Homöopathische Mittel

Acidum-muriaticum als homöopathisches Mittel einsetzen

Acidum-muriaticum als homöopathisches Mittel einsetzen
geschrieben von Marion Walsdorff

Das homöopathische Mittel Acidum-muriaticum gehört zu den homöopathischen Säuremitteln. Es wird eingesetzt, wenn Beschwerden im Mundbereich auftreten und verschiedene Nahrungsmittel nicht vertragen werden. Lesen Sie hier wie das psychische Bild von Acidum-muriaticum aussieht und welche spezifischen Symptome damit behandelt werden können.

Das psychische Bild von Acidum-Muriaticum

Das homöopathische Mittel Acidum-muriaticum wird eingesetzt, wenn es zu starken Enttäuschungen in der frühen Eltern-Kind-Beziehung kommt. Das Kind bekommt zu wenig Zuneigung und Anteilnahme oder es kann die angebotene Zuwendung nicht richtig annehmen. Ein Mangel an emotionaler Zuwendung kann dadurch entstehen, wenn die Eltern das Wesen des Kindes nicht verstehen. Aber auch, wenn sie selbst nie genug emotionale Nahrung bekommen haben, kann es Probleme damit geben, dem eigenen Kind die nötige emotionale Nahrung zukommen zu lassen. Mit emotionaler Nahrung sind Freude, Respekt, Anteilnahme, Achtung, Spiegelung der Gefühle, Zuneigung und Mitgefühl gemeint.

Das Gefühl des eigenen Nicht-Versorgt-Wordenseins wird im späteren Leben mit dem Sich-um-andere-kümmern kompensiert. Dies geht auch eine ganze Weile gut. Kommt es allerdings zu besonderen Belastungssituationen wie dem Verlust eines Familienangehörigen oder einer schweren Krankheit eines Angehörigen, kann der eigene Mangel nicht mehr ausgeglichen werden. Es kommt zu den säuretypischen Beschwerden wir Erschöpfung, starker Müdigkeit, Haarausfall und Verdauungsproblemen.

Der Muriaticum-Aspekt weist auf eine engere Beziehung zur Mutter hin als zum Vater. Im späteren Leben besteht eine große Unfähigkeit sich auf enge Beziehungen einzulassen, da das Gefühl ausgenutzt zu werden vorherrschend ist.

Das körperliche Bild von Acidum-muriaticum

Als Leitsymptom von Acidum-muriaticum gelten Aphten und andere Abszesse im Mund. Häufig sind die Zähne schon sehr früh von Karies befallen. In späteren Jahren können rheumatische Beschwerden auftreten. Verstopfung kann mit Durchfällen abwechseln. Häufig wird kein Weizenmehl vertragen. Die körperlichen Beschwerden werden besonders durch Kränkungen und Verlust von Zuwendung ausgelöst.

Da auch die Nahrung nicht gut verwertet werden kann, kommt es zu Untergewicht und Erschöpfung. Kinder, die Acium-muriaticum benötigen, sind sehr unleidlich und weinen schnell.

Fazit:

Das homöopathische Mittel Acidum muriaticum wird häufig bei Aphten und Abszessen im Mundbereich eingesetzt. Konstitutionell kommt es zum Einsatz wenn Betroffene über ein starkes Gefühl der Erschöpfung, innerer Leere und Verdauungsproblemen klagen.

Bildnachweis: bildwerk_hd / stock.adobe.com

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Marion Walsdorff