Homöopathie für Hunde

Angst beim Hund homöopathisch regulieren

Angst beim Hund homöopathisch regulieren
Gabriele Zuske
geschrieben von Gabriele Zuske

Ängstliche Hunde haben häufig nicht gelernt mit bestimmten Umweltreizen zurechtzukommen oder ihnen fehlt ein Rudelpartner, der ihnen die Sicherheit gibt, mit Dingen oder Situationen, die ihm Angst bereiten, umzugehen. Dabei können homöopathische Mittel dem Hund helfen, sich entspannter zu verhalten.

Hunde durchlaufen verschiedene Entwicklungsphasen, die sogenannte Sozialisierung.

In der ersten vegetativen Phase, die von der 1. bis 2. Woche andauert, sind die Augen und Ohren noch verschlossen und der Geruchssinn ist nur insoweit entwickelt, dass der Hund seine Zitze an Mamas Milchbar findet.

In der Übergangsphase, die ca. in der 3. Woche besteht, öffnen sich die Lider und die äußeren Gehörgänge. Der Welpe kann allerdings erst ab dem 17. oder 18. Tag richtig sehen und hören. Bis dahin ist er mit der Nahrungsaufnahme völlig ausgelastet. Nun nimmt er seine Wurfgeschwister und seine Umgebung aktiv wahr.

Ab der 8. bis 12. Woche ist er in der wichtigsten seiner Lebensphasen, der Sozialisierungsphase. Er entdeckt seine Umwelt, lernt sich der Rangordnung zu fügen, lernt alles, was wichtig für ihn ist. Dinge, Geräusche und Situationen, vor denen er sich in Acht nehmen sollte und solche die für ihn ungefährlich sind, lernt er in dieser Zeit seiner großen Neugier kennen. Die Lernfähigkeit des Welpen ist in dieser Phase enorm ausgeprägt. Alles was er jetzt als ungefährlich kennenlernt, wird ihm später in der Regel keine Angst machen.

Werden Welpen aber zu reizarm aufgezogen und haben diese Möglichkeiten nicht, entwickeln sie häufig Ängste, die später nur schwer wieder abzustellen sind. Durch Desensibilisierung können solche erworbenen Ängste auch später noch aufgehoben werden. Ein Training sollte immer sehr behutsam durchgeführt werden, damit erste Erfolge nicht wieder zunichte gemacht werden.

Homöopathie für Hunde – Homöopathische Mittel bei Angst

Die Homöopathie hält viele Mittel für Angstverhalten beim Hund bereit. Hierbei ist es wichtig dass ein ausgewähltes Mittel möglichst gut zum Hund passt.

Aconitum kann Hunden helfen die schlimme Erfahrungen gemacht und dabei eventuell unter einer Schocksituation gestanden haben. Vielleicht haben Sie ein Tier übernommen das im Tierheim war oder von seinen Vorbesitzern nicht gut behandelt wurde. Die gemachten Erfahrungen können hier auch schon länger zurückliegen.  Aconitum kann diese alten, schlechten Erfahrungen meist aufheben.

Gelsemium hilft Hunden, die Angst vor Situationen haben, die erst entstehen könnten, sie müssen also nicht zwingend bestehen. Hunde lernen schnell eine Situation einem Erlebnis zuzuordnen und ängstigen sich dann auch in ähnlichen. Hunde, die dieses Mittel benötigen, zittern und verlieren manchmal auch Urin vor Angst.

Stramonium hilft Tieren, die Angst vor der Dunkelheit haben und große Schreckhaftigkeit zeigen.

Lachesis neigt bei Angstzuständen zur Unruhe oder zur Übererregbarkeit bis hin zu Aggressionen. Ebenso können  Ängste vor Geräuschen, Licht oder Berührungen bei diesem Mittel bestehen.

Versuchen Sie immer das Mittel für Ihren Hund zu finden, das am Besten zu ihm passt. Nur so kann es dem Hund helfen seine Ängste zu verlieren.

Bildnachweis: Ruben / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske ist Expertin für Tierpsychologie und Tierhomöopathie. Auf experto.de zeigt sie Möglichkeiten auf, wie Ihre Tiere mit sanfter Methode behandelt werden können.