Tierhomöopathie

Akute Gelenkschwellungen beim Pferd homöopathisch behandeln

Akute Gelenkschwellungen beim Pferd homöopathisch behandeln
Gabriele Zuske
geschrieben von Gabriele Zuske

Infektionen oder ein Trauma können Auslöser für akute Gelenkerkrankungen beim Pferd sein. Die Homöopathie hilft bei akuten Zuständen meist recht schnell und kann auch unterstützend zur tierärztlichen Behandlung eingesetzt werden.

Gelenkschwellungen und Gelenkschmerzen beim Pferd

Meist ist eine Infektion oder ein Trauma die Ursache für eine akute Lahmheit beim Pferd. Durch eine Infektion kann eine Arthritis entstehen, die zu schmerzhaften Problemen führt. Meist ist es notwendig zur Abklärung der Symptome den Tierarzt hinzuzuziehen. Wird eine Gelenkschwellung mit Schmerzen festgestellt, können mehrere homöopathische Mittel eingesetzt werden.

Oft hört man auch ein Knacken in dem entsprechenden Gelenk in der Bewegung und das Gelenk ist heiß und geschwollen, wobei das Pferd sich nicht mehr bewegen mag. Nun sollte man schauen, welche Symptome zu den jeweiligen homöopathischen Mitteln passen könnten.

Homöopathie bei Gelenkschwellung oder Schmerzen im Gelenk beim Pferd

Bei knackenden Geräuschen im Gelenk mit akuter Lahmheit des Pferdes deuten auf Kalmia hin. In der Bewegung zeigt das Pferd dabei so starke Schmerzen, dass es jede noch so kleine Reizung des Gelenks vermeidet.

Besonders intensiv wirkt Kalmia auf die Schultergelenke und die Hinterbeine. Das betroffene Gelenk ist geschwollen und heiß, wenn Kalmia nötig ist. Es können aber auch Schmerzen vom Hals bis in die Vorderbeine ausstrahlen oder in den ersten drei Halswirbeln bestehen.

Apis wird ebenso bei Gelenkschwellungen eingesetzt. Hier kommt es zur Besserung, wenn das heiße Gelenk mit kaltem Wasser mit dem Wasserschlauch gekühlt wird. Verschlimmerung tritt durch Bewegung und Hitze auf.

Arnica kann bei allen körperlichen Symptomen eingesetzt werden, wenn die Verletzung durch ein Trauma hervorgerufen wurde. Berührungen und Bewegung wird durch das Pferd absolut vermieden, wenn Arnica angezeigt ist.

Ledum wirkt auf die Gelenke immer wohltuend ein und kann mit den oben genannten Mitteln kombiniert werden. Ebenso kann Bryonia mit eingesetzt werden, wenn das Pferd sich nicht einläuft und Rhus toxicodendron, wenn es sich nach einer Weile einläuft.

Sollte eine Infektion der Grund für die Gelenkschwellung sein, können homöopathische Mittel wie Aconitum oder Belladonna D30 eingesetzt werden. Diese homöopathischen Mittel gehören zu den ersten Entzündungsmitteln in der Homöopathie und wirken rechtzeitig eingesetzt meist recht schnell.

Die homöopathischen Mittel können jeweils in der D30 1 x täglich in einem Stück Apfel verabreicht werden. 5 – 10 Globulis in eine 1/8 Scheibe Apfel helfen dabei, dass das Pferd die Kügelchen richtig einspeichelt und die Mittel über die Mundschleimhaut wirken können.

Bildnachweis: Osetrik / stock.adobe.com

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Gabriele Zuske

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske ist Expertin für Tierpsychologie und Tierhomöopathie. Auf experto.de zeigt sie Möglichkeiten auf, wie Ihre Tiere mit sanfter Methode behandelt werden können.