Homöopathie für Hunde

Homöopathie für Hunde bei Halsschmerzen oder Rachenentzündung

Halsschmerzen können durch Bakterien oder Viren ausgelöst werden. In der Regel vertragen Hunde Kälte besser als Menschen. Bei kurzhaarigen Tieren kann ständig nasses Fell zu einem erhöhten Wärmeverlust führen. Dadurch kommt es zu Erkältungen. Die Homöopathie für Hunde kennt Mittel, wie Ihr Vierbeiner schnell wieder auf Trapp kommt.

Homöopathie für Hunde – Entstehung und Symptome von Halsschmerzen
Der ständige Wechsel zwischen warmer und kalter Luft kann auch bei Hunden die Immunabwehr schwächen. Fehlendes Sonnenlicht und das zurzeit feucht-kalte Klima tun oft ihr Übriges dazu: Schleimhäute werden zur Eintrittspforte für Bakterien und Viren. Besonders die  Nase und der Rachen sind häufig betroffen und es kommt zu  Entzündungen.

Häufig greifen die Bakterien zunächst die Mandeln an, die zur lokalen Abwehr bestimmt sind.

Diese Symptome sind erste Anzeichen für eine Entzündung im Halsbereich:

  • Halsschmerzen
  • verminderter Appetit
  • Schluckbeschwerden
  • Auswürgen von weißem Schleim
  • eventuell auch Erbrechen

Auch Heiserkeit, ein Stimmverlust oder Stimmveränderungen können bei Halsentzündungen auftreten. Eine Kehlkopfentzündung kann eine weitere Folge sein. Vermeiden sollte man Zugluft am Schlafplatz des Hundes und ihm eine weiche und warme Schlafunterlage anbieten. Das Halsband sollte gegen ein Geschirr ausgetauscht werden um äußerliche Reizungen zu beheben. Futter kann püriert und handwarm angeboten helfen, besser durch den entzündeten Hals zu rutschen.

Welche Homöopathie für Hunde hilft? Um das Immunsystem anzukurbeln, kann Echinacea D 6 täglich für einige Zeit verabreicht werden. 

Homöopathie für Hunde – Halsschmerzen mit homöopathischen Mitteln behandeln
Auch bei Hunden kann man einen heißen Wickel um den Hals anlegen. Dazu wird ein Tuch in möglichst warmes Wasser getaucht und mit einem trockenen Tuch umwickelt. Dieser Wickel kann je nach Akzeptanz des Hundes einige Stunden um den Hals verbleiben.

Homöopathische Mittel wie Aconitum, das als erstes Entzündungsmittel meist gut wirkt oder Belladonna, das als zweites Entzündungsmittel hilft, können bei den ersten Anzeichen Linderung bei Halsschmerzen bringen.

Lachesis-
Halsschmerzen verstärken sich meist in der Nacht und verschlimmern sich durch Wärme. Wenn diese Symptome passen, kann Lachesis dem Hund schnell helfen. Apis hilft bei Schwellungen im Hals, bei dem der Gaumen und das Zäpfchen dick geschwollen und die Mandeln rot wie Feuer sind. Bei Unterkühlung durch nasskaltes oder feuchtes Wetter kann Rhus Toxicondendron helfen. Phytolacca hat einen dunkelroten Rachen und das Tier wirkt abgeschlagen. Hepar Sulfuris hat ausstrahlende Schmerzen zum Ohr, wenn der Hund den Kopf häufig schief hält, sollte man an dieses Mittel denke. Zudem ist es ein sehr kälteempfindliches Mittel.

Mercurius und Silicea können bei der eitrigen Angina eingesetzt werden, Mercurius kann durch dauernden Schluckdrang einen prägnanten Unterschied zu den anderen Mitteln zeigen. Die homöopathischen Mittel sollten bei akutem Beginn in tieferen Potenzen in der D 6 oder D 12 gegeben werden. Mehrmals täglich kann das möglichst passendste Mittel verabreicht werden. Die Globulis können in ein wenig Wasser aufgelöst werden und das Wasser mit den aufgelösten Kügelchen direkt ins Maul verabreicht werden. Zur Stärkung kann dem Hund Hühnerbrühe angeboten werden, um ihn bei Kräften zu halten, wenn er das Futter aufgrund des Schluckschmerzs weiterhin verabscheut.

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Über Ihren Experten

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske ist Expertin für Tierpsychologie und Tierhomöopathie. Auf experto.de zeigt sie Möglichkeiten auf, wie Ihre Tiere mit sanfter Methode behandelt werden können.