sind in der Auswahl von homöopathischen Mitteln ein guter Wegweiser, um ein passendes Mittel für den erkrankten Hund zu finden. Dazu ist es notwendig, diese Veränderungen, die oft unterschiedlicher Natur sind, zu registrieren und in eine homöopathische Auswahl miteinzubeziehen.

Wenn Sie wissen, unter welchen Bedingungen sich das Wohlbefinden Ihres Hundes verschlechtert, wissen Sie auch, welches Mittel für ihn geeignet ist, da viele homöopathische Mittel für eine ganz bestimmt Symptomatik geeignet sind.

Zeitliche Verschlimmerungen oder Besserungen der Symptome

Symptome können sich zeitlich beim Hund verändern. So gibt es z. B. häufig Verschlimmerungen oder Besserungen, die sich am Tag- oder Nachtrhythmus orientieren oder bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang zeigen. Es gibt sogar einen Zeitplan einiger Polychreste, die nach Uhrzeiten geordnet wurden. So zeigen Mittel wie Nux vomica, Phosphorus und Lachesis morgens Verschlechterungen, wohingegen Lycopodium und Pulsatilla abends Verschlimmerungen aufweisen.

Zeigen sich Symptome nur tagsüber, können Mittel wie Sepia oder Sulfur oft hilfreich sein. Deshalb sollte ein Mittel bei auftretenden zeitlichen Veränderungen immer mit den Modalitäten abgestimmt werden.

Jahreszeitlich oder periodisch auftretende Symptome

Oft können die Jahreszeiten für die Verschlimmerung oder Besserung der auftretenden Symptome beim Hund verantwortlich sein. Im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter können diese dann unterschiedlich ausfallen oder ganz verschwinden, bzw. sich verschlimmern.

Bei der Auswahl eines homöopathischen Mittels hilft es nicht nur zu beobachten, ob die Symptome an bestimmte Jahreszeiten gebunden sind, sondern auch, ob sie mit Mondphasen in Verbindung stehen oder periodisch auftreten wie zum Beispiel alle 14 Tage oder 1-mal im Monat.

Wenn mehrere Mittel zur Auswahl stehen, könnte man so das passende Mittel für den Hund herausfinden. Im Frühjahr sind es Mittel wie Rhus toxicodendron, Lachesis oder Pulsatilla, im Sommer z. B. Natrium muriaticum, im Herbst Calcium carbonicum und im Winter Arsenicum album oder Aconitum, bei denen der Hund mit Besserung oder Verschlimmerung reagiert.

Verbesserung oder Verschlimmerung durch Wärme oder Kälte

Oft gibt es bei Hunden auch Reaktionen auf Wärme bzw. Kälte oder Feuchtigkeit und Trockenheit. Dadurch kann sich das Befinden des Hundes im warmen Raum verändern oder an Regentagen verschlimmern. Pulsatilla verschlechtert sich z. B. beim Betreten eines warmen Raumes.

Bildnachweis: Monika Wisniewska / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Please wait...

Über Ihren Experten

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske ist Expertin für Tierpsychologie und Tierhomöopathie. Auf experto.de zeigt sie Möglichkeiten auf, wie Ihre Tiere mit sanfter Methode behandelt werden können.