Mit Homöopathie den Verlauf bei multipler Sklerose mildern und verlangsamen

Homöopathie kann den Verlauf einer multiplen Sklerose mildern und verlangsamen.

Eine MS-Diagnose ist immer ein Schock. Entgegen der landläufigen Meinung führt diese Erkrankung jedoch nicht zwangsläufig zu schweren Behinderungen. Bisher gilt sie als nicht heilbar und trotz intensiver schulmedizinischer Forschung ist die Ursache für MS unklar und dennoch treten nicht selten spontane Remissionen auf! Den Verlauf einer multiplen Sklerose können Sie mit Homöopathie verlangsamen.

Homöopathie kann den Verlauf bei Multipler Sklerose günstig beeinflussen

Emotionen scheinen bei MS eine große Rolle zu spielen und stark belastende Momente sind oft auslösend für einen Schub. Rosina Sonnenschmidt meint, im Hintergrund stünde die (frühkindlich) nicht erlernte Fähigkeit des NEIN-Sagens. Sie hält eine Heilung des selbstzerstörerischen Prozesses bei MS ohne psychologische Begleitung und Heilnahrung für ausgeschlossen.

Mehr von ihr über Multiple Sklerose können Sie in Organ, Konflikt, Heilung; Gehirn und Nervensystem, erschienen im Narayana-Verlag, lesen.

Lathyrus, ein großes Mittel bei Multipler Sklerose

Es kann bei MS ebenso wie bei anderen neurologischen oder neurodegenerativen Erkrankungen (wie ALS, Krampferkrankungen vieler Art und Parkinson) indiziert sein. Ich möchte darauf hinweisen, dass es immer die Gesamtsymptome sind, die die Wahl eines homöopathischen Mittels bestimmen und nicht die Benennung einer Krankheit. 

In Lathyrus-indizierten Fällen beginnt die Lähmung in den Beinen, die Bein- und Gesäßmuskulatur magert ab. Eine ungewollt starke Muskelanspannung (Spasmus) kann sich einstellen und zu einer Erstarrung der Beine führen. Lathyrus kann diese Starre lösen.

Ebenso treten Störungen der Bewegungssteuerung auf (Ataxie). Die Reflexe sind bei Lathyrus immer verstärkt. Berührung verschlechtert die Symptome. Für gewöhnlich sind die Beschwerden schmerzlos, doch gehören auch starke Schubschmerzen mit Herzrhytmusstörungen ins Arzneimittelbild. Die Fingerspitzen können sich taub anfühlen und die Zungenspitze kann brennend schmerzen.

Lathyrus wird insbesondere dort seine Wirkung nicht verfehlen, wo sich die Empfindung eines feuchten Tuches um die Taille dazugesellt. Übermäßiges Gähnen und Schläfrigkeit begleitet die neurologischen Beschwerden. In Träumen können große Tiere wie Pferde, Kühe und Schweine auftauchen.

Das Gefühl, aus einer langandauernden, unerträglichen Situation keinen Ausweg zu finden, soll in Lathyrus-Fällen auslösend sein. Die Apathie nimmt zu, trotzdem kann eine angstbetonte Beziehung zum eigenen Körper und dessen Funktionen dominieren.

Ein Lathyrus-Patient kann lärmend sein, polternd oder kichernd. Gemütserregung verschlechtert die Symptome, die Unterdrückung von Gefühlen schadet auch hier. Auf der Nahrungsebene besteht manchmal eine besondere Beziehung zu Erbsen, Bohnen und Linsen. Diese kann sich als Verlangen, Abneigung oder Unverträglichkeit zeigen. 

Fazit

Wenn eine MS-Diagnose auch fatal erscheinen mag, können sie doch auf Unterstützung und Erleichterung durch Alternativmedizin hoffen; wenden sie sich für eine typgenaue homöopathische Behandlung an eine Homöopathin oder einen Homöopathen.

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Veröffentlicht am 15. August 2012